PATTAYA: Die thailändische Einwanderungsbehörde der Provinz Chonburi hat in Zusammenarbeit mit der nationalen Drogenkontrollbehörde (ONCB) einen international gesuchten südkoreanischen Staatsbürger festgenommen. Der Verdächtige, der per Interpol Red Notice gesucht wurde, war in den grenzüberschreitenden Schmuggel von Drogen verwickelt und hielt sich illegal in Thailand auf. Die Festnahme erfolgte in einem Apartmentkomplex in Jomtien.
Im Zuge der Durchsuchung seines Apartments entdeckten die Ermittler über 150 Gramm Crystal Meth („Ice“), die im Schlafzimmer versteckt waren. Neben den Drogen wurden zahlreiche Mobiltelefone, kleine GPS-Sender sowie Geräte zur Portionierung sichergestellt. Besonders auffällig war ein Buch mit einem ausgehöhlten Geheimfach, das als Drogenversteck diente. Die Drogen wurden per Paketversand von Thailand nach Südkorea verschickt.

Dem 51-jährigen Südkoreaner werden mehrere schwere Vergehen zur Last gelegt:
- Drogenhandel mit Betäubungsmitteln der Kategorie 1 (Crystal Meth) in großem Umfang und mit Verkaufsabsicht, ein Delikt, das als Bedrohung für die öffentliche Sicherheit und nationale Stabilität gilt.
- Illegaler Aufenthalt in Thailand aufgrund einer Überschreitung des Visums (Overstay).

Der Verdächtige wurde der Abteilung für Drogenbekämpfung (NSB) überstellt und wird nach thailändischem Recht strafrechtlich verfolgt.

Ermittlungen ergaben, dass der Festgenommene gemeinsam mit seiner südkoreanischen Ehefrau agierte, die bereits in Südkorea wegen Drogenschmuggels verhaftet wurde. Er kaufte Drogen von ausländischen Dealern in Pattaya, versteckte sie in Büchern mit Geheimfächern sowie in GPS-Geräten und versandte sie in Paketen nach Südkorea.
Da gegen ihn eine Interpol Red Notice wegen Drogendelikten vorliegt, werden die Ermittlungen nun ausgeweitet, um weitere Komplizen zu identifizieren und das kriminelle Netzwerk zu zerschlagen.