Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Sonntag

Foto: Pixabay
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Meghan Markle spricht sich bei Corona-Benefiz für Frauenrechte aus

LOS ANGELES: Herzogin Meghan hat bei einem Benefizkonzert auf die weltweiten wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für Frauen aufmerksam gemacht. Seit Beginn der Pandemie hätten in den USA fast 5,5 Millionen Frauen ihre Arbeit verloren, sagte die 39-Jährige in einem eingespielten Video bei dem am Samstagabend im US-Fernsehen und online ausgestrahlten Konzert der Initiative «Vax Live». Weltweit werde erwartet, dass 47 Millionen weitere Frauen durch die Folgen der Pandemie in extreme Armut abrutschen, erklärte sie weiter. «Frauen, und besonders nicht-weiße Frauen, haben erlebt, wie der Verdienstzuwachs einer ganzen Generation ausradiert wurde», sagte Markle.

In dem Video war Markle in einem roten Kleid mit deutlichem Babybauch zu sehen, sie erwartet zusammen mit ihrem Mann Prinz Harry ihr zweites Kind. Harry hatte persönlich bei dem am 2. Mai aufgenommenen Konzert auf der Bühne gestanden. Das Paar war in den USA zuletzt bei dem aufsehenerregenden Interview von Oprah Winfrey prominent zusammen zu sehen gewesen. Dabei hatten sie Teilen des Königshauses Rassismus gegenüber Meghan vorgeworfen.

Beide sind die Schirmherren der «Vax Live»-Kampagne, ausgerichtet von der Nichtregierungsorganisation Global Citizen, die sich für einen gleichberechtigten Zugang zu Impfstoffen überall auf der Welt einsetzt. Bei dem Konzert in einem Stadion bei Los Angeles traten unter anderen die Sängerin Jennifer Lopez und die Band Foo Fighters auf. Auch US-Präsident Joe Biden nahm per Videobotschaft an der Veranstaltung teil.


US-Schauspielerin Aubrey Plaza hat geheiratet

LOS ANGELES: Die US-Schauspielerin Aubrey Plaza (36, «Parks and Recreation») und ihr langjähriger Freund, Regisseur und Drehbuchautor Jeff Baena (43), haben geheiratet. In einem Instagram-Beitrag erwähnt Plaza beiläufig, dass sie auf ihren «Darling Husband» recht stolz sei. Ein Sprecher der Schauspielerin bestätigte dem Promi-Blatt «People», dass es eine Hochzeit gegeben habe, ohne aber Einzelheiten zu nennen. Die beiden Filmschaffenden sind seid 2011 zusammen. Die beiden Filmschaffenden sind seid 2011 zusammen. Plaza spielte unter anderem in Baenas Filmen «Life After Beth» (2014) und «The Little Hours» (2017) mit. Ihren nächsten gemeinsamen Film mit dem Titel «Spin Me Round» wollten sie in Italien drehen, schrieb Plaza auf Instagram. Die Schauspielerin ist vor allem für ihre Rolle in der langjährigen TV-Sitcom «Parks and Recreation» bekannt.


Lily James als Pamela Anderson: TV-Serie über Sexvideo-Skandal

LOS ANGELES: Lily James (32, «Rebecca», «Baby Driver») in verführerischer Pose als Pamela Anderson, Sebastian Stan (38, «Avengers: Endgame») mit vielen Tätowierungen als Rockmusiker Tommy Lee: der Streamingdienst Hulu hat am Freitag erste Fotos vom Set der TV-Serie «Pam and Tommy» veröffentlicht. Die Serie soll die explosive Beziehung des «Baywatch»-Stars und des Schlagzeugers der US-Band Mötley Crüe beleuchten. Das Promi-Paar machte vor gut 25 Jahren mit einem privat gedrehten Sexvideo, das ins Internet gelangte, Schlagzeilen. Die britische Schauspielerin Lily James postete auf Instagram ein Zitat von Anderson («Es ist großartig, blond zu sein») zu einem Foto, in dem sie dem «Baywatch»-Star mit platinblonder Mähne verblüffend ähnlich sieht. «Love bites» schrieb Sebastian Stan zu einem Set-Foto der beiden Hauptdarsteller beim Liebesspiel.


