Neues aus der Wirtschaft am Mittwoch

Fotomontage: DER FARANG
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Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1383 US-Dollar

FRANKFURT/MAIN: Der Euro-Kurs ist gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1383 (Dienstag: 1,1394) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8785 (0,8776) Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85973 (0,86178) britische Pfund, 185,21 (185,08) japanische Yen und 0,9234 (0,9224) Schweizer Franken fest.


Spritpreise ziehen mit dem Ende des Tankrabatts kräftig an

MÜNCHEN: Die Spritpreise sind mit dem Ende des Tankrabatts stark gestiegen. Am Mittwochmorgen war Superbenzin der Sorte E10 um 13,4 Cent teurer als zur gleichen Zeit am Dienstag, wie der ADAC mitteilt. Bei Diesel fiel der Anstieg mit 15,6 Cent sogar noch stärker aus. Bis zum späten Vormittag weitete sich die Differenz bei beiden Kraftstoffen sogar noch minimal aus. Nach dem typischen Mittagssprung stiegen die Preise für E10 im bundesweiten Durchschnitt auf 2,15 Euro pro Liter an, bei Diesel auf 2,11 Euro.


Zoll jetzt auch auf Billig-Bestellungen

BRÜSSEL: Wer günstige Waren außerhalb der EU bestellt, zahlt künftig Zoll. Bislang galt eine Ausnahme für Lieferungen mit einem Wert von unter 150 Euro. Diese Regelung endet nun. Verbraucher müssen sich auf höhere Kosten einstellen. Pro Warengruppe in der Sendung werden pauschal 3 Euro berechnet. Das heißt, für drei in einem Paket versendete T-Shirts im Wert von 30 Euro werden insgesamt 3 Euro Zoll fällig. Kommt etwa ein günstiges Kinderspielzeug dazu, werden 3 weitere Euro Zollgebühr fällig, also insgesamt 6 Euro.


Krypto-Geschäfte brachten Trump 2025 über eine Milliarde ein

WASHINGTON: US-Präsident Donald Trump hat im vergangenen Jahr über eine Milliarde Dollar bei Krypto-Geschäften eingenommen. Allein seine Beteiligung an World Liberty Financial brachte dem Präsidenten weit über 500 Millionen Dollar ein, wie aus einer von der Regierung veröffentlichten Einkommenserklärung hervorgeht. World Liberty Financial ist ein Unternehmen der Familie des US-Präsidenten, das sich mit Kryptogeld befasst. Weitere 635 Millionen Dollar kassierte Trump mit Lizenzgebühren der sogenannten Celebration Coins.


Erneuerbare decken 58 Prozent des Stromverbrauchs - Rekord

BERLIN/STUTTGART: Erneuerbare Energien haben im ersten Halbjahr 58 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland gedeckt und damit so viel wie noch nie in einem ersten Halbjahr. Das geht aus Hochrechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor. Sie lagen der Deutschen Presse-Agentur vorab vor. Die Quote liegt fast drei Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Im gesamten Jahr 2025 hatte der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch 55,8 Prozent betragen.


Den Einkommen enteilt: Immobilienpreise dürften 2026 steigen

FRANKFURT/MAIN: Die Immobilienpreise in Deutschland dürften nach Einschätzung des Genossenschaftsbankenverbands BVR weiter spürbar anziehen. Der Verband rechnet mit einem Anstieg von drei Prozent in diesem Jahr. Wegen des stockenden Neubaus werde der Bedarf an neuen Wohnungen wohl nur gut zur Hälfte (58 Prozent) gedeckt. Zudem entstehe Wohnraum teils in schrumpfenden ländlichen Regionen, während in Ballungszentren Wohnungen fehlten. Bundesweit sind die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum demnach zwischen 2018 und 2025 rund sieben Prozent stärker gestiegen als die verfügbaren Einkommen.


Nahles: Beitrag für Arbeitslosenversicherung könnte steigen

LAUF: Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, hält wegen des Milliardendefizits ihrer Behörde eine Erhöhung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung für möglich. Die Optionen, um den Haushalt der Bundesagentur auszugleichen, seien ein Darlehen des Bundes, inklusive eines möglichen Darlehenserlasses, ein Zuschuss des Bundes und eine Beitragserhöhung, sagte Nahles in Lauf bei Nürnberg. «All diese Optionen sind im Lösungsraum drin», sagte sie.


Sparkurs bei Mercedes - Gewerkschaft ruft zu Protest auf

STUTTGART: Die IG Metall ruft die Beschäftigten von Mercedes-Benz bundesweit zu Protesten gegen die Verschärfung des Sparkurses auf. Demnach finden an diesem Freitag Kundgebungen an den Standorten Sindelfingen und Untertürkheim (Stuttgart) statt. Aktionen seien auch in Rastatt, Kuppenheim, Bremen, Berlin, Hamburg, Düsseldorf sowie in Ludwigsfelde und Germersheim geplant, teilte die örtliche Vertretung der Gewerkschaft in Stuttgart mit.


In alten Handys schlummert eine Tonne Gold

HANNOVER: In alten Smartphones schlummert ein wahrer Goldschatz: Gut eine Tonne des Edelmetalls sei in den schätzungsweise 167 Millionen Althandys enthalten, die in Deutschland ungenutzt in Schubladen liegen, so das Ergebnis einer Kurzstudie der Deutschen Rohstoffagentur in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Hinzu kämen 3.700 Tonnen Aluminium und 1.800 Tonnen Kupfer. Insgesamt mehr als 50 Metalle seien in Smartphones enthalten, darunter neben Gold auch Palladium und Silber. Der reine Metallwert liege dabei aber nur bei 1,25 Euro pro Handy.

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