Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Dienstag

Foto: Pixabay
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Joko Winterscheidts Quizkandidaten rätseln über den Namen der Show

BERLIN: Die Kandidaten in Joko Winterscheidts neuem Quiz haben mehrheitlich Probleme gehabt, sich den Namen der ProSieben-Sendung zu merken. Als Winterscheidt in der ersten Raterunde danach fragte, tippte Thomas Gottschalk auf «Stiehl mir die Show», Elyas M'Barek und Wildcard-Gewinnerin Asena rieten «Stiehl mir nicht die Show».

Nur Palina Rojinski schrieb die korrekte Antwort «Wer stiehlt mir die Show?» auf. Bis auf Asena saßen alle Kandidaten bereits zum zweiten Mal in der Sendung. Gottschalk konterte in der am Dienstagabend ausgestrahlten Show trocken: «Ich habe ja schon Sendungen moderiert, wo ich selber nicht wusste, wie die hießen. (...) Wenn ich jedes Mal gucken würde, wie die Show heißt, in der ich gerade bin...!»

Eine mögliche Erklärung für die Verwirrung: ProSieben hatte das neue Konzept im Herbst zunächst noch unter dem Arbeitstitel «Stiehl mir nicht die Show» vorgestellt, den Namen aber bis zum Start verändert.

Winterscheidt verteidigte erneut seinen Job als Showmaster und darf vorerst Gastgeber bleiben. Er besiegte im Finale diesmal M'Barek.


Argentinischer Künstler verkauft Actionfiguren von QAnon-«Schamane»

BUENOS AIRES: Nach der Erstürmung des US-Kapitols durch aufgebrachte Anhänger des scheidenden Präsidenten Donald Trump ging das Bild eines Mannes um die Welt: Als Schamane verkleidet trug er zum freien Oberkörper auffälligen Kopfschmuck aus Fell und Hörnern, hielt einen Speer mit US-Flagge in der Hand und hatte ein bemaltes Gesicht. Ein Künstler aus Argentinien verkauft nun Actionfiguren nach dem Vorbild des bekennenden Anhängers der QAnon-Verschwörungstheorie.

Der argentinische Künstler Ieie Milonga fertigt die Puppe aus Kunstharz an und bemalt sie per Hand. «Als ich die Bilder im Fernsehen gesehen habe, wusste ich: Du musst eine Puppe von dem Typen machen», erzählt Milonga am Telefon. Der erste Prototyp war innerhalb von einer Stunde fertig. Die Puppe kostet 600 Pesos - umgerechnet knapp sechs Euro. Bislang hat Milonga, der auch Figuren der Fußballlegende Diego Maradona, des Musikers Luis Alberto Spinetta und von Präsident Alberto Fernández im Programm hat, rund 20 Schamanen-Puppen verkauft. «Ich habe auch Anfragen aus dem Ausland bekommen, vor allem aus den USA, aber der Versand ist kompliziert», sagt der Künstler.

Während der «Schamane» nun in Argentinien eine zweite Karriere als Actionfigur startet, sitzt das Vorbild in den USA in Haft. Jacob Chansley wird illegales Eindringen in ein besonders gesichertes Gebäude sowie gewaltsames Eindringen und ungebührliches Verhalten auf dem Gelände des Kapitols zur Last gelegt. Der 33-Jährige gilt als eines der bekanntesten Gesichter der QAnon-Szene. Die Anhänger dieser Verschwörungstheorie glauben, dass finstere Eliten den Staat kontrollieren und in geheimen Zirkeln Kinder missbrauchen.


85 Stunden Musik zum 85. Geburtstag: Lettland feiert Raimonds Pauls

RIGA: Zum 85. Geburtstag des Komponisten Raimonds Pauls spielt der lettische Rundfunk 85 Stunden lang die größten Hits und andere Lieder. Der am 12. Januar geborene Pianist tritt noch regelmäßig auf und gilt als Grandseigneur der lettischen Musikszene. Höhepunkt des schon seit Samstag laufenden «Maestro muzikas maratons» ist ein Konzert am Abend des Jubiläums von Pauls. Dabei sind auch bekannte Persönlichkeiten wie Ex-Präsidentin Vaira Vike-Freiberga zu hören, die Geschichten zu einem für sie besonderen Song von Pauls erzählen.

Pauls komponiert seit über einem halben Jahrhundert sehr erfolgreich Unterhaltungsmusik. Der «Maestro», wie er in seiner Heimat genannt wird, ist bereits seit Sowjetzeiten einer der beliebtesten Künstler des baltischen EU-Landes und auch in anderen Ex-Sowjetrepubliken bekannt. Das «einzigartige Talent» habe ihm die Liebe und den Respekt von Millionen von Fans aus Russland und vielen anderen Ländern eingebracht, würdigte ihn einmal Russlands Präsident Wladimir Putin.