Micky Beisenherz hat Corona - Pause bei ntv

BERLIN: Der Fernsehmoderator Micky Beisenherz (43) hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. In einem am Samstag auf der RTL-Homepage veröffentlichten Video nahm er die Infektion mit Galgenhumor. Im Mai 2021 sei das vom Timing her ein bisschen doof: «Das ist wie beim Marathon auf Kilometer 41 über einen Wasserbecher stolpern und hinfallen», sagte Beisenherz. «Ich hatte meinen Oberarm schon so schön trainiert für das Foto mit der Spritze.» Daraus werde jetzt erstmal nichts. «Stattdessen werde ich dann demnächst nicht als Geimpfter, sondern als Genesener in den Biergarten dürfen - so Gott und Karl Lauterbach will.» Er werde nun zwei Wochen zu Hause bleiben. Danach will er wieder bei seiner ntv-Sendung «#timeline» dabei sein. Die nächste Ausgabe entfalle, teilte RTL mit. Der Moderator und Autor ist auch für seinen Podcast «Apokalypse & Filterkaffee» und seine «Stern»-Kolumne bekannt.


Francine Jordi: «Gut gebrieft» für Corona-Lockdown

HANNOVER/HAMBURG: Francine Jordi (43), Sängerin und Moderatorin, hat sich wegen ihres Schicksalsschlags Brustkrebs «gut gebrieft» für den Corona-Lockdown gefühlt. «Da hatte ich das alles schon einmal durchgemacht. Dass ich nicht wusste: Kann ich jetzt noch ein Jahr arbeiten? Oder ist es wirklich so, dass jetzt alles wegbricht und du dann gar nichts mehr hast?», sagte sie am Freitag in der «NDR Talk Show». «Das hatte ich alles schon einmal durchgemacht, darum fiel es mir jetzt leichter, zu akzeptieren: Okay, es wird jetzt einfach mal alles verschoben und du weißt jetzt mal nicht, was in diesem Jahr passiert.»


Johnson gratuliert Attenborough zum 95. Geburtstag

LONDON: Zu seinem 95. Geburtstag hat der britische Naturfilmer David Attenborough Glückwünsche von Premierminister Boris Johnson erhalten. Johnson würdigte den Einsatz des Dokumentarfilmers. «Sein Eintreten für die Notwendigkeit, unseren Planeten zu schützen, hat Millionen inspiriert», twitterte der Regierungschef am Samstag. «Die Arbeit wird auf der (Klimakonferenz) COP26 in diesem Jahr fortgesetzt, wo wir die Welt auffordern werden, Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Umwelt für zukünftige Generationen zu schützen.» Attenborough ist in Großbritannien äußerst beliebt. In einer Yougov-Umfrage nach dem Wunschkandidaten als Staatsoberhaupt landete Sir David im März auf Platz zwei, hinter Prinz William und vor Queen Elizabeth II. Seit Jahrzehnten reist Attenborough für seine Filme um die Erde. In seinen Dokumentationen, die weltweit ausgestrahlt werden, stellt er die Klimakrise und ihre Folgen visuell eindrucksvoll und gleichzeitig verständlich dar.


Obamas trauern um Familienhund Bo - Ein «wahrer Freund»

WASHINGTON: Die Obamas trauern um ihren Hund Bo. Der Portugiesische Wasserhund sei am Samstag gestorben, teilte Ex-US-Präsident Barack Obama (59) auf Twitter mit - und stellte Fotos dazu. Die Familie habe mit Bo einen «wahren Freund und loyalen Begleiter» verloren. Der Hund habe all den Wirbel ertragen, der mit dem Leben im Weißen Haus einhergegangen sei, habe gebellt, aber nicht gebissen, und habe es geliebt, im Sommer in den Pool zu springen. Zudem habe er für Essensreste am Tisch gelebt und «großartiges Haar» gehabt.


