Mercedes-Rivalen in der ersten Startreihe in Kanada
MONTRÉAL: Die Konstellation ist brisant. Russell und Antonelli, die beiden Mercedes-Titelrivalen, starten nebeneinander ins Kanada-Rennen. Nach Zoff beim Sprint werden alle Augen auf das Duo gerichtet sein.
Die Startphase beim Großen Preis von Kanada Sonntagabend (22.00 Uhr MESZ/Sky) verspricht besondere Spannung. Nach einem Zoffduell im Sprintrennen von WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli und seinem Mercedes-Teamkollegen George Russell stehen die beiden nebeneinander in der ersten Startreihe.
WM-Verfolger Russell sicherte sich die Pole, Antonelli wurde in der Qualifikation Zweiter. Die drei Grand Prix zuvor hatte der 19 Jahre alte Italiener von der Pole aus alle gewonnen. In Montréal aber sicherte sich Russell den Sieg im Sprint von Platz eins.
Möglicher Regen und kühle Temperaturen könnten größeren Einfluss auf das Rennen nehmen. Von Startreihe zwei fahren Weltmeister Lando Norris und dessen McLaren-Teamkollege Oscar Piastri los.
Hoeneß über Kane: Bester Bayern-Transfer der Geschichte
BERLIN: Harry Kane trifft beim Pokal-Triumph des FC Bayern dreimal. Uli Hoeneß erklärt den Topstürmer danach für unverkäuflich.
Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat Stürmerstar Harry Kane nach dessen Dreierpack im Pokalfinale geadelt und für unverkäuflich erklärt. «Das war der beste Transfer, den wir je gemacht haben», sagte Hoeneß in der ARD über den Engländer und stellte klar: «Der FC Bayern ist ein Käufer-Verein, kein Verkäufer-Verein.»
Der Vertrag von Kane bei den Münchnern gilt noch bis zum Sommer 2027. Angeblich soll der FC Barcelona an einer Verpflichtung des 32-Jährigen, der die Bayern beim 3:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart mit einem Hattrick zum 21. Pokal-Triumph schoss, interessiert sein. Hoeneß reagierte gelassen auf entsprechende Spekulationen. Kane werde auf jeden Fall bei den Bayern bleiben. «Außerdem hat Barcelona doch gar kein Geld», sagte der 74-Jährige.
Auch Bayern-Trainer Vincent Kompany schwelgte in Superlativen. «Er ist beeindruckend. Es ist nicht nur seine überragende Qualität, sondern auch seine Persönlichkeit für die Gruppe. Keine Ahnung, wie man so viele Tore in seiner Karriere schießen kann und dann trotzdem dasteht wie einer von allen», sagte Kompany.
Russell-Sieg mit Stallzoff - Wütender Antonelli Dritter
MONTRÉAL: George Russell hat mit aller Macht gegen seinen wütenden Mercedes-Teamkollegen Kimi Antonelli im Formel-1-Titelkampf zurückgeschlagen. In einem knallharten Duell sicherte sich der Brite den Sieg beim Sprintrennen in Montréal. WM-Spitzenreiter Antonelli, der zweimal bei Manövern gegen Russell übers Gras rumpelte und am Funk wild schimpfte, kam auf Platz drei auch noch hinter Titelverteidiger Lando Norris im McLaren.
Irans Nationalteam verlegt WM-Quartier von USA nach Mexiko
TIJUANA: Die iranische Nationalmannschaft schlägt ihr Quartier bei der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft nicht wie ursprünglich geplant in den USA, sondern in Mexiko auf. Das WM-Lager des Nationalteams werde von Tucson im US-Bundesstaat Arizona in die mexikanische Stadt Tijuana verlegt, teilte Mehdi Tadsch, Präsdient des iranischen Fußballverbandes, mit. Als offiziellen Grund nannte der Präsident des iranischen Fußballverbandes die Entfernung nach Los Angeles, wo der Iran seine ersten beiden Gruppenspiele gegen Neuseeland und Belgien bestreitet. Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Die Einreise der iranischen Nationalmannschaft in die Vereinigten Staaten hatte für Diskussionen gesorgt.