«Lettlands Antwort auf Jacques Brel» (Deutschlandradio) hat in seiner Karriere Hunderte Titel verfasst, von denen nicht wenige als nationales Kulturgut gelten. Sein Gesamtwerk erstreckt sich von Volksmusik über Jazz bis hin zu Kinderliedern, Filmmusik und anderen eingängigen Melodien. Anfang der 1990er Jahre war Pauls auch erster Kulturminister Lettlands nach Loslösung von der Sowjetunion.


Rumänien: Filmer Nanau lehnt Orden wegen fehlender Corona-Hilfe ab

BUKAREST: Aus Protest gegen mangelnde staatliche Hilfe für die von der Corona-Krise geschädigte Kultur in Rumänien hat der preisgekrönte rumänisch-deutsche Dokumentarfilmer Alexander Nanau eine Auszeichnung des rumänischen Staats abgelehnt. Staatspräsident Klaus Iohannis wollte Nanau am 15. Januar, dem offiziellen «Tag der Nationalen Kultur», einen Verdienstorden verleihen. Dies anzunehmen, wäre «scheinheilig», schrieb Nanau an Iohannis, wie er am Dienstag bei Facebook berichtete.

Eine solche Ordensverleihung sei zum jetzigen Zeitpunkt «zynisch» und «sinnentleert», zumal «die Reaktion und der konkrete Eingriff des rumänischen Staats auf allen institutionellen Ebenen (zur Rettung der Kultur) gleich Null war», schrieb Nanau. Fast ein ganzes Jahr lang hätten alle Kultursparten vergeblich Vorschläge an den Staat gerichtet, die «in der Covid-19-Krise schwer vom Bankrott bedrohte Kultur» zu unterstützen.

Der 41-jährige Nanau wurde 2020 für seinen Dokumentarfilm «Colectiv» mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Der Film handelt von der Brandkatastrophe von 2015 im Bukarester Musikclub Colectiv, bei der 64 Menschen ums Leben kamen. Er thematisiert auch die damit verbundenen Versäumnisse der Behörden. Nanau wurde in Bukarest geboren und hat an der Berliner Film- und Fernsehakademie studiert.


«Wer wird Millionär?» ganz bitter: Student stürzt um 749.000 Euro ab

BERLIN: Ein Kölner Student hat vor den Augen von mehr als vier Millionen Fernsehzuschauern eine sehr bittere Erfahrung gemacht. Janos Pigerl stürzte am Montagabend in Günther Jauchs Quizsendung «Wer wird Millionär?» bei der 750.000-Euro-Frage ab und ging mit nur noch 1000 Euro heim. Der junge Mann mit blondem Dutt war beim «Zocker-Special» zunächst vielversprechend gestartet. Er legte bei den ersten Fragen findig und strategisch klug einen steilen Aufstieg hin. Pigerl wusste sogar, dass Berichten zufolge bis Ende des Jahres 2022 ein Mobilfunknetz auf dem Mond entstehen soll. Dann kam er zur zweithöchsten Stufe, bei der es um 750.000 Euro geht, und scheiterte.

Die Frage lautete: «In welcher Sportart konnten deutsche Athleten bei Olympischen Spielen bisher am häufigsten Gold für ihr Land gewinnen?» Gastgeber Jauch erläuterte dem Quizkandidaten sehr gewissenhaft die Tücken der Frage und erinnerte ihn an drei verbliebene Joker.

Pigerl wählte den 50:50-Ausschluss. «A.» und «B.» verschwanden. «C. Leichtathletik» und «D. Rudern» blieben stehen. «Wenn ich Traute hab, dann nehme ich D.» Das tat er dann auch. Jauchs Mahnung («Es sind nur noch zwei Fragen. Die und die zwei Millionen. Und Sie haben noch zwei Joker. Sie wollen nicht absichern?») schlug der Student in den Wind. Der Einzeljoker im Publikum und der Telefonjoker blieben ungenutzt. Am Ende war Antwort «C. Leichtathletik» richtig. Dort waren 72 Goldmedaillen geholt worden, beim Rudern waren es nur 64 gewesen.

Dem Kandidaten entfuhr ein leises «Verflucht.» Jauch zeigte sich sichtlich berührt: «Am Ende haben Sie sich dann doch verzockt.» Pigerl bemühte sich um Fassung: «Ich war ein bisschen zu gierig.» Leichtathletik hätte er eben nie erwartet. Jauch: «Trotzdem. Sie waren wirklich einer der besten, überlegtesten, souveränsten Kandidaten, die wir je hatten. (...) Sie waren ein super, super Zockerkandidat. Großes Kompliment und hauen Sie den Tausender auf den Kopf.»


