Glen Powell spielt Lou Gehrig

Hollywood verfilmt Leben der Baseball-Legende mit ALS

US-Schauspieler Glen Powell posiert bei der britischen Premiere des Films «The Running Man» in London. Foto: EPA/Andy Rain
US-Schauspieler Glen Powell posiert bei der britischen Premiere des Films «The Running Man» in London. Foto: EPA/Andy Rain

LOS ANGELES: Lou Gehrig war mehr als nur ein Baseball-Star - er wurde zum Namensgeber für eine unheilbare Krankheit, an der er 1941 starb. Die Lebensgeschichte des Amerikaners kommt ins Kino - mit Starbesetzung.

Der aus Actionfilmen wie «Top Gun: Maverick» und «Twisters» bekannte Hollywood-Star Glen Powell (37) soll die amerikanische Baseball-Legende Lou Gehrig (1903 - 1941) verkörpern. Laut den US-Branchenblättern «Hollywood Reporter» und «Variety» ist ein noch titelloses Biopic unter der Regie von Richard Linklater (65) geplant. Der US-Kultregisseur ist vor allem für das Jugenddrama «Boyhood» und für die Liebestrilogie «Before Sunrise», «Before Sunset» und «Before Midnight» bekannt. Zuletzt inszenierte er «Blue Moon» und «Nouvelle Vague».

Sport-Ikone mit tödlicher Krankheit

Der Film soll das Leben des früheren Stars der New York Yankees beleuchten, der bis heute als einer der besten Spieler in der Geschichte des Baseballs gilt. Gehrig wurde 1903 als Sohn deutscher Einwanderer in New York geboren und erarbeitete sich eine Bilderbuchkarriere mit zahlreichen Rekorden, bis er 1939 aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt bekanntgab. Die Ärzte hatten bei ihm die damals noch wenig erforschte, unheilbare Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) diagnostiziert, die in den USA heute noch unter dem Namen Lou-Gehrig-Krankheit bekannt ist. Sie zerstört die Nerven, führt zu Muskellähmungen und schließlich zum Tod.

Bewegende Abschiedsrede

Im Juli 1939 hielt Gehrig im Yankee Stadium eine bewegende Abschiedsrede, in der er seiner Frau Eleanor, den Fans und seinem Teamkollegen für deren Unterstützung dankte. Am 2. Juni 1941 starb er im Alter von nur 37 Jahren. Sein Schicksal wurde schon 1942 im Film «Pride of the Yankees»behandelt, mit Gary Cooper in der Rolle der Sport-Ikone.

Bewährtes Team

Linklater und Powell arbeiteten schon zweimal zusammen: 2016 drehten sie die Komödie «Everybody Wants Some!!» über das College-Leben im Texas der 1980er Jahre. In der witzigen Netflix-Produktion «A Killer Romance» (2024) spielte Powell einen Undercover-Agenten, der auf Leute trifft, die einen Auftragsmörder anheuern wollen.

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