Neues aus der Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
Foto: Pixabay/Gerd Altmann

(Diese Meldung lief auch im Ressort Kultur)

TOKIO: Keigo Higashino, einer der erfolgreichsten Krimiautoren Japans, ist tot. Higashino sei am 23. Juli an den Folgen von Darmkrebs gestorben, teilte sein japanischer Verlag Kodansha am Montag mit. Der deutsche Verlag Klett-Cotta bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Todesnachricht. Er wurde 68 Jahre alt. Higashinos Werk umfasst nach Angaben des Verlags insgesamt 106 Bücher. «Wir sind überzeugt davon, dass die zahlreichen von ihm geschaffenen Geschichten auch weiterhin viele Leserinnen und Leser begeistern werden», hieß es. Der Autor ist hierzulande vor allem für seinen Krimi «Verdächtige Geliebte» bekannt, im Deutschen ist das Buch von Ursula Gräfe übersetzt bei Klett-Cotta erschienen. Der Roman wurde in Japan über zwei Millionen mal verkauft, wie Klett-Cotta informiert. Auch in Deutschland ist «Verdächtige Geliebte», das hier 2012 erschien, ein sogenannter Longseller, also ein Buch, das sich über einen langen Zeitraum kontinuierlich und stabil verkauft.

Rap-Legende Prinz Pi: Abschied wegen Musikgeschäft-Wandels

BERLIN: Rap-Urgestein Prinz Pi hat das Ende seiner Karriere als Musiker mit dem Wandel in der Musikwelt begründet. «Ich würde total gern noch zehn weitere Touren machen und zehn weitere Alben, aber das läuft leider nicht, weil sich die Welt und speziell die Musikwelt extrem gewandelt hat», sagte der Rapper in einem Instagram-Video. «Ich komme aus der Generation, da hat man noch sein Geld verdient, indem man Alben verkauft hat, auf CD. Das ist mittlerweile weggefallen.» Seine Musik passe einfach nicht in den Streaming-Kosmos. «Vielleicht passt die nicht zum Zeitgeist, was weiß ich», sagte er. «Aber als integrer Künstler kann ich meine Musik natürlich nicht an den Zeitgeist anpassen, sondern die ist so, wie die ist.» Er habe ein lachendes und ein weinendes Auge und freue sich vor allen Dingen auf seine letzte Tour. Die Abschiedstour ist schon länger angekündigt.

Medien: Schauspielerin Emma Roberts hat geheiratet

LOS ANGELES: US-Schauspielerin Emma Roberts («American Horror Story») hat Medienberichten zufolge geheiratet. Die 35-Jährige und der Schauspieler Cody John («Wu-Tang: An American Saga») gaben sich am Samstag im US-Bundesstaat Idaho das Jawort, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichteten. Die Zeremonie fand nach Angaben des Promiportals «Page Six» unter freiem Himmel statt. Unter den Gästen sei auch Roberts Tante, Hollywood-Star Julia Roberts gewesen, hieß es. Fotos des Portals zeigten die Braut in einem cremeweißen Chiffon-Kleid mit passendem Haarband und langem Schleier. Entworfen habe das Kleid die Designerin Monique Lhuillier, berichtete die Zeitschrift «Vogue», die bei der Brautkleidanprobe eine Woche vor der Hochzeit dabei war. Sie habe sich ein Kleid mit «Vintage-Charakter» gewünscht, sagte Roberts der Zeitschrift. «Ich bin verrückt nach alten Büchern und dem Aufspüren von Schätzen, und ich liebe es, alte Erinnerungsstücke zu sammeln. Deshalb wollte ich unbedingt, dass das im Kleid zum Ausdruck kommt.»

