Portimão Formel-1-Option für Saisonfinale

Fotomontage: DER FARANG
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SILVERSTONE: Der Iran-Krieg traf auch die Formel 1. Zwei Rennen im Nahen Osten wurden abgeblasen. Die Motorsport-Königsklasse prüft nun ihre Kalender-Optionen.

Trotz der Beruhigung im Iran-Krieg hält sich die Formel 1 eine Alternative für eine Absage des Saisonfinales im Nahen Osten offen. Dem Fachportal the-race.com zufolge gilt Portimão in Portugal als Kandidat, sollten die letzten beiden Grand Prix des Jahres am 29. November in Katar und am 6. Dezember in Abu Dhabi nicht stattfinden können.

Das Event an der Algarve war zuletzt 2020 und 2021 während der Corona-Pandemie Ersatzausrichter, für 2027 und 2028 kehrt die Veranstaltung fest zurück. Mitte März hatte die Motorsport-Königsklasse die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien für April wegen der Sicherheitslage ersatzlos aus dem Kalender genommen, sie aber nicht komplett gestrichen. Damit schrumpfte die Welttournee vorerst von 24 auf 22 Grand Prix.

«Wenn sich eine Chance bietet, warum nicht?»

Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali würde gerne zumindest eines der beiden Rennen doch noch in diesem Jahr austragen - wenn es die geopolitische Lage zulässt. «Wenn alle Voraussetzungen stimmen, werden wir unseren Plan umsetzen. Wenn sich eine Chance bietet, warum nicht?», sagte Domenicali Sky Sports F1 beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone.

Dem englischen TV-Sender zufolge soll der Grand Prix von Bahrain favorisiert sein. Eine mögliche Neuterminierung soll vor der Sommerpause der Formel 1 erfolgen, die nach dem Grand Prix von Ungarn Ende Juli pausiert. Das Rennen in Bahrain könnte am ersten Oktober-Wochenende zwischen den Events in Aserbaidschan und Singapur stattfinden.

Mehrere Wochen führten die USA und Israel Krieg gegen den Iran, bis sich Vertreter aus Washington und Teheran Anfang April auf eine Waffenruhe einigten.

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