Pajor und Paralluelo: Barcelona gewinnt Champions League
OSLO: Die Fußballerinnen des FC Barcelona haben im Champions-League-Finale gegen Olympique Lyon triumphiert. Das Starensemble setzte sich in einem hochklassigen und abwechslungsreichen Spiel in Oslo mit 4:0 (0:0) durch gegen die Französinnen, bei denen die deutsche Nationalspielerin Jule Brand auflief. Für jeweils zwei Tore sorgten die Ex-Wolfsburgerin Ewa Pajor (55. und 69. Minute), die in ihrem sechsten Endspiel erstmals den Titel gewann, und Salma Paralluelo (90./90.+3). Die Spanierinnen bejubelten ihren vierten Finalerfolg nach 2021, 2023 und 2024. Lyon bleibt Rekordsieger mit acht Triumphen.
Neuer feiert DFB-Pokalsieg ausgelassen auf dem Rasen
BERLIN: Bei der Pokalparty auf dem Rasen des Berliner Olympiastadions war Manuel Neuer dann plötzlich auch mittendrin dabei. Im Pulk der Bayern-Profis tanzte der Rekordtorwart. Die verletzte Wade behinderte ihn dabei offensichtlich nicht. Wenig später stemmte er im goldenen Konfetti-Regen den Pokal als Kapitän in die Höhe. Das 3:0 der Münchner gegen den VfB Stuttgart durch den Hattrick von Harry Kane hatte der 40-Jährige wegen der Blessur von der Tribüne aus verfolgen müssen.
Berichte: Düsseldorf trennt sich von Sportchef Mislintat
DÜSSELDORF: Sportvorstand Sven Mislintat muss Medienberichten zufolge bei Fortuna Düsseldorf gehen. Dies habe der Aufsichtsrat des Zweitliga-Absteigers beschlossen, berichtete Sky. Der Vertrag des 53-Jährigen sei in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst worden. Auch die «Bild» berichtete darüber. Am Sonntag werde demzufolge die Trennung von Mislintat bekanntgeben. Mislintat war erst im vergangenen Dezember zur Fortuna gekommen. «Das verändert alles», hatte der Manager nach der 0:3-Pleite am letzten Spieltag in Fürth gesagt. Er war früher auch unter anderem bei Borussia Dortmund und beim VfB Stuttgart als Funktionär tätig.
NHL-Stars schießen Deutschland zum 6:2 gegen Österreich
ZÜRICH: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das Prestigeduell mit Österreich gewonnen, die Chancen auf das WM-Viertelfinale sind aber gesunken. Zwar zeigte das Team von Bundestrainer Harold Kreis auch dank eines Dreierpacks von NHL-Profi Lukas Reichel beim 6:2 (0:0, 2:1, 4:1) deutlich aufsteigende Tendenz. Da zuvor Lettland die USA mit 4:2 besiegte, ist die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes auf viel Schützenhilfe der Konkurrenten angewiesen. Ansonsten ist die K.o.-Runde wie im vergangenen Jahr nicht mehr zu erreichen. Ein weiterer deutscher Sieg gegen Großbritannien am Montag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) bleibt weiterhin Pflicht.
Dank Kane: FC Bayern besiegt Stuttgart im Pokalfinale
BERLIN: Der FC Bayern München hat das DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart gewonnen und das Double perfekt gemacht. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany setzte sich im Finale im Berliner Olympiastadion dank des Dreifachtorschützen Harry Kane mit 3:0 (0:0) durch. Für den FC Bayern ist es der erste DFB-Pokalsieg seit sechs Jahren und der 21. Pokalerfolg in der Vereinshistorie.
FC Bayern gewinnt DFB-Pokalfinale gegen Stuttgart
BERLIN: Der FC Bayern München hat zum 21.
Mal den DFB-Pokal gewonnen und das Double perfekt gemacht. Der deutsche Fußball-Meister besiegte Titelverteidiger VfB Stuttgart im Berliner Olympiastadion dank des Dreifachtorschützen Harry Kane mit 3:0 (0:0).