Kasino-Mogul Sheldon Adelson gestorben

LAS VEGAS: Der US-Multimilliardär Sheldon Adelson ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Kasino-Mogul und schwerreiche Parteispender erlag einer Mitteilung seiner Ehefrau Miriam vom Dienstag zufolge Komplikationen einer langwierigen Krankheit. Einem Statement seines Unternehmens Las Vegas Sands nach litt Adelson schon länger an einer Form von Lymphdrüsenkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom).

Adelson prägte die US-Glückspielbranche über Jahrzehnte mit dem Kasinokonzern Sands und machte sich einen Namen als wichtiger Geldgeber der republikanischen Partei, der auch in großem Stil an US-Präsident Donald Trump spendete. Adelson galt auch als enger Freund von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. «Forbes» schätzte sein Vermögen zuletzt auf rund 35 Milliarden Dollar.

Netanjahu zeigte sich betroffen vom Tod Adelsons. In «tiefer Trauer und mit gebrochenem Herzen» sprach er in einer Mitteilung dessen Witwe sein Beileid aus. Zugleich würdigte er Adelson als großen Förderer des Staates Israel. Der amtierende US-Präsident Donald Trump erklärte: «Die Welt hat einen großartigen Menschen verloren.» Adelson habe den «wahren amerikanischen Traum» gelebt. US-Außenminister Mike Pompeo lobte Adelson als Menschen, der die Allianz zwischen Israel und den USA und die amerikanische Demokratie gestärkt habe.


«Vogue»-Chefin Wintour: Wollten Harris-Wahlsieg nicht mindern

NEW YORK: Die Chefin der «Vogue» hat zur Kritik an einem Titelbild der Modezeitschrift von der künftigen US-Vize-Präsidentin Kamala Harris Stellung genommen. «Offensichtlich haben wir die Reaktion auf das Print-Cover gehört und verstanden, und ich möchte nur bekräftigen, dass es absolut nicht unsere Absicht war, die Bedeutung des unglaublichen Sieges der gewählten Vize-Präsidentin in irgendeiner Weise zu mindern», teilte Anna Wintour der «New York Times» (Dienstag) mit. Es gehe um nichts anderes, als diesen Sieg zu feiern.

Zuvor hatte sich um das Titelbild, das Harris mit Blazer und Turnschuhen vor rosa-grünem Hintergrund zeigt, eine Kontroverse entsponnen. Zahlreiche Kommentatoren und Nutzer in den Sozialen Netzwerken empfanden die Aufnahme der 56-Jährigen als zu leger, respektlos oder technisch minderwertig und damit unpassend für das Titelporträt der bald mächtigsten Frau im Land. Die «Vogue» hatte erklärt, die Redaktion habe sich für das «informellere» Foto entschieden, weil es Harris' authentischen und zugänglichen Charakter betone. Wintour sagte gegenüber der «New York Times», es «reflektiere wirklich den Moment, in dem wir leben».


Beatle-Tochter Mary McCartney dreht Abbey-Road-Dokumentation

LONDON: Die Fotografin Mary McCartney (51), Tochter von Ex-Beatle Paul McCartney, will eine Dokumentation über das berühmte Abbey-Road-Studio drehen. «If These Walls Could Sing» (Wenn diese Mauern singen könnten) sei der erste Dokumentarfilm in Spielfilmlänge über den Ort, an dem die «Fab Four» die meisten ihrer Songs aufnahmen, teilten die Betreiber am Dienstag mit. Das Tonstudio feiert im November sein 90-jähriges Bestehen. Berühmt geworden ist der Name auch durch das gleichnamige Beatles-Album von 1969, das die vier Musiker bei der Überquerung eines Zebrastreifens in der Abbey Road zeigt.

«Einige meiner ersten Erinnerungen stammen aus der Zeit, die ich an der Abbey Road verbracht habe», sagte Mary McCartney. «Ich wollte schon seit langem die Geschichte dieses historischen Orts erzählen.» Die Fotografin wurde 1969 als ältestes Kind von McCartney und dessen mittlerweile gestorbener Frau Linda geboren. Studioleiterin Isabel Garvey freut sich bereits auf den Film. In Anlehnung an den Arbeitstitel sagte sie: «Wenn diese Mauern sprechen könnten - ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich diese Worte schon gehört habe.» In der Ankündigung heißt es, die Dokumentation enthalte Interviews mit zahlreichen Prominenten, einen beispiellosen Blick hinter die Kulissen und einen faszinierenden Soundtrack.