Ex-Bahnrad-Star Kristina Vogel: Es braucht Olympia

BERLIN: Kristina Vogel freut sich auf ihren Job als TV-Expertin bei den Olympischen Spielen. «Es ist schön, dass der Traum von Tokio weitergeht, aber auf eine andere Art und Weise», sagte die ehemalige Weltklasse-Bahnradfahrerin, die nach einem Trainingsunfall im Sommer 2018 querschnittsgelähmt ist, in einem Interview dem «Tagesspiegel» (Sonntag): «Ich fahre, um das Bahnradevent zu kommentieren und vorher bin ich so eine Art Olympiaexpertin. Ich weiß, wie sich die Emotionen anfühlen, Freud und Leid, alles zu einer Zeit, das kann ich vermitteln.» Vogel gewann in ihrer Karriere zweimal olympisches Gold und feierte elf Weltmeistertitel. Bei dem Unfall vor knapp drei Jahren auf der Radrennbahn in Cottbus hatte sie sich unter anderem eine schwere Wirbelsäulenverletzung zugezogen. Eine Karriere im Para-Sport strebt die 30-Jährige nicht an.


Bully Herbig: Wollte ursprünglich gar nicht Schauspieler werden

MÜNCHEN: Schauspieler und Filmregisseur Michael Bully Herbig («Der Schuh des Manitu», «Bullyparade») wollte zunächst gar nicht im Rampenlicht stehen. «Ich hatte ursprünglich gar nicht vor, Schauspieler zu werden. Ich wollte einen sicheren Platz hinter der Kamera», sagte der 53-Jährige dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). «Davor bin ich nur gelandet, weil schließlich irgendwer sagte: Den Typen müssen wir doch auch mal zeigen. Aber ich habe mich unwohl dabei gefühlt und erst mal Kunstfiguren in den TV-Sketchen gebraucht. Ich dachte, dass ich nicht gut genug sei, um die Leute zu unterhalten», sagte Herbig. Er ist ab 14. Mai im wegen Corona mehrfach verschobenen Kinofilm «Der Boandlkramer und die ewige Liebe» zusammen mit Hape Kerkeling und Hannah Herzsprung beim Streamingdienst Amazon Prime Video zu sehen.


«Um Himmels Willen»: TV-Nonne Hartwig führt durch Landshut

LANDSHUT: Für Fans der ARD-Serie «Um Himmels Willen» gibt es nach der Ausstrahlung der allerletzten Folge am 15. Juni einen Trost: Sie können vertraute Drehorte in Landshut bei einem digitalen Stadtspaziergang besuchen. Durch die mittelalterliche Altstadt führt Janina Hartwig, die in der Serie als Klosterschwester Hanna immer mit Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) aneinandergerät. Rund 15 Jahre war sie dabei. Landshut sei für sie wie eine zweite Heimat, sagte die 59-Jährige am Samstag beim Dreh der digitalen Führung, die die Stadt ab dem 16. Juni auf ihrer Homepage zur Verfügung stellen will.


Schauspieler um Bruch verteidigen Video-Aktion #allesdichtmachen

BERLIN: Eine kleine Gruppe von Schauspielern um «Babylon Berlin»-Star Volker Bruch hat sich für die Video-Aktion #allesdichtmachen gerechtfertigt. «Unser Ziel war, die Kritik an den Maßnahmen aus dieser als extremistisch gebrandmarkten Ecke zu holen», sagte Bruch in einem Interview, das er gemeinsam mit den Schauspielerinnen Miriam Stein, Nina Gummich und Karoline Teska der «Welt am Sonntag» gab. «Kritik ist ja nicht nur für uns Künstler wahnsinnig wichtig, sondern auch für die Politik. Sie ist eine Form der Rückmeldung, die es ermöglicht, nachzujustieren», fügte er hinzu. Es gebe Leute, «die sich jetzt trauen, etwas zu sagen, weil wir das getan haben. Aber zugleich versucht man, uns zu kriminalisieren und in eine undemokratische Ecke zu schieben», sagte Bruch. Der 41-Jährige gehört zu den bekanntesten Fernsehschauspielern in Deutschland. In der Serie «Babylon Berlin» spielt er Kommissar Gereon Rath.


