Phoenix Hagen zurück in der Basketball-Bundesliga
BREMEN: Phoenix Hagen hat die Rückkehr in die Basketball-Bundesliga perfekt gemacht. In den Zweitliga-Playoffs entschied die Mannschaft von Trainer Chris Harris die Halbfinal-Serie gegen die Eisbären Bremerhaven mit 3:2 Siegen für sich. Den entscheidenden Erfolg schafften die Hagener im fünften Match mit einem 85:65. Das bedeutet nicht nur die Qualifikation für das Finale um die Meisterschaft in der 2. Bundesliga, sondern auch den sportlichen Aufstieg ins Oberhaus. Im Endspiel geht es gegen die Kirchheim Knights.
Saarbrücken gegen Düsseldorf: Tischtennis-Traumfinale steht
FRANKFURT/MAIN: Champions-League-Sieger 1. FC Saarbrücken und der deutsche Rekordmeister Borussia Düsseldorf haben das Endspiel um die nationale Tischtennis-Meisterschaft erreicht. Beim Final4-Turnier der Bundesliga in Frankfurt am Main gewann der Titelfavorit Saarbrücken sein Halbfinale gegen Werder Bremen mit 3:1. Die Düsseldorfer schlugen den TTC Schwalbe Bergneustadt erst nach dem Entscheidungs-Doppel mit 3:2. Das Finale beginnt am Sonntag um 13.00 Uhr (Dyn).
Tennis-Märchen zu Ende: 17-Jähriger verpasst Achtelfinale
PARIS: Das Tennis-Märchen von Teenager Moïse Kouamé bei den French Open ist beendet. Der 17 Jahre alte Franzose verlor gegen den Chilenen Alejandro Tabilo mit 6:4, 3:6, 4:6, 6:7 (9:11) und schied in der dritten Runde des Grand-Slam-Turniers in seiner Heimat aus. Bei einem Sieg wäre Kouamé, der auf Weltranglistenposition 318 steht und nur dank einer Wild Card im Hauptfeld starten durfte, der zweitjüngste männliche Achtelfinalist der French-Open-Geschichte gewesen.
Zehnkampf-Weltmeister Neugebauer mit Siegchance in Götzis
GÖTZIS: Weltmeister Leo Neugebauer hat beim traditionellen Zehnkampf-Meeting in Götzis nach Tag eins Chancen auf den Sieg. Der 25-Jährige belegt zur Halbzeit beim Wettkampf in Österreich mit 4.632 Punkten den zweiten Platz. In Führung liegt der Schweizer Simon Ehammer, der 130 Zähler besser als Neugebauer ist. Dritter ist Tokio-Olympiasieger Damian Warner aus Kanada. Warner erreichte an Tag eins 4.541 Punkte. Der 25-jährige Neugebauer ist damit klar besser unterwegs als bei seinem Titelgewinn bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Tokio. Damals belegte er mit 4.455 Punkten den vierten Platz.
Aufholjagd im Schlussviertel: Bayern-Basketballer legen vor
MÜNCHEN: Die Basketballer des FC Bayern München dürfen weiter von der Titelverteidigung träumen. Im ersten Playoff-Duell mit den Telekom Baskets Bonn gewann München vor heimischer Kulisse noch mit 83:78 (30:34). Zu Beginn des Schlussviertels lagen die Gastgeber bereits mit acht Punkten zurück. Effektivster Spieler der Partie war Bonns Joel Aminu mit 23 Punkten. Auch das zweite Spiel der Best-of-Five-Serie findet im SAP Garden statt und steht am Montag (20.30 Uhr/Dyn) an. Für den Einzug ins Finale benötigt eine Mannschaft drei Siege.