Das Abbey Road Studio dient seit 1931 für Musikaufnahmen, als der Komponist Edward Elgar («Pomp and Circumstance Marches») dort eine Aufführung leitete. Auch aktuelle Musikstars wie Kanye West und Adele haben das Studio genutzt. Das Gebäude steht mittlerweile unter Denkmalschutz.


Maus-Erfinder: «Die Sendung mit dem Nilpferd» war auch im Rennen

KÖLN: Zu Beginn ihrer Karriere hatte die berühmte Maus aus der «Sendung mit der Maus» Konkurrenz von einem Nilpferd.

Das verriet Miterfinder Armin Maiwald am Dienstag anlässlich des bevorstehenden 50. Geburtstages des berühmten TV-Tieres. «In der Redaktion war damals auch die Diskussion: Sollen wir das Nilpferd nehmen? Oder sollen wir die Maus nehmen?», berichtete der 80-Jährige. Dann habe man sich für die Maus entschieden. «Sonst würde die Sendung heute «Die Sendung mit dem Nilpferd»» vielleicht heißen.» Vorlagen seien damals eingereichte Bildergeschichten gewesen. Die «Lach- und Sachgeschichten» hatten ihre Fernsehpremiere am 7. März 1971.


Walzerkönig André Rieu würde sogar seine Stradivari verkaufen

MAASTRICHT: Walzerkönig André Rieu macht sich Sorgen über die Zukunft seines Orchesters, da Auftritte wegen der Corona-Pandemie unmöglich sind. Es sei ein Alptraum, sagte Rieu dem niederländischen Radiosender L1 in Maastricht. Das Johann Strauß-Orchester sei sein «Lebenswerk». Er würde sehr weit gehen, um seine Musiker zu behalten und wurde dafür sogar seine wertvolle Geige verkaufen. «Wenn Covid noch lange bleibt und die staatliche Unterstützung aufhört, dann kann ich das nicht bezahlen. Dann verkaufe ich meine Stradivari.»

Der 71-jährige Rieu hat 110 festangestellte Mitarbeiter, wie sein Management am Dienstag mitteilte, darunter 60 Musiker. Seine Geige, gebaut vom italienischen Meister Antonio Stradivari 1732, ist schätzungsweise mehrere Millionen Euro wert. Der niederländische Staat unterstützt Unternehmer finanziell bei den Lohnkosten während der Corona-Pandemie.


Nach Sturz: Fußball-Idol Horst Eckel hofft auf baldige Heimkehr

FRANKFURT/MAIN: Horst Eckel, der letzte noch lebende Fußball-Weltmeister von 1954, soll nach seinem schweren Sturz bald aus der Reha-Klinik entlassen werden. «Ich hoffe, dass er am 18. Januar heim kommt», sagte seine Tochter Dagmar am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der 88-Jährige war am 22. Dezember zu Hause im pfälzischen Vogelbach, wo er mit seiner Frau Hannelore lebt, schwer gestürzt. «Es geht ihm körperlich so weit gut, auch geistig. Er möchte natürlich nach Hause.» Eckel zog sich unter anderem Rippenbrüche, eine Gehirnerschütterung sowie einen Nasen- und Kieferbruch zu. Der langjährige Profi des 1. FC Kaiserslautern ist einer der Helden von Bern, die im legendären Endspiel der WM 1954 die übermächtigen Ungarn mit 3:2 besiegten.


Neue ARD-Anwaltsserie - Vorbild ist Medienrechtler Christian Schertz

BERLIN/MÜNCHEN: Der bekannte Medienanwalt Christian Schertz steht Pate für eine neue Anwaltsserie im Ersten. Lavinia Wilson (40) soll die Hauptrolle spielen, wie ARD-Produktionstochter Degeto, der rbb und die UFA am Dienstag in München mitteilten. Zuvor hatte die «Süddeutsche Zeitung» berichtet. Demnach laufen in Berlin seit November die Dreharbeiten zum Achtteiler mit dem Arbeitstitel «Legal Affairs». Inspiriert ist Heldin Leo Roth von Medienrechtsanwalt Schertz, der das Projekt auch berät: «Aufgrund der großartigen US-Anwaltsserien wie «Suits», «The Good Wife», «Boston Legal» oder «Scandal» ist es überfällig, dass man eine entsprechende Serie auch in Deutschland produziert», sagte der Anwalt. Die rbb-Produktion erzähle am Beispiel einer Medienanwältin spannende juristische Arbeit.


