Neue Impfkampagne in der Schweiz

COVID-19-Impfungen in der Schweiz. Foto: epa/Laurent Gillieron
COVID-19-Impfungen in der Schweiz. Foto: epa/Laurent Gillieron

BERN: Die Schweiz will die relativ niedrige Impfquote gegen eine Corona-Infektion mit neuen Initiativen anheben. Vom 8. bis 14. November findet eine nationale Impfwoche statt, wie die Regierung am Mittwoch in Bern mitteilte. Bis Mittwoch waren in der Schweiz bezogen auf die Gesamtbevölkerung knapp 61 Prozent vollständig geimpft. In Deutschland waren es gut 65 Prozent. Die 14-Tage-Inzidenz neu gemeldeter Infektionen lag pro 100.000 Einwohner bei knapp 150.

Zu der Impfinitiative gehören eine Informationskampagne in allen Medien sowie mehr mobile Impfstellen. Menschen, die noch unsicher sind, werden individuelle Gespräche mit geschultem Personal angeboten. Die Regierung stellt dafür knapp 100 Millionen Franken (gut 93 Mio Euro) zur Verfügung.

Die Idee, Menschen, die andere vom Impfen überzeugen, mit einem Gutschein über 50 Franken (rund 46 Euro) etwa für einen Restaurantbesuch zu belohnen, wurde dagegen verworfen. Dies hatte Gesundheitsminister Alain Berset vorgeschlagen, doch fand er dafür kaum Zustimmung in den Kantonen.

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Guenter Scharf 14.10.21 13:40
Aktuelle Impfquotw in Deutschland
Die impfquote von 65 % (vollständig geimpft) ist für Deutschland eine Asbach Uralt-Zahl. Letzte Woche hatte das Robert-Koch-Institut zunächst von 79 % (Erstimpfung) bzw. 75 % (vollständige Impfung) gesprochen, sich dann nach Feststellung von Erfassungsfehlern auf "bis zu 84 %" bzw. "bis zu 80 %" korrigiert.