Rund 30 Staaten und Organisationen bei Libanon-Konferenz

Eine Außenansicht des Gebäudes, das zum französischen Präsidenten-Elysee-Palast in Paris gehört. Foto: epa/Christophe Petit Tesson
Eine Außenansicht des Gebäudes, das zum französischen Präsidenten-Elysee-Palast in Paris gehört. Foto: epa/Christophe Petit Tesson

PARIS: Zu der internationalen Geberkonferenz für den Libanon werden nach französischen Angaben Vertreter von rund 30 Staaten und Organisationen erwartet. An der Videoschalte am Sonntag (14.00 Uhr) wolle auch US-Präsident Donald Trump teilnehmen, wie der Élyséepalast unmittelbar vor dem Treffen mitteilte. Von Seiten der Vereinten Nationen, die das Treffen gemeinsam mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron organisieren, werden UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock und Vize-Generalsekretärin Amina Mohammed erwartet. Deutschland werde durch Außenminister Heiko Maas (SPD) vertreten.

Maas hatte bereits vor der Konferenz ein deutsches Soforthilfepaket im Umfang von zehn Millionen Euro angekündigt. «Die Menschen in Beirut brauchen unsere Hilfe, und sie brauchen Anlass zur Hoffnung», sagte er der «Bild am Sonntag». Und weiter: «Ich freue mich sehr, dass ich heute von Seiten der Bundesregierung weitere zehn Millionen Euro für Soforthilfemaßnahmen zusagen kann.

Teilnehmen werden nach Pariser Angaben auch mehrere europäische Regierungschefs, unter ihnen Giuseppe Conte aus Italien oder Pedro Sanchez aus Spanien. Auch der libanesische Staatschef Michel Aoun steht auf der Teilnehmerliste.

Der schwer getroffenen Bevölkerung im Libanon soll nach französischen Angaben direkt geholfen werden, ohne dass es dabei zu Unterschlagungen kommt. Nötig seien medizinische Hilfe, Nahrungsmittel und der rasche Wiederaufbau von Schulen oder Krankenhäusern. Ein möglicher Betrag für die internationale Hilfe wurde bisher nicht genannt. Bei der Explosion am Dienstag in Beirut waren mehr als 150 Menschen getötet und über 6000 verletzt worden.

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