Sängerin Inga Humpe steht auf Musiker

BERLIN: Die Musikerin Inga Humpe bevorzugt ein Leben mit Gefährten aus dem gleichen Geschäft. «Ich kann mir das nicht anders vorstellen», sagte die Sängerin des Berliner Elektropop-Duos 2raumwohnung («36 Grad») der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor ihrem 65. Geburtstag (am 13. Januar). «Ich hab mich immer schon in diesem Musikerghetto bewegt. Die verschiedenen Männern, mit denen ich zusammen war, waren fast alles Musiker.» Humpe ist seit 1993 mit dem Musiker und Komponisten Tommi Eckart liiert. Nach verschiedenen gemeinsamen Projekten treten sie seit 2000 zusammen als 2raumwohnung auf. Arbeit und Beziehung will Humpe auch nicht getrennt wissen. «Ich kenne das nicht anders. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man in einer Beziehung sein kann und dann immer nur die Freizeit gestalten muss zusammen», sagte Musikerin und Texterin.


«Wie immer bunt»: Hanning für Handball-WM modetechnisch gewappnet

KAIRO: Bei seiner letzten Weltmeisterschaft als Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB) wird Bob Hanning auch in Ägypten wieder einige extravagante Pullover tragen. Viele neue Kleidungsstücke können die Fans aber nicht erwarten, wie der 52-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur erzählte. «Da ich kein Internetkäufer bin und somit gewissermaßen zur alten Schule gehöre, ist der Kauf neuer Kleidung zuletzt eingeschränkt gewesen», scherzte Hanning mit Blick auf die in der Corona-Krise geschlossenen Modeläden. Trotzdem dürfte es auch beim Turnier vom 13. bis 31. Januar wieder farbenfroh zugehen. «Das ein oder andere besondere Stück wird es vermutlich schon noch geben. Es wird wie immer bunt», kündigte Hanning an.


Läufer zeichnet beim Joggen per App lustige Tierfiguren in Stadtplan

LUDWIGSHAFEN: Der rheinland-pfälzische Chemie-Ingenieur Norbert Asprion (54) zeichnet beim Joggen mit seinem Mobiltelefon Tierfiguren in den Stadtplan von Ludwigshafen am Rhein. Dazu nutzt der Hobbysportler eine sogenannte Tracking-App: Die Software dokumentiert die Strecke wie mit einem digitalen Pinsel auf dem Handy und malt so kleine Kunstwerke - etwa einen Flamingo, Delfin oder ein Schwein. Derzeit versuche er, so viele Tierfiguren wie möglich in seinem Stadtteil Friesenheim zu laufen, sagte Asprion der Deutschen Presse-Agentur. «36 sind zur Zeit geplant. 28 habe ich schon.»


Ben Affleck packt mit Fantasy-Film weiteres Regieprojekt an

LOS ANGELES: Oscar-Preisträger Ben Affleck (48) will nach Regiewerken wie «Gone Baby Gone», «The Town» und «Argo» ein weiteres Mal hinter die Kamera treten. Der Schauspieler, Autor und Regisseur soll für das Studio Disney die Bestseller-Vorlage «Keeper of the Lost Cities» verfilmen, wie die US-Branchenblätter «Variety» und «Deadline.com» am Montag berichteten. Die Fantasy-Buchreihe der amerikanischen Autorin Shannon Messenger dreht sich um das 12-jährige Mädchen Sophie, das mit telepathischen Fähigkeiten seine wahre Herkunft aus einer magischen Elfenwelt entdeckt. Im vorigen August war ein weiteres Regieprojekt bekannt geworden. Affleck soll auch «The Big Goodbye» über die Entstehung des ikonischen Thrillers «Chinatown» von 1974 verfilmen.


Schwarzenegger bietet künftigem US-Präsidenten Biden seine Hilfe an

WASHINGTON: Kaliforniens früherer republikanischer Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat dem künftigen demokratischen US-Präsidenten Joe Biden seine Hilfe angeboten. Es sei «fantastisch» gewesen, heute mit Biden darüber zu sprechen, «das Land wieder zu einen», schrieb der frühere Action-Schauspieler am Montag auf Twitter. Er stehe bereit zu helfen. Am Sonntag hatte Schwarzenegger die Amerikaner nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington in einer Videobotschaft dazu aufgerufen, die Spaltung des Landes in verfeindete politische Lager zu überwinden. Der scheidende Präsident Donald Trump habe einen Putsch versucht, «indem er die Menschen mit Lügen in die Irre führte», sagte Schwarzenegger. Amerika werde diese dunklen Tage überwinden und stärker zurückkommen, sagte der 73-Jährige weiter.


