Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

Foto: Pixabay
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Herzogin Meghan schreibt Kinderbuch über Vater-Sohn-Beziehungen

NEW YORK/LONDON: Herzogin Meghan (39) hat ein Kinderbuch über die Beziehungen zwischen Vätern und Söhnen geschrieben. «The Bench» (Die Bank) erzähle vom engen Band zwischen Vater und Sohn - gesehen durch die Augen einer Mutter, teilte der Verlag Penguin Random House am Dienstag in New York mit.

Meghan sei von ihrem Ehemann, Prinz Harry (36), und Söhnchen Archie, der an diesem Donnerstag zwei Jahre alt wird, zu der Geschichte inspiriert worden. Die Geschichte erinnere an die vielen Wege, wie Liebe Gestalt annehmen und sich in einer modernen Familie ausdrücken kann. Meghan wird dem Verlag zufolge auch ein Hörbuch einsprechen.

««The Bench» begann als Gedicht, das ich für meinen Ehemann zum Vatertag geschrieben habe, im Monat, nachdem Archie geboren wurde», sagte Meghan der Mitteilung zufolge. «Dieses Gedicht ist dann zu dieser Geschichte geworden.» Es gehe um die Wärme, Freude und Behaglichkeit einer Vater-Sohn-Beziehung. Illustriert wurde «The Bench», das am 8. Juni erscheinen soll, von Christian Robinson.

Meghan und Harry hatten vor gut einem Jahr ihre royalen Pflichten aufgegeben und wohnen seitdem mit Archie in den USA. Sie erwarten ihr zweites Kind. Das Paar ist sehr aktiv: So haben die beiden etwa Verträge mit Streamingdiensten wie Netflix und Spotify abgeschlossen.


Horst Lichter hat eine riesige Bücher-Sammlung (Foto-aktuell)

KÖLN: Koch und Moderator Horst Lichter (59, «Bares für Rares») hat eine gigantische Bücher-Sammlung aufgebaut. «Ich habe bestimmt 100.000 Bücher. Wirklich. Ich habe Hallen voll und überall im Haus eine Bibliothek», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die Faszination für Gedrucktes begründete er mit seiner Herkunft. «Ich komme aus armen Verhältnissen. Der einzige Urlaub, den es mal gab, war bei Tante und Onkel in der Eifel. Ich habe auch keine höhere Schule, ich bin Hauptschüler», erklärte er. «Mit einem Buch aber konnte ich in der Fantasie um die Welt reisen.» Der 59-Jährige, der für seine Trödel- und Sammel-Leidenschaft bekannt ist, hat gerade auch selbst ein neues Buch auf den Mark gebracht («Ich bin dann mal still. Meine Suche nach der Ruhe in mir.»).


Dänische Königin eröffnet die Segelsaison

KOPENHAGEN: Dänemarks Königin Margrethe (81) hat ihre Segelsaison eingeläutet. Am Dienstag bestieg sie bei Regenwetter in Kopenhagen erstmals wieder ihr königliches Schiff «Dannebrog», mit dem sie im Laufe des Sommers mehrere dänische Häfen anlaufen wird. Der erste Höhepunkt der diesjährigen Segelsaison ist die Jubiläumsfeier zur Wiedereingliederung der Region Nordschleswig ins dänische Königreich im Juni. Sie musste im letzten Jahr wegen der Pandemie abgesagt werden. Einen Monat später werde die Königin nach Norden segeln, hieß es in einer Mitteilung des Königshauses. Auf dem Programm stünden Besuche auf den Färöer-Inseln und Grönland.


Uffizien starten nach Corona-Pause mit Optimismus und neuen Werken

FLORENZ: Der Direktor der Uffizien, Eike Schmidt, konnte es kaum erwarten, wieder Besucher in sein Haus zu lassen: Die weltberühmten Gemäldesammlungen und Skulpturen in den Sälen der Uffizien in Florenz sind seit Dienstag wieder zu besichtigen. Schmidt kam persönlich um 8.15 Uhr zur Öffnung der Türen nach monatelanger Corona-Pause, wie die Nachrichtenagentur Adnkronos berichtete. «Die Menschen dürsten nach Kultur», sagte der deutsche Museumschef. Schon in der ersten Stunde habe man rund 100 Besucher gezählt. Die Uffizien, wo es Meisterwerke etwa von Botticelli, Raffael, Michelangelo und Caravaggio zuhauf gibt, mussten in der Pandemie schon mehrmals dichtmachen - zuletzt im Februar 2021.