Soap-Star Niedieck: Spülmaschine ist Challenge im Ehe-Alltag

KÖLN/METTMANN: Schauspielerin Ania Niedieck («Alles was zählt») muss sich Vorwürfe ihres Mannes anhören - es geht um den Geschirrspüler. «Mein Mann wirft mir vor, dass ich absolut keine Geschirrspülmaschine richtig einräumen kann», sagte die 42-Jährige in einem Gespräch der Deutschen Presse-Agentur. Angeblich mache sie das Gerät viel zu voll, dadurch werde das Geschirr nicht richtig sauber - so lautet zumindest der Vorwurf. Niedieck hat eine pragmatische Art gefunden, mit dem Konflikt umzugehen. «Mein Motto dazu lautet in solchen Momenten einfach: Stell dich dumm und sei klug!», sagte die Darstellerin. In einer funktionierenden Ehe seien klar abgesteckte Einflusssphären nichts Schlechtes. «Wenn mein Mann den Geschirrspüler als sein absolutes Territorium betrachtet, dann soll er sich dort gerne austoben und das Kommando übernehmen», sagte Niedieck. «Ich halte mich da dezent zurück, dafür sind im Gegenzug die Waschküche und die gesamte Wäsche meine exklusive Abteilung.»

MeToo-Fall im Iran: 99 Peitschenhiebe für Filmstar

TEHERAN: Im Iran ist der bekannte Filmstar Pejman Dschamschidi nach einer landesweiten MeToo-Debatte laut seiner Verteidigung vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Das Gericht habe den 48 Jahre alten Schauspieler jedoch wegen einer «unerlaubten Beziehung» zu 99 Peitschenhieben verurteilt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf seine Verteidigung. Dem Bericht zufolge kann das Urteil vor dem obersten Gerichtshof angefochten werden. Eine Stellungnahme der Justiz lag zunächst nicht vor. Im Oktober hatte eine junge Schauspielerin den Filmstar zunächst anonym angezeigt. Der bekannte Filmstar wurde kurzzeitig festgenommen - verließ jedoch das Land, als er auf Kaution freikam. Er wies die Anschuldigungen stets zurück. Der Fall hatte eine landesweite Debatte über Gewalt und die Machtverhältnisse in der iranischen Filmbranche ausgelöst. Im Zuge der landesweiten Debatte wandte sich die Klägerin damals kurze Zeit später an die Öffentlichkeit. Dschamschidi kehrte in den Iran zurück.


Daniel Kehlmann geht mit neuem Roman auf Tour

BERLIN: Der Schriftsteller Daniel Kehlmann geht mit seinem neuen Buch «Afrika» auf Lesetour. Der Roman über Kolonialgeschichte erscheint am 6. November. Mitte November startet die Tour mit der Buchpräsentation in Berlin, wie es in einer Ankündigung heißt. Nach der Premiere am 15. November im Berliner Ensemble sind unter anderem Termine in Düsseldorf, Köln, Leipzig, München, Stuttgart und Hamburg geplant. Zudem ist ein Stopp in Liechtenstein vorgesehen, bevor die Tour am 11. März in Wien endet. Der Bestsellerautor beschäftigt sich in «Afrika» mit der Kolonial-Ära vor dem Hintergrund der sogenannten Kongo-Konferenz von 1884/85 in Berlin, auf deren Grundlage Afrika in Kolonien aufgeteilt wurde. Der Roman dreht sich um den Legationsrat Strinetzky der für Österreich-Ungarn am Verhandlungstisch sitzt, aber einen privaten Betrug vertuschen muss. Kehlmann (51) wurde vor allem durch seinen Weltbestseller «Die Vermessung der Welt» (2005) bekannt und gehört zu den bedeutendsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.

Ausstellungen «Körperwelten»: Gunther von Hagens gestorben

GUBEN/HEIDELBERG: Der Leichenpräparator Gunther von Hagens ist tot. Er starb im Alter von 81 Jahren, wie die Deutsche Presse-Agentur aus seinem Umfeld erfuhr. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Von Hagens litt schon viele Jahre an einer Parkinson-Erkrankung. Der Mediziner entwickelte in den 1970er Jahren in Heidelberg eine Konservierungstechnik von Leichen zu anatomischen Präparaten, die weltweit Millionen durch seine «Körperwelten»-Ausstellungen bekannt wurde.

Japanischer Krimiautor Keigo Higashino ist tot


Leichenpräparator Gunther von Hagens gestorben

GUBEN/HEIDELBERG: Der deutsche Leichenpräparator Gunther von Hagens ist tot.

Er starb im Alter von 81 Jahren, wie die Deutsche Presse-Agentur aus seinem Umfeld erfuhr. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.


Sind Sie bereits Online-Abonnent? Lesen Sie die vollfarbige PDF-Ausgabe DER FARANG.