Massiver Fanprotest gegen den DFB bei Pokalfinale
BERLIN: Mit kollektivem Protest haben die Fans des FC Bayern München und des VfB Stuttgart ihren Unmut über den Deutschen Fußball-Bund zum Ausdruck gebracht. Mit Sprechchören und auf Transparenten wurde der Dachverband in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit des Endspiels um den DFB-Pokal im Berliner Olympiastadion verunglimpft. Zum Abschluss der offensichtlich konzertierten Aktion zündeten beide Fanlager massive Pyrotechnik und sorgten dadurch unmittelbar nach dem 1:0-Führungstreffer der Bayern durch Harry Kane für eine Spielunterbrechung. Angesichts der Rauchentwicklung konnte Schiedsrichter Sven Jablonski die Partie erst nach einigen Minuten wieder anpfeifen.
Kickers-Fans sorgen für Spielunterbrechung im Pokalfinale
STUTTGART: Eine Spielunterbrechung hat das württembergische Pokalfinale zwischen den Stuttgarter Kickers und der SG Sonnenhof Großaspach überschattet. In der Partie zwischen den beiden Fußball-Regionalligisten wollten Anhänger der Gastgeber kurz vor Schluss auf den Platz stürmen und warfen Gegenstände auf den Rasen. Sie erwiesen sich als schlechte Verlierer: Die Blauen unterlagen in ihrem Stadion auf der Waldau mit 1:4 (0:1). Beide Mannschaften mussten vor 8.520 Zuschauern für einige Minuten in die Kabine gehen, ehe die Begegnung beendet werden konnte.
Ignacio Buse überrascht mit Turniersieg am Rothenbaum
Hamburg (dpa/lno) - Tennisprofi Ignacio Buse hat seinen ersten Erfolg auf der ATP-Tour gefeiert. Der Qualifikant aus Peru besiegte im Endspiel am Hamburger Rothenbaum den an Nummer sechs gesetzten Amerikaner Tommy Paul nach drei Stunden und zwei Minuten mit 7:6 (8:6), 4:6, 6:3. Für seinen Sieg erhielt der 22 Jahre alte Buse ein Preisgeld in Höhe 415.140 Euro.
Hoeneß zu Eberl-Zukunft: «Da sind noch Zweifel»
MÜNCHEN: Uli Hoeneß hat die Arbeit von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern München gelobt, sich in der Zukunftsfrage aber nicht festgelegt. Der Ehrenpräsident sprach von einer Tendenz «60 zu 40 für eine Verlängerung», fügte aber im «Spiegel»-Spitzengespräch auch hinzu: «Da sind noch Zweifel.» Der Vertrag des Sportvorstands läuft noch bis 2027. Vom Sommer an wird die Frage nach der Zukunft des 52-Jährigen beim deutschen Fußball-Rekordmeister noch spannender werden.
Bayern-Basketballer souverän im Playoff-Halbfinale
TRIER: Die Basketballer des FC Bayern München sind in der Basketball-Bundesliga ins Playoff-Halbfinale eingezogen. Der Titelverteidiger gewann auch die dritte Partie gegen die Vet-Concept Gladiators Trier souverän mit 99:62 (57:33) und setzte sich damit in der «Best of five»-Serie durch. Das Team von Trainer Svetislav Pesic gab sich in der Trierer SWT-Arena keine Blöße. Die Gastgeber konnten zwar das erste Viertel (20:23) noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, dann aber zogen die Münchner davon. Vor allem bei den Rebounds glänzte der FC Bayern und verpasste am Ende nur knapp die 100-Punkte-Marke.
US-Reiterin gewinnt bei CHIO-Ersatzturnier die Quali
AACHEN: Lillie Keenan hat die zweite Qualifikation für den Großen Preis von Aachen gewonnen. Die US-Amerikanerin setzte sich im Sattel ihres Pferdes Kick on mit dem schnellsten Ritt des Stechens durch und hängte den zweitplatzierten Belgier Abdel Said mit Wathnan deutlich ab. Bester deutscher Starter war André Thieme. Der Reiter aus Plau am See kam mit Paule auf Rang sieben. Nur auf Rang 19 ritt Richard Vogel nach einem Abwurf mit Phenyo. Beim Höhepunkt des Turniers winkt dem Europameister das große Geld, er kann als einziger Reiter knapp eine Million Euro gewinnen kann.