Literaturnobelpreisträger Handke lässt sich von Serben ehren

BANJA LUKA/BELGRAD/SARAJEVO: Der österreichische Schriftsteller Peter Handke hat am Wochenende Serbien und die bosnische Serbenrepublik besucht. Während seiner ersten Reise in die Region seit der Zuerkennung des Literaturnobelpreises 2019 nahm Handke mehrere hohe staatliche Orden entgegen. Die Vergabe der höchsten Literaturauszeichnung der Welt an Handke war umstritten, weil sich der Literat während der Jugoslawien-Kriege und danach mit der serbischen Seite solidarisierte. Nach Ansicht von Kritikern bagatellisierte oder leugnete er die von Serben begangenen Kriegsverbrechen.


Elon Musk spricht im US-Fernsehen über Asperger-Syndrom

NEW YORK: Unternehmer Elon Musk hat im US-Fernsehen erzählt, dass er das Asperger-Syndrom hat. «Ich schreibe übrigens heute Abend Geschichte als erster Mensch mit Asperger, der SNL moderiert», sagte Musk in der Unterhaltungsshow «Saturday Night Live» beim Sender NBC am Samstag. «Oder zumindest der erste, der es zugibt.» Mehrere US-Medien wiesen danach darauf hin, dass auch der jahrelang zum SNL-Ensemble zählende und spätere Gast-Moderator Dan Aykroyd («Ghostbusters») bereits öffentlich über sein Asperger gesprochen habe.


Elon Musk spricht im US-Fernsehen über Asperger-Syndrom

NEW YORK: Unternehmer Elon Musk hat im US-Fernsehen erzählt, dass er das Asperger-Syndrom hat. «Ich schreibe übrigens heute Abend Geschichte als erster Mensch mit Asperger, der SNL moderiert», sagte Musk in der Unterhaltungsshow «Saturday Night Live» beim Sender NBC am Samstag. «Oder zumindest der erste, der es zugibt.» Mehrere US-Medien wiesen danach darauf hin, dass auch der jahrelang zum SNL-Ensemble zählende und spätere Gast-Moderator Dan Aykroyd («Ghostbusters») bereits öffentlich über sein Asperger gesprochen habe.

Im Vorfeld der Show hatte es Diskussionen gegeben, ob Musk überhaupt die Gastmoderation hätte angeboten bekommen sollen. Der Tesla-Gründer stand in der Vergangenheit immer wieder wegen umstrittener Äußerungen in der Kritik. «Ich habe Elektroautos wiedererfunden und ich schicke die Menschen in einer Rakete zum Mars. Hattet ihr gedacht, dass ich auch ein entspannter normaler Typ wäre?», sagte Musk.

Das Asperger-Syndrom gilt als eine Ausprägung auf dem Autismus-Spektrum. Autismus kann laut den diagnostischen Kriterien bedeuten, dass Betroffene in sozialen und kommunikativen Fähigkeiten eingeschränkt sind. Asperger oder sogenannter hochfunktionierender Autismus wird oft mit einer höheren Intelligenz als «klassischer» Autismus in Verbindung gebracht. Manche Betroffene sehen Autismus als Behinderung, viele sprechen sich unter dem Stichwort Neurodiversität dafür aus, dass sie nur eine andere Art der Wahrnehmung hätten.


Zum 100. Geburtstag von Erich Fried geht Preis an Esther Kinsky

WIEN: Die deutsche Autorin und Übersetzerin Esther Kinsky ist mit dem Erich-Fried-Preis 2021 ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am Sonntag in Wien statt, wenige Tage, nachdem der Dichter Erich Fried 100 Jahre alt geworden wäre. Jurorin Maja Haderlap würdigte Kinsky als Schriftstellerin, die Naturerscheinungen und scheinbar Unwichtiges ins Zentrum rücke, und die sich der Fremde widme: «Der Fremde als existenzieller, menschlicher Erfahrung, der Fremde zwischen benachbarten Sprachen und Literaturen.» Kinsky zeigte sich bei der Verleihung gerührt über die Würdigung ihres Werks.

Kinsky (64) schreibt Romane und Lyrik. Zuletzt erschien 2020 ihr Gedichtband «Schiefern». Die aus Engelskirchen im Bergischen Land stammende Autorin ist auch als literarische Übersetzerin aus dem Englischen, Russischen und Polnischen bekannt, unter anderem für die Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk. Kinsky lebt in Friaul, Berlin und Wien.

Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird jährlich im Andenken an Erich Fried (1921-1988) vergeben. Er floh als Teenager aus Wien nach London, nachdem sein Vater von der Gestapo getötet worden war. Der bedeutende Lyriker und Übersetzer stand der linken Studentenbewegung der 60er Jahre nahe. Mit «Was es ist» schuf er eines der bekanntesten deutschen Liebesgedichte.


Investigativreporter: Queen-Cousin bietet Russland-Einfluss zum Kauf

LONDON: Prinz Michael von Kent, Cousin der britischen Königin Elizabeth II., steht im Verdacht, seinen royalen Status und persönliche Beziehungen mit Russland gegen Geld angeboten haben. Der 78-Jährige, der kein Steuergeld aus der königlichen Apanage erhält, habe Investigativreportern, die sich als südkoreanische Gold-Investoren ausgaben, gesagt, er könne für 10.000 Pfund (11.500 Euro) je Tag bei Vertretern der russischen Führung vorsprechen. Das berichteten die Zeitung «The Sunday Times» und der Sender Channel 4 am Sonntag.

Ebenfalls bei dem Video-Gespräch anwesend war demnach Michaels Freund und Geschäftspartner Lord Simon Reading, der den Queen-Cousin als «inoffiziellen Botschafter Ihrer Majestät in Russland» vorgestellt habe. Prinz Michael spricht Russisch und ist immer wieder geschäftlich wie privat nach Russland gereist. Dabei soll er teilweise von der britischen Botschaft betreut worden sein. Er ist einer von wenigen Briten, die den russischen Freundschaftsorden erhalten haben.

Das Büro des royalen Familienmitglieds teilte mit: «Prinz Michael erhält keine öffentlichen Gelder und verdient seinen Lebensunterhalt mit einer Beratungsfirma, die er seit mehr als 40 Jahren leitet.» Er habe keine besondere Beziehung zu Präsident Wladimir Putin, den er zuletzt im Juni 2003 getroffen habe und habe auch seitdem keinen Kontakt mit dem Kremlchef oder dessen Büro gehabt. Sein Freund Lord Reading bedauerte seine Rolle: «Ich habe einen Fehler gemacht und zu viel versprochen», zitierte ihn die «Sunday Times».


Berliner Theatertreffen findet rein digital statt

BERLIN: Das Berliner Theatertreffen will in diesem Jahr alle zehn ausgewählten Inszenierungen online zeigen. Das Bühnenfestival muss wegen der Pandemie erneut im Internet stattfinden. «Wir konzentrieren uns auf die digitale Variante und haben alle analogen Ideen schweren Herzens ad acta gelegt», sagte Festivalleiterin Yvonne Büdenhölzer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Das Festival wird am Donnerstagabend mit der Inszenierung «Einfach das Ende der Welt» von Christopher Rüping und dem Schauspielhaus Zürich eröffnet. «Es ist uns gelungen, dass wir alle zehn der eingeladenen Inszenierungen auch digital präsentieren können», sagte Büdenhölzer. Im vergangenen Jahr seien es nur sechs gewesen.

Eine Jury wählt jährlich die ihrer Meinung nach bemerkenswertesten Inszenierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Normalerweise reisen die Schauspielensembles dafür nach Berlin - noch sind die Theater in der deutschen Hauptstadt allerdings geschlossen. Nun werden die Aufführungen im Internet gezeigt. Man kann sie kostenlos online schauen - oder auf freiwilliger Basis auch ein Ticket kaufen.

«Fünf Arbeiten werden als Live-Streams präsentiert. Das heißt, die Inszenierungen werden live am Ursprungsort aufgeführt und gestreamt», sagte Büdenhölzer. Fünf Inszenierungen sollen als vorproduzierte Arbeiten gezeigt werden. Auch der Fernsehsender 3sat zeigt mehrere Inszenierungen. Geplant sind auch ein digitaler Stückemarkt und Gesprächsrunden etwa zu den langfristigen Folgen der Pandemie.

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