Olympische Winterspiele 2030: Lyon statt Nizza
PARIS: Ursprünglich sollte die südfranzösische Stadt Nizza die Eissport-Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele 2030 ausrichten (Eishockey, Eiskunstlauf, Curling, Shorttrack). Nun sollen die Disziplinen voraussichtlich in Lyon gebündelt werden. Die in Nizza geprüften Lösungen seien nicht tragfähig gewesen, erklärte das Organisationskomitee in einer Pressemitteilung. Lyon erscheine daher als geeignetster Standort, um die Eissportarten - mit Ausnahme des Eisschnelllaufs - zentral auszurichten. Auslöser der Neuausrichtung ist unter anderem die Entscheidung des im März gewählten konservativen Bürgermeisters Éric Ciotti, sich gegen den Bau einer temporären Eissporthalle im Stadion der Stadt zu stellen.
Schweiz steht erneut im WM-Finale und trifft auf Finnland
ZÜRICH: Die Schweiz hat den Höhenflug von Norwegen beendet und darf weiter auf den ersten Titel bei einer Eishockey-WM hoffen. Der Vize-Weltmeister bezwang in Zürich die Überraschungsmannschaft mit 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) und steht an diesem Sonntag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) zum dritten Mal in Serie in einem WM-Finale. Endspielgegner ist Finnland, das Kanada um Superstar Sidney Crosby mit 4:2 (1:2, 3:0, 0:0) besiegte. Norwegen kämpft gegen Kanada im Spiel um Platz drei um die erste WM-Medaille.
Kiel kämpft sich ins European-League-Finale gegen Melsungen
HAMBURG: Der THW Kiel und die MT Melsungen stehen im Endspiel der Handball-European-League. Kiel gewann sein Halbfinale beim Final Four in Hamburg gegen Montpellier HB aus Frankreich nach einem spannenden Spiel mit 29:28 (15:12). Damit nahmen die «Zebras» vor den 11.023 Zuschauern Revanche für die 31:32-Niederlage aus dem Vorjahr. Im Endspiel am Sonntag (18.00 Uhr/Dyn) geht es gegen die Melsunger, die im Anschluss in einem Bundesliga-Duell gegen die SG Flensburg-Handewitt 37:30 (15:14) siegten. 2025 hatten die Nordhessen nach Verlängerung 34:35 gegen Flensburg verloren. Der Sieger des Finalturniers sichert sich im Idealfall ein Ticket für die Champions League.
Beförderung nach Abstieg: Hecking neuer Wolfsburg-Sportchef
WOLFSBURG: Nach dem ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte hat der VfL Wolfsburg den bisherigen Trainer Dieter Hecking zum Sport-Geschäftsführer befördert. Der 61-Jährige erhält einen Zweijahresvertrag und ist ab dem 1. Juni für den Männer-, Frauen- und Nachwuchsbereich verantwortlich. Der bisherige Trainer muss nun zusammen mit Sportdirektor Pirmin Schwegler einen kompletten Neustart unter erheblichem Zeitdruck managen: Bis zum ersten Saisonspiel der 2. Fußball-Bundesliga am 7. August braucht der VfL eine neue Mannschaft - und einen Nachfolger für Hecking. Als neuer Trainer ist unter anderem Alexander Blessin vom FC St. Pauli im Gespräch.
Havertz-Tor reicht nicht: PSG-Triumph im Elfmeter-Krimi
BUDAPEST: Paris Saint-Germain hat seinen Titel verteidigt und zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die Fußball-Champions-League gewonnen. Die Franzosen setzten sich im Finale von Budapest gegen den FC Arsenal, der früh durch Nationalspieler Kai Havertz in Führung gegangen war, im Elfmeterschießen mit 4:3 durch. Havertz hatte in der 6. Minute das 1:0 für die Engländer erzielt. Ousmane Dembélé glich für Paris in der 65. Minute per Foulelfmeter aus. In der Verlängerung fielen keine Tore mehr.
Boxprofi Eifert verpasst Sensation in Russland
JEKATERINBURG: Michael Eifert hat eine WM-Box-Sensation im Halbschwergewicht verpasst. Der 28 Jahre alte Profi aus Bautzen schlug sich im WM-Kampf gegen den klar favorisierten Titelverteidiger Dmitri Biwol in Jekaterinburg sehr achtsam. Eifert überstand die zwölf Runden, die Kampfrichter entschieden dann aber einstimmig und auch verdientermaßen zugunsten des 35-jährigen Russen. Eifert hatte sich den Kampf als IBF-Pflichtherausforderer bereits im März 2023 gesichert. Eine Rückenoperation hatte Biwol aber zu einer längeren Pause gezwungen.