109. Giro: Vingegaard übernimmt Führungstrikot in den Alpen
GRESSAN: Bei der ersten Bergankunft des 109. Giro d'Italia in den Alpen hat Rad-Star Jonas Vingegaard das Rosa Trikot des Gesamtführenden übernommen. Der zuvor Führende Afonso Eulálio aus Portugal konnte beim Schlussanstieg zum Skigebiet Pila im Aostatal im Norden des Landes wie erwartet nicht mehr folgen. Vingegaard, größter Favorit auf den Giro-Triumph, liegt nun etwa eine Woche vor Ende der Rundfahrt mit einem Abstand von 2:26 Minuten auf Eulálio an der Spitze der Gesamtwertung.
Legal Dopen für den Weltrekord: Enhanced Games in Las Vegas
LAS VEGAS: In Las Vegas treten in der deutschen Nacht Sportler und Sportlerinnen gegeneinander an, die nicht den üblichen Doping-Regeln unterliegen. Die Macher hoffen auf Weltrekorde, die Teilnehmer auf Geld.
Legal dopen für viel Geld und Weltrekorde - so in etwa lautet der Ansatz der erstmals stattfindenden Enhanced Games. In Las Vegas wollen in der deutschen Nacht zu Montag (0.30 Uhr MESZ) 42 Sportlerinnen und Sportler in Disziplinen wie Sprinten, Gewichtheben und Schwimmen antreten. 38 davon, darunter der Schwimmer Marius Kusch und der Sprinter Mike Bryan als die beiden einzigen deutschen Teilnehmer, haben acht Wochen lang unter medizinischer Begleitung sonst verbotene Dopingmittel wie Testosteron, Wachstumshormone oder Steroide zu sich genommen. Wer einen Weltrekord bricht, soll dafür neben dem Antrittsgeld eine Million US-Dollar als Prämie erhalten.
US-Sprinter Kerley sagt, er ist ohne Doping am Start
Zu den prominentesten Teilnehmern zählt der US-Sprinter Fred Kerley. Der 100-Meter-Weltmeister von 2022 sagt, er habe auf die Einnahme von Dopingmitteln verzichtet und sei lediglich für die medizinischen Untersuchungen und das Training im Enhanced-Games-Trainingslager in Abu Dhabi dabei gewesen. Kerley ist derzeit für zwei Jahre für die Teilnahme an regulären Leichtathletik-Wettkämpfen gesperrt, weil er mehrfach Dopingkontrollen verpasst hat.
Dazu, welcher Athlet welche Präparate zu sich genommen hat, machen die Veranstalter der Enhanced Games keine Angaben. Mitgeteilt wurde unter anderem, dass 91 Prozent Testosteron in ihren Körpern und 79 Prozent Wachstumshormone bekommen haben. Die Veranstalter machten auch keine Angaben zum Gehalt der Athleten. Teilnehmer vermuten, dass jeder mindestens eine sechsstellige Summe verdient.
Zverev startet gegen Lokalmatador in Titel-Mission von Paris
PARIS: Am Auftakttag der French Open bestreitet auch der deutsche Tennisstar Alexander Zverev sein erstes Match. Der 29-Jährige trifft am Sonntag gegen 13.30 Uhr (Eurosport) auf dem Court Philippe-Chatrier als klarer Favorit auf den Franzosen Benjamin Bonzi.
Neben Zverev sind zwei weitere deutsche Tennisprofis am ersten Wettkampftag des Hauptfelds im Einsatz. Yannick Hanfmann spielt gegen den Serben Hamad Medjedovic. Bei den Frauen hofft Tamara Korpatsch im Duell mit der Spanierin Sara Sorribes Tormo auf den Einzug in die zweite Runde.
Am Starttag ist von den Mitfavoriten neben Zverev auch Novak Djokovic im Einsatz. Der 24-malige Grand-Slam-Turniersieger aus Serbien bekommt es in seinem Erstrundenmatch mit dem aufschlagstarken Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard zu tun.
Gewalt und Pyro: 35 Festnahmen nach Pokalfinale in Paris
PARIS: Rund um das Finale im französischen Fußballpokal in Paris sind 35 Menschen festgenommen worden. 26 kamen in Gewahrsam, wie die Polizei nach dem 3:1 des RC Lens gegen den OGC Nizza mitteilte. Es ging demnach hauptsächlich um den Besitz von Pyrotechnik, verbotene Waffen, Gewalt und Beleidigung von Amtspersonen. Vier Beamte seien leicht verletzt worden. Medienberichten zufolge hatte es schon am Abend vor dem Spiel eine massive Schlägerei zwischen Hooligans unter anderem aus Nizza und Pariser Fans gegeben. Ein Mann kam mit schweren Kopfverletzungen auf die Intensivstation einer Klinik.