Nun hat die Regierung in Rom in einem Fahrplan für schrittweise Corona-Lockerungen auch den Kultureinrichtungen wieder mehr Freiheit gegeben. So dürfen in Italien in den Gelben Zonen mit moderatem Infektionsgeschehen die Häuser seit kurzem wieder Kunstfans hereinlassen. Allerdings gelten meist Obergrenzen für die Zahl der Gäste und strenge Anmelderegeln.

Der Kunsthistoriker Schmidt sagte, er hoffe, dass der Neustart diesmal «solide und dauerhaft» sei. «Wir sind optimistisch», sagte er. Der Uffizien-Direktor hatte angekündigt, dass der übliche Museumsrundgang um mehr als ein Dutzend Säle erweitert worden sei. Das Haus in der Toskana-Stadt zeige viele kürzlich erworbene Meisterwerke und Kunst, die über Jahrzehnte eingelagert war, so zum ersten Mal, hieß es.


Autorin McDermid: EU soll unabhängigem Schottland die Tür öffnen

EDINBURGH: Die schottische Bestsellerautorin Val McDermid hat für die Unabhängigkeit ihres Landes geworben und die EU zur Wiederaufnahme aufgefordert. «Bitte öffnet uns die Türen», sagte die 65-Jährige am Dienstag bei einer Online-Pressekonferenz. Wenige Tage vor der schottischen Parlamentswahl, die als Gradmesser für die Stimmung in Schottland zur Unabhängigkeitsfrage gilt, betonte McDermid, dass Schottland die EU nicht habe verlassen wollen. «Wir wurden gegen unseren Willen herausgeholt», sagte die Schriftstellerin («Der lange Atem der Vergangenheit») mit Blick auf das Brexit-Votum 2016, bei dem die Mehrheit der Schotten den EU-Austritt abgelehnt hatte.

2014 hatte eine knappe Mehrheit der Menschen in Schottland die Loslösung vom Vereinigten Königreich abgelehnt. Die regierende Schottische Nationalpartei (SNP) betont aber, mit dem Brexit habe sich die Voraussetzung geändert. Falls die SNP bei der Abstimmung an diesem Donnerstag (6. Mai) eine absolute Mehrheit erzielt, rückt eine zweite Volksabstimmung nach Ansicht von Beobachtern näher.

McDermid sagte, 2014 habe die britische Regierung viele Lügen verbreitet. Viele Menschen hätten damals gegen die Unabhängigkeit gestimmt, weil ihnen versprochen worden sei, dass sie nur als Mitglied des Königreichs in der EU bleiben könnten. Es sei ein «tiefer Schock» gewesen, dass das Gegenteil der Fall gewesen sei. Damit habe die britische Regierung die Mitgliedschaft in einer Gemeinschaft, die den Schotten wichtig sei, torpediert. Schottland sehe sich als Teil der europäischen Gemeinschaft, sagte die Autorin. «Wir hoffen, dass wir ein unabhängiges Land werden und uns bald den unabhängigen Staaten in der EU wieder anschließen können.»


Roskilde Festival abgesagt

KOPENHAGEN: Auch in diesem Jahr wird Dänemarks größtes Musikfest, das Roskilde Festival, ausfallen. Nachdem die dänische Regierung am Dienstag bekanntgab, dass nicht mehr als 2000 Zuschauer an Festivals teilnehmen dürfen, entschieden sich die Veranstalter, die Konzertreihe abzusagen. In der Regel besuchen 130.000 Musikfans das Roskilde Festival Ende Juni.

«Wir sind am Boden zerstört von der Tatsache, dass wir nicht zu unserem Festival zusammenkommen und dazu beitragen können, die Gemeinschaften wiederherzustellen, die die Coronakrise für so viele zerstört hat», hieß es am Dienstag auf der Webseite. Man hoffe auf ein großes Fest 2022. Tickets für 2021 könnten 2022 genutzt oder erstattet werden.

Auch andere dänische Festivals wie das Copenhell in Kopenhagen, das Northside in Aarhus und das Tinderbox in Odense wurden abgesagt.


