Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Samstag

Foto: Pixabay
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Konzert in Kopenhagen mit 50.000 Zuschauern und spontanem Impfen

KOPENHAGEN: Ein Konzert mit Zehntausenden Zuschauern dicht an dicht: Was wie eine vage Erinnerung an Vor-Corona-Zeiten klingt, wird in Kopenhagen für dänische Musikfreunde Realität. Nach der Aufhebung der letzten verbliebenen Corona-Beschränkungen in Dänemark hat die Rockband The Minds of 99 für den Samstagabend zu einem ausverkauften Konzert ins Stadion Parken geladen. 50.000 Fans sollten bei dem Auftritt in der dänischen Hauptstadt dabei sein. Nach Angaben des Veranstalters und der Zeitung «Jyllands-Posten» ist die Band damit die erste, die seit Pandemiebeginn in Europa eine Stadion-Show mit voller Zuschauerauslastung spielt.

In den Stunden vor dem Konzert konnte man sich vor Ort nahe dem Stadion gegen das Coronavirus impfen lassen. Wie das dänische Kulturministerium am Samstag mitteilte, sollen solche Pop-up-Impfstationen in der kommenden Zeit auch vor anderen größeren Konzerten und Veranstaltungen aufgebaut werden. Ziel ist es, bei der Impfkampagne vor allem Jüngere zu erreichen.

Bereits bei den vier in Kopenhagen ausgetragenen Begegnungen der Fußball-EM im Juni waren zwischen 15.000 und 24.000 Menschen im Parken dabei. Nachdem Dänemark die Corona-Beschränkungen seit dem Frühjahr und über den Sommer hinweg nach und nach gelockert hatte, fielen am Freitag auch die letzten Restriktionen.


Kirsten Dunst: Konnte nie wütend werden

LOS ANGELES: Hollywood-Star Kirsten Dunst hat aus ihrer Zeit als Kinderschauspielerin auch Belastendes mitgenommen. «Lange Zeit war ich nie auf jemanden wütend», erzählte die 39-Jährige der «New York Times». Am Set sei das ein Vorteil, aber: «Irgendwann muss man wütend werden, und ich denke, das baut sich irgendwann in einem auf. So kann man nicht überleben. Dein Körper hält dich auf.»

Bei einer Therapie habe sie mit Mitte 20 gemerkt, wie ihre Zeit als Kinderdarstellerin sie bis ins Erwachsenenalter geprägt habe. Dunst modelte schon als Kleinkind und wurde als Zwölfjährige mit dem Film «Interview mit einem Vampir» bekannt.

Mittlerweile zeige sie innere Konflikte und verdrängte Emotionen auch vor der Kamera: «Ich habe keine Angst, meinen Schmerz zu teilen», sagte Dunst («Spider-Man», «Marie Antoinette»). «Und es ist meine Aufgabe, all das zu teilen.» In der Rolle einer unterdrückten Frau zeigt sie sich in «The Power of the Dog», der gerade in Venedig Premiere feierte, erneut verletzlich.

Auch ihr Partner Jesse Plemons (33) ist in dem Film zu sehen. Das Paar hat vor vier Monaten das zweite gemeinsame Kind bekommen, einen Jungen: «Er ist ein Engel, aber er ein hungriger Engel. Und ein schwerer Engel», sagte Dunst über ihren acht Kilogramm schweren Sohn James Robert. Bruder Ennis ist drei Jahre alt.

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