Pfosten auf der Tribüne: Essen-Fans mit verrückter Aktion
ESSEN: Mit einer verrückten Aktion sorgen Fans von Rot-Weiss Essen für Aufmerksamkeit. Die Anhänger des Fußball-Drittligisten präsentierten beim Relegations-Hinspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth einen Torpfosten auf der Tribüne. Dabei soll es sich um einen Pfosten aus dem Stadion des Rivalen MSV Duisburg handeln. «MSV: Aus der Traum. Euer Pfosten in unserem Kofferraum», war auf Plakaten der Essener zu lesen. Der Pfosten soll in der Nacht zu Freitag in Duisburg gestohlen worden sein. «Es passieren immer wieder Dinge, die man sich nicht vorstellen kann», wird Christopher Mainka, Geschäftsführer der städtischen Stadionmanagement GmbH, von der «NRZ» zitiert. Er bestätigte den Einbruch und den Diebstahl.
Trotz 0:15-Start: OKC geht in Halbfinal-Serie in Führung
SAN ANTONIO: Titelverteidiger Oklahoma City Thunder ist im Playoff-Halbfinale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA erstmals in Führung gegangen. Bei den San Antonio Spurs siegte das Team um Starspieler Shai Gilgeous-Alexander und den deutschen Center Isaiah Hartenstein im dritten Spiel der Best-of-seven-Serie mit 123:108 (58:51). In der Serie führen die Thunder nun mit 2:1. Dabei startete das Team historisch schwach in die dritte Partie: Nach knapp vier Minuten stand es 0:15 aus Thunder-Sicht.
FIFA-Strafe wegen homophober Rufe bei WM-Gastgeber Mexiko
PUEBLA: WM-Mitgastgeber Mexiko kämpft weiter mit homophoben Beleidigungen durch Zuschauer während Fußball-Spielen. Nachdem es zuletzt wieder zu Vorfällen auch bei Partien der Nationalmannschaft gekommen war, sperrte der Weltverband FIFA Fanbereiche beim Testspiel (2:0) gegen Ghana im Estadio Cuauhtémoc von Puebla. Der mexikanische Verband hatte die Maßnahme zuvor mitgeteilt. «In Übereinstimmung mit dem Beschluss wurden einige Bereiche gemäß den von der FIFA und den Stadionbetreibern festgelegten Bestimmungen für den öffentlichen Verkauf gesperrt», hieß es in einer Mitteilung des FMF.
USA: WM-Team der DR Kongo soll sich isolieren
BERLIN: Die Fußball-Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo soll sich vor der Weltmeisterschaft in den USA 21 Tage lang isolieren. Andernfalls würde das Team die Einreise riskieren, wie Andrew Giuliani, Leiter der Task Force des Weißen Hauses für die WM, beim Fernsehsender ESPN sagte. Bislang plant das Team, sein Quartier ab dem 11. Juni in Houston aufzuschlagen. Die USA hätten dem Weltverband FIFA sowie der kongolesischen Nationalmannschaft und Regierung unmissverständlich mitgeteilt, dass das Team in Belgien eine abgeschottete Umgebung einhalten müsse, so Giuliani. Dort trainiert das Team derzeit und bestreitet zwei Vorbereitungsspiele.
Trainer Kniat verlässt Arminia Bielefeld
BIELEFELD: Trainer Mitch Kniat verlässt Arminia Bielefeld. Der ostwestfälische Traditionsclub und der 40-Jährige einigten sich einvernehmlich auf eine Trennung, wie der Fußball-Zweitligist mitteilte. Kniat arbeitete drei Jahre bei der Arminia. Im vergangenen Jahr führte er den damaligen Drittligisten sensationell ins DFB-Pokalfinale, dort unterlag Bielefeld dem VfB Stuttgart mit 2:4. Zudem gelang der Aufstieg in die zweite Liga.