Geschichte der Sex Pistols kommt als Serie auf die große Bühne zurück

LONDON: Die Geschichte der Punkband Sex Pistols wird als Serie verfilmt. Der preisgekrönte britische Regisseur Danny Boyle («Trainspotting») nimmt sich der Karriere in einer sechsteiligen Serie an, wie der US-Sender FX mitteilte. Die Serie mit dem Arbeitstitel «Pistol» basiert laut einem Bericht des «Spiegels» auf den Memoiren des Gitarristen Steve Jones. Die Dreharbeiten sollen im März beginnen. Der Brite Anson Boon («1917») spielt demnach die Rolle des Sängers Johnny Rotten. Die Sex Pistols waren in den 1970er Jahren mit Songs wie «Anarchy in the UK» oder «God Save the Queen» bekannt geworden. Letzterer Titel sorgte 1977 beim silbernen Thronjubiläum von Queen Elisabeth II. für Aufsehen.


Sarah Jessica Parker über «Samantha»: «Sie wird uns auch fehlen»

BERLIN: «Sex and the City»-Star Sarah Jessica Parker (55) wird ihre Kollegin Kim Cattrall (64) in der Neuauflage der Kultserie vermissen. «Wir haben sie so geliebt», schrieb die Schauspielerin am Montag auf Instagram unter ihrer Ankündigung zu dem neuen Serien-Projekt. Dass Kim Cattrall ihre Rolle der selbstbewussten Samantha nicht wieder spielen wird, hatten viele Fans in den Kommentaren bedauert. «Sie wird uns auch fehlen», schrieb Parker. Dass die Wiedervereinigung der vier Serienfiguren an persönlichen Differenzen gescheitert sei, stritt Parker in einem weiteren Instagram-Kommentar ab. «Es stimmt nicht, dass ich sie nicht mögen würde. Das habe ich nie gesagt und würde ich nie. Samantha ist nicht Teil dieser Geschichte», erklärte sie. «Aber sie wird immer ein Teil von uns sein. Egal, wo wir sind oder was wir tun.» In der Vergangenheit hatten verschiedene Medien über Unstimmigkeiten zwischen den beiden Darstellerinnen berichtet. Cattrall selbst hatte ein «Sex and the City»-Comeback stets ausgeschlossen.


Lyrikerin Monika Rinck erhält Berliner Literaturpreis 2021

BERLIN: Die Lyrikerin Monika Rinck («Honigprotokolle») erhält in diesem Jahr den Berliner Literaturpreis der Stiftung Preußische Seehandlung. Mit der 51-Jährigen werde eine Dichterin ausgezeichnet, «deren Werk durch Lust am Klang und gedankliche Präzision besticht», heißt es nach Angaben vom Dienstag in der Begründung der Jury. «Die Gedichte, Essays und Streitschriften erforschen Poesie als Erkenntnisform und bieten analytischer Eleganz und Sprachwitz gleichermaßen eine Bühne.»

Der seit 1989 vergebene Literaturpreis zur Förderung der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur in erzählender und dramatischer Literatur sowie Lyrik ist mit 30.000 Euro dotiert. Gewürdigt werden sollen damit wesentliche Beiträge zur Entwicklung zeitgenössischer Literatur. Seit 2005 ist mit dem Preis das Angebot für eine Berufung auf eine undotierte Gastprofessur an der Freien Universität Berlin verbunden.

Verliehen werden soll der Literaturpreis am 9. Februar vom Regierenden Bürgermeister und Vorsitzenden des Rates der Stiftung Preußische Seehandlung, Michael Müller, im Berliner Rathaus.


Schwedische Post würdigt Greta Thunberg mit Briefmarke

STOCKHOLM: Klimaaktivistin Greta Thunberg ist jetzt auch auf einer schwedischen Briefmarke zu sehen. Das teilte das staatliche Logistikunternehmen Postnord am Dienstag mit. Die junge Schwedin wird auf der Briefmarke mit wehendem Zopf und gelbem Regenmantel dargestellt, wie sie an einer Klippe steht und Schwalben in der Luft beobachtet. In den Verkauf kommt die von Henning Trollbäck illustrierte Marke demnach am Donnerstag. Sie ist Teil eines Sets namens «Wertvolle Natur», das sich mit der Umwelt und den Zielen des schwedischen Parlaments auseinandersetzt, die einzigartige Natur des Landes für künftige Generationen zu erhalten.