Britney Spears kritisiert Dokus über ihr Leben (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: US-Popstar Britney Spears kritisiert Dokumentationen über ihr Leben, die ihre unangenehmsten Erlebnisse beleuchten. «Wieso sollte man die negativsten und traumatisierendsten Zeiten meines Lebens von vor Ewigkeiten hervorheben?», schrieb die 39-jährige Sängerin («... Baby One More Time») auf Instagram mit Blick auf Dokus, die dieses Jahr erschienen sind. Mit großer Freude könne sie alle Menschen daran erinnern, dass sie zwar bereits «ein paar ziemlich harte Zeiten» durchgemacht habe, jedoch schon «viiiieeeel mehr großartige Zeiten» erleben durfte. Im Februar war eine «New York Times»-Dokumentation erschienen, in der Spears' Vormundschaft, die ihr Vater James Spears innehat, hinterfragt wird.


Adel verpflichtet

MÜNCHEN: Seine politische Macht hat er verloren, auch seine Standesprivilegien wurden ihm genommen. Der Adel gibt in der modernen Gesellschaft schon lange nicht mehr den Ton an. Trotzdem ist er erstaunlich munter, zumindest in den zahlreichen Klatschgazetten und auch in Fernsehserien wie «Downtown Abbey» und «The Crown» lebt aristokratischer Glanz fröhlich fort. Was den Adel tatsächlich einmal ausmachte, ist dabei in den Hintergrund getreten. In dem Sammelband «Die Welt des Adels» kann man dies jetzt in kurzweiliger Art nachlesen. Locker aneinandergereihte Aufsätze, Interviews und Tagebuchnotizen beleuchten die Geschichte des Adels von seinem Aufstieg im frühen Mittelalter bis zur Entmachtung nach dem Ersten Weltkrieg. Kurze Exkurse widmen sich aristokratischer Mode, fürstlichen Hunden und adeligen Nervensägen wie Gloria von Thurn und Taxis oder Abtrünnigen wie Jutta Ditfurth. Und wer dann noch die Kurzporträts über die bekanntesten europäischen Herrscherhäuser gelesen hat, ist auf dem besten Weg zum Adelsexperten.


BERLIN: Biografie einer Leidenschaft: «Serge & Jane»

Geblieben ist im Rückblick vor allem dieser Stöhn-Song. «Je t'aime moi non plus» war 1969 ein Skandal und machte Serge Gainsbourg und Jane Birkin schlagartig weltberühmt. Bis heute wird das Paar vor allem mit diesem erotischen Lied verbunden, das der Vatikan damals unter Bann stellte. Die gazellenhafte Engländerin und der kettenrauchende, skandalumwehte französische Chansonnier verkörperten perfekt den lässig-libertären Zeitgeist. Günter Krenn versucht in seiner Biografie «Serge & Jane» das Besondere dieser Beziehung einzufangen und kann sich dabei vor allem auf die Tagebücher der heute 75-jährigen Jane Birkin stützen, die das Innenleben dieser Liebe ausleuchten. Vieles in dieser Doppelbiografie dürfte deutschen Lesern nicht so bekannt sein, zum Beispiel das Trauma Gainsbourgs, der in seiner Jugend in Paris den gelben Judenstern tragen musste. Auch sah er seine berufliche Zukunft ursprünglich als Maler. Man kann in diesem Buch wunderbar in Erinnerungen schwelgen oder auch ganz einfach das 68er-Glamourpaar neu entdecken.


Ian Hooper von den Mighty Oaks komponiert frühmorgens (Foto-Handout)

BERLIN: US-Sänger Ian Hooper hat viele Lieder für das neue Album der Folk-Band Mighty Oaks («Brother») frühmorgens um fünf Uhr geschrieben. «Meine Kinder waren die ganze Zeit zu Hause», sagte er der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Corona-Zeit. Am frühen Morgen habe er am besten komponieren können. Am Donnerstag erscheint das neue Album der Mighty Oaks mit dem Titel «Mexico». Sie produzierten es in Eigenregie zu Hause bei Hooper in Berlin. Neben dem US-Sänger gehören zur Band Gitarrist und Keyboarder Claudio Donzelli aus Italien sowie Bassist Craig Saunders aus England.