Hoeneß zu brisanter WM-Frage: «Nicht fair»
MÜNCHEN: Uli Hoeneß hat die Kommunikation um die Nominierung des deutschen WM-Torwarts durch Bundestrainer Julian Nagelsmann bemängelt. «Das war nicht in Ordnung, nicht fair», sagte der 74 Jahre alte Ehrenpräsident des FC Bayern München im «Spiegel»-Spitzengespräch. Es sei ein Fehler gewesen, bereits im Frühjahr die Entscheidung zu verkünden, dass der Hoffenheimer Oliver Baumann die Nummer eins im DFB-Tor sei. Nagelsmann plant jetzt, den derzeit verletzten Bayern-Kapitän Manuel Neuer als Stammkeeper bei der am 11. Juni beginnenden WM-Endrunde in Kanada, Mexiko und den USA einzusetzen.
Österreich wartet: Nächstes Schlüsselspiel für DEB-Auswahl
ZÜRICH: Der Druck bleibt hoch: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft darf sich bei der WM in der Schweiz keinen Ausrutscher erlauben. Am Samstag kommt es zum Duell mit dem Rivalen.
Der erste Schritt ist getan, jetzt muss die Eishockey-Nationalmannschaft am Samstag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) gegen Österreich nachlegen. «Alles andere als drei Punkte sind keine Option», sagte NHL-Star Moritz Seider. «Wir müssen wie gegen Ungarn mit einer Alles-oder-Nichts-Mentalität auftreten.»
Nur ein Erfolg gegen Österreich in der regulären Spielzeit würde die Chancen auf das Viertelfinale aufrechterhalten. Der Druck bleibt bei der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes. «Wir kommen langsam aus dem Loch heraus, was wir uns selber gegraben haben», erklärte Weltklasse-Verteidiger Seider. «Jetzt liegt es in unserer Hand, Punkte zu sammeln. Dann schauen wir, wohin es führt.»
Auch Leon Gawanke sieht seine Mannschaft bereit für Österreich. «Wir können mit einer guten Portion Selbstbewusstsein und Vorfreude in das Spiel gehen», erklärte der 26-Jährige. Nicht nur der 6:2-Erfolg am Freitag gegen Ungarn dürfte dem Mannheimer gefallen haben. Mit seinen drei Toren besaß er großen Anteil am ersten WM-Erfolg in der Schweiz. «Wir gehen mit einem guten Gefühl hier raus», erklärte Gawanke.
Doch Seider warnte vor zu viel Euphorie nach dem Ungarn-Erfolg. «Wir hatten heute wenig Gegenwehr», erklärte der Abwehrspieler der Detroit Red Wings. «Österreich ist ein anderes Kaliber», ergänzte auch Bundestrainer Harold Kreis und kündigte an: «Es wird ein hart umkämpftes und physisches Spiel werden.»
Fürth nach 0:1 unter Druck: «Können damit umgehen»
ESSEN: Fürth muss im Relegations-Rückspiel einen Rückstand aufholen. Die Mannschaft hat mit großen Drucksituationen aber Erfahrung. Für einen Spieler ist die Partie besonders speziell.
Widerstandsfähigkeit und Erfahrung mit schwierigen Situationen: Mit diesen Fähigkeiten will die SpVgg Greuther Fürth den Abstieg in die 3. Liga noch verhindern. «Die ganze Saison ist so. Wir können damit umgehen», sagte Kapitän Branimir Hrgota nach dem 0:1 im Relegations-Hinspiel bei Rot-Weiss Essen. «Die letzten zwei Jahre war sehr viel Unruhe bei uns. Wir sind als Spieler trotzdem damit umgegangen. Wir werden weiter Gas geben. Es gibt noch ein Spiel.»
Fürth braucht nun zwingend einen Sieg - genau wie am 34. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gegen Fortuna Düsseldorf. Damals kletterten die Franken durch ein 3:0 noch vom vorletzten auf den 16. Platz. «Wir kennen diese Spiele. Wir müssen wieder All-In gehen», sagte auch Trainer Heiko Vogel.
Für seinen Spielmacher, der Fürth nach der Saison verlassen wird, wird es nicht nur wegen der Wichtigkeit eine ganz besondere Partie. «Das wird mein letztes Spiel. Das ist schon mal klar, dass ich nicht absteigen will.» Hrgota spielt seit 2019 bei der Spielvereinigung.