Täter oder Opfer? James Delargys Australien-Thriller «55»

BERLIN: Die Ausgangssituation für das Romandebüt des in Irland geborenen James Delargy klingt vielversprechend. In einem verschlafenen Nest im australischen Outback kommen kurz nacheinander zwei blutverschmierte junge Männer ins Revier von Polizeichef Chandler Jenkins - und beide tischen ihm exakt die gleiche Serienmörder-Geschichte auf. Jedoch mit gegensätzlichen Vorzeichen: Zunächst ist Gabriel das mit viel Glück entkommene Opfer und Heath der Täter, dann umgekehrt. 55 Menschen soll der jeweils Andere auf dem Gewissen haben. Jenkins nimmt beide fest und versucht, mit unliebsamer Verstärkung eines ehrgeizigen Vorgesetzten den komplizierten Fall zu lösen. Dieser scheint Verbindungen in die gemeinsame Vergangenheit der beiden Polizisten aufzuweisen... Auf dem Papier ist «55» (überflüssiger Untertitel: «Jedes Opfer zählt») ein origineller Thriller vor exotischer Kulisse. Aber leider baut Delargy ins potenziell nervenaufreibende Geschehen zu viele Längen und unnötige Verzögerungen ein. So bleibt es beim nicht ganz geglückten Versuch, einen Whodunit-Krimi zu schreiben, der sich für eine Verfilmung eignen könnte, dem aber in der pittoresken Dauerhitze der Down-Under-Szenerie über gut 400 Seiten die Puste ausgeht.


BERLIN: Rasanter Verschwörungsthriller um die Finanzwelt: «Die Mächtigen«

In die Welt von internationalen Finanztransaktionen, Globalisierung und Digitalisierung führt der Thriller «Die Mächtigen» von Lucas Fassnacht. Im Mittelpunkt steht ein neuartiges Computersystem, mit dessen Hilfe sämtliche internationalen Finanzbewegungen ausgeführt werden sollen. Wer dieses System kontrolliert, besitzt enorme Macht. Entsprechend heftig sind auch die Kämpfe um das Projekt. Ein Konzernchef stürzt unter merkwürdigen Umständen vom Dach, und als seine Witwe Fragen stellt, merkt sie bald, dass viele düstere Geheimnisse das Projekt umgeben. Auch die Programmierer kennen nur Teile des Programms und werden offenbar gegeneinander ausgespielt. Als einer von ihnen sich absetzt, findet er eine Killerin auf sich angesetzt. Weitere gefährliche Figuren kommen hinzu, so dass es ständig wechselnde Koalitionen gibt. Lucas Fassnacht ist es in «Die Mächtigen» gelungen, komplexe Wirtschaftsthemen in einem spannenden Thriller darzustellen, der Unterhaltung und Ernsthaftigkeit verbindet.


Albrecht Schuch wird als europäischer «Shooting Star» ausgezeichnet

BERLIN: Der Schauspieler Albrecht Schuch (35) wird zusammen mit neun europäischen Kolleginnen und Kollegen in diesem Jahr als «Shooting Star» ausgezeichnet. Der Preis soll auf besondere Talente aufmerksam machen und gilt als Sprungbrett für eine internationale Karriere. In diesem Jahr sollen die Auszeichnungen während der Sommer-Events der Berlinale im Juni vergeben werden, wie das Netzwerk European Film Promotion am Dienstag mitteilte.

Schuch ist durch Filme wie «Berlin Alexanderplatz» und «Systemsprenger» sowie die TV-Serie «Bad Banks» bekannt. Die Jury lobte seinen «klaren Willen, sich selbst bis ans Limit und darüber hinaus zu treiben». Nominiert wurde er für seine Rolle in Dominik Grafs neuem Film «Fabian» - nach einem Roman von Erich Kästner -, der im April herauskommen soll. Schuch lebt selbst in Berlin.

Ferner werden als Shooting Stars ausgezeichnet: Seidi Haarla (Finnland), Nicolas Maury (Frankreich), Natasa Stork (Ungarn), Fionn O'Shea (Irland), ?ygimante Elena Jak?taite (Litauen), Martijn Lakemeier (Niederlande), Sara Klimoska (Nordmazedonien), Alba Baptista (Portugal) and Gustav Lindh (Schweden). Zu den früheren deutschen «Shooting Stars» gehören Daniel Brühl, Anna Maria Mühe, Moritz Bleibtreu und Jella Haase.


Sarah Jessica Parker über «Samantha»: «Sie wird uns auch fehlen»

BERLIN: «Sex and the City»-Star Sarah Jessica Parker (55) wird ihre Kollegin Kim Cattrall (64) in der Neuauflage der Kultserie vermissen. «Wir haben sie so geliebt», schrieb die Schauspielerin am Montag (Ortszeit) auf Instagram unter ihrer Ankündigung zu dem neuen Serien-Projekt. Dass Kim Cattrall ihre Rolle der selbstbewussten Samantha nicht wieder spielen wird, hatten viele Fans in den Kommentaren bedauert. «Sie wird uns auch fehlen», schrieb Parker.