Pink schrieb Testament während Corona-Erkrankung (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: Die US-Sängerin Pink hat nach eigenen Angaben während ihrer Corona-Erkrankung im vergangenen Jahr ihr Testament neu aufgesetzt. «Es war sehr, sehr beängstigend und sehr schlimm», sagte die 41-Jährige dem amerikanischen Sender Extra in einem Interview. Sie und ihr Sohn Jameson Moon (4) seien beide im März 2020 schwer erkrankt, während ihre Tochter Willow Sage (9) und Ehemann Carey Hart (45) vom Coronavirus offenbar verschont worden waren. Inzwischen geht es Pink und auch ihrem Sohn jedoch offensichtlich wieder gut


Wincent Weiss möchte beim ersten Date überrascht werden (Foto-Archiv und Foto-Handout)

BERLIN: Für Sänger Wincent Weiss (28) hat das Dating in Zeiten von Instagram und Co. an Reiz verloren. «Erste Dates im klassischen Sinne finden heute ja kaum noch statt. Durch die sozialen Medien weiß man schon viel vom anderen und schreibt sich hin und her», sagte Weiss der Deutschen Presse-Agentur. «Beim ersten Treffen kann man dadurch kaum noch überrascht werden, was ich voll schade finde.» Wegen seiner Bekanntheit sei es für ihn ohnehin schwer, jemanden im öffentlichen Raum kennenzulernen. An diesem Freitag veröffentlicht der Musiker («Feuerwerk», «Wer wenn nicht wir») aus Schleswig-Holstein sein drittes Album «Vielleicht irgendwann», auf dem er auch über Bindungsängste und depressive Phasen singt.


Horst Lichter hat eine riesige Bücher-Sammlung

KÖLN: Koch und Moderator Horst Lichter (59, «Bares für Rares») hat eine gigantische Bücher-Sammlung aufgebaut.

«Ich habe bestimmt 100.000 Bücher. Wirklich. Ich habe Hallen voll und überall im Haus eine Bibliothek», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die Faszination für Gedrucktes begründete er mit seiner Herkunft. «Ich komme aus armen Verhältnissen. Der einzige Urlaub, den es mal gab, war bei Tante und Onkel in der Eifel. Ich habe auch keine höhere Schule, ich bin Hauptschüler», erklärte er. «Mit einem Buch aber konnte ich in der Fantasie um die Welt reisen.» Der 59-Jährige, der für seine Trödel- und Sammel-Leidenschaft bekannt ist, hat gerade auch selbst ein neues Buch auf den Mark gebracht («Ich bin dann mal still. Meine Suche nach der Ruhe in mir.»).


Schweizer Starkoch macht New Yorker Luxusrestaurant vegetarisch

NEW YORK: Der Schweizer Starkoch Daniel Humm (44) will in seinem New Yorker Luxusrestaurant «Eleven Madison Park» künftig kein Fleisch und keinen Fisch mehr anbieten. Wenn das Restaurant, das in der Coronavirus-Pandemie vorübergehend geschlossen war, im Juni wiedereröffne, werde es komplett vegetarisch sein, sagte Humm dem «Wall Street Journal». Bis auf Milch und Tee für Kaffee und Tee werde es sogar vegan sein, also auf Produkte tierischen Ursprungs verzichten.

«Als wir diesen Weg eingeschlagen haben, haben wir uns versprochen, dass wir das nur machen würden, wenn das Essen genau so lecker sein würde, wie zuvor», sagte Humm. «Mein Ziel ist es, wunderschöne Gerichte zu entwerfen, den Menschen wunderschöne Erfahrungen zu bereiten, unerwartete, überraschende Erfahrungen, die einen zufriedenstellen, wie es ein Essen mit Fleisch würde.»

Das mitten in Manhattan gelegene «Eleven Madison Park», das bereits zahlreiche kulinarische Auszeichnungen gewonnen hat und zu den besten Restaurants der Welt gezählt wird, war zuvor in der Corona-Pandemie vorübergehend zur Suppenküche worden. Zusammen mit einer Wohltätigkeitsorganisation wurden in der Küche des Luxusrestaurants hunderte Mahlzeiten pro Tag gekocht und dann gegen einen geringen Preis an Bedürftige abgegeben.

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