Dass die Wiedervereinigung der vier Serienfiguren an persönlichen Differenzen gescheitert sei, stritt Parker in einem weiteren Instagram-Kommentar ab. «Es stimmt nicht, dass ich sie nicht mögen würde. Das habe ich nie gesagt und würde ich nie. Samantha ist nicht Teil dieser Geschichte», erklärte sie. «Aber sie wird immer ein Teil von uns sein. Egal, wo wir sind oder was wir tun.»

In der Vergangenheit hatten verschiedene Medien über Unstimmigkeiten zwischen den beiden Darstellerinnen berichtet. Cattrall selbst hatte ein «Sex and the City»-Comeback in Interviews stets ausgeschlossen.

HBO Max will mit der Serie «And Just Like That» ein neues Kapitel basierend auf dem Buch «Sex and the City» und der Original-TV-Serie produzieren. Das gab der Streamingdienst am Sonntag bekannt. Sarah Jessica Parker (Carrie), Cynthia Nixon (Miranda) und Kristin Davis (Charlotte) sind als Hauptdarstellerinnen und als ausführende Produzentinnen an Bord.


RTL möchte ungeliebten Wendler bald eleganter verschwinden lassen

KÖLN: Nach dem ersten radikalen Herausschneiden von Sänger Michael Wendler aus der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» hofft RTL für kommende Sendungen auf etwas elegantere Lösungen. Die zweite Folge ohne den massiv umstrittenen Ex-Juror sei zwar noch vergleichbar mit der Folge am vergangenen Samstag, erklärte eine RTL-Sprecherin vor der Ausstrahlung am Dienstagabend. Aber: «Aufgrund der gewonnenen Erfahrung und der längeren Vorlaufzeit hoffen wir, dass wir die zukünftigen Sendungen handwerklich wieder etwas eleganter ausstrahlen können.» Nach wie vor sei dabei oberste Priorität, dass «der vierte Juror» nicht zu sehen und zu hören sei. RTL hatte sich am vergangenen Mittwoch dazu entschieden, Wendler komplett aus den Folgen zu streichen, die schon sei längerer Zeit aufgezeichnet waren.


«Nomadland» gewinnt bei Gotham-Filmpreis-Verleihung

LOS ANGELES/NEW YORK: Das Road-Movie «Nomadland» hat bei der Verleihung der Gotham Awards in der Nacht zum Dienstag in New York den Spitzenpreis als bester Film gewonnen. Die seit 1991 verliehenen Kritikerpreise für Independent-Filme gelten als Auftakt der Trophäensaison, die Ende April mit der Oscar-Verleihung endet. Das Drama der in China geborenen Regisseurin Chloé Zhao (38) holte zudem den Zuschauerpreis. Frances McDormand spielt darin eine Frau, die nach dem wirtschaftlichen Kollaps einer Kleinstadt in ihrem Van durch den amerikanischen Westen zieht.

US-Schauspielerin Nicole Beharie wurde für ihre Rolle in dem Drama «Miss Juneteenth» zur besten Schauspielerin gekürt. Der britische Musiker und Schauspieler Riz Ahmed gewann als bester Hauptdarsteller. In «Sound of Metal» spielt er den Schlagzeuger Ruben, der zeitweise sein Gehör verliert.

Die Preisträger werden von einer kleinen Gruppe von Film-Kuratoren und Kritikern bestimmt. Zu früheren Gotham-Gewinnern, die später auch Oscars holten, zählen die Filme «Moonlight», «Spotlight», «Birdman» und «The Hurt Locker».


Jürgen Prochnow: Mein Beruf hält mich fit

BERLIN: Der 79 Jahre alte Schauspieler Jürgen Prochnow erlebt die Lockdown-Zeit in Deutschland besonders zurückgezogen. «Ich versuche mich so gut es geht zu schützen. Ich habe zurzeit kaum Kontakt mit anderen Personen», sagte Prochnow («Das Boot») der Deutschen Presse-Agentur. «Meine Frau macht die ganzen Einkäufe und Erledigungen. Ich lese viel und mache lange Spaziergänge mit unserem Hund.» Allgemein fühlt sich der Schauspieler fit. «Ich bin gesund und habe eine jüngere Frau, die mich versorgt und sich liebevoll um mich kümmert. Außerdem bin ich noch in der Lage, meinen Beruf auszuüben, was mich weiterhin fit hält.»

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