Deutsche Volleyballer gewinnen erstes Spiel unter Botti
NEU-ULM: Die deutschen Volleyballer haben das erste Spiel unter dem neuen Bundestrainer Massimo Botti gewonnen. In Neu-Ulm setzte sich die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) im ersten Testspiel des EM-Sommers mit 4:1 (25:23, 22:25, 25:19, 25:23, 15:12) gegen Olympiasieger Frankreich durch. Anfang Juni startet die Mannschaft um Außenangreifer Erik Röhrs in die Nationenliga. Das wichtigste Turnier des Sommers ist die Europameisterschaft ab dem 9. September.
Giro der Frauen: Niederländerin Wiebes siegt zum Auftakt
RAVENNA: Lorena Wiebes hat die Auftaktetappe des Giro d'Italia der Frauen gewonnen. Die 27 Jahre alte niederländische Meisterin siegte auf dem 139 Kilometer langen Tagesabschnitt von Cesenatico nach Ravenna im Sprint. Wiebes übernahm damit auch das Rosa Trikot der Gesamtführenden. Für die Niederländerin war es der sechste Etappensieg beim Giro. Die neuntägige Italien-Radrundfahrt endet am 7. Juni in Saluzzo.
6:0 gegen Norwegen: Die Schweiz steht erneut im WM-Finale
ZÜRICH: Die Schweiz jubelt: Nach dem Erfolg über Außenseiter Norwegen soll am Sonntag endlich der erste WM-Titel her. Für die Nordeuropäer geht es im kleinen Finale um eine Medaille.
Die Schweiz hat den Höhenflug von Norwegen beendet und darf weiter auf den ersten Titel bei einer Eishockey-WM hoffen. Der Vize-Weltmeister bezwang in Zürich die Überraschungsmannschaft mit 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) und steht damit am Sonntag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) zum dritten Mal in Serie im WM-Finale. Norwegen kämpft zuvor im Spiel um Platz drei um die erste WM-Medaille. Im zweiten Halbfinale treffen an diesem Samstag (20.00 Uhr) Kanada und Finnland aufeinander.
WM-Mitfavorit Schweiz hatte mit dem Außenseiter aus Nordeuropa längere Zeit einige Probleme. Norwegen schaffte es lange Zeit, sich mit Härte gegen den spielerisch deutlich besseren Gegner zu wehren. Christoph Bertschy (18. Minute) erlöste die Gastgeber mit seinem Treffer zum Ende des ersten Durchgangs. Der Stürmer vom Schweizer Meister HC Fribourg-Gottéron bezwang den im WM-Turnier überragenden Keeper Henrik Haukeland von den Straubing Tigers. «Sie sind auf Augenhöhe mit uns», sagte der Schweizer Sportdirektor Lars Weibel bei MagentaSport.
Schweiz dreht auf
Vom Gegentreffer zeigten sich die Norweger durchaus beeindruckt. Denis Malgin (25.), Ken Jäger (33.) und Damien Riat (37.) entschieden bereits im Mitteldrittel die Partie. NHL-Profi Nico Hischier (45./New Jersey Devils) und Theo Rochette (58.) machte den fünften Finaleinzug nach 2013, 2018, 2024 und 2025 perfekt. Bislang verlor die Schweiz allerdings sämtliche Endspiele.
Zverev spielt gegen Lucky Loser ums Viertelfinale
PARIS: Nun geht es für Alexander Zverev ums Viertelfinale der French Open. Sein Gegner hat am Anfang des Tennis-Turniers Glück.
Tennisstar Alexander Zverev spielt am Sonntag gegen einen niederländischen Außenseiter um den Viertelfinal-Einzug bei den French Open in Paris. Der 29 Jahre alte Hamburger trifft um 15.30 Uhr (Eurosport) auf Jesper de Jong, der in der Qualifikation eigentlich schon gescheitert war. Doch als sogenannter Lucky Loser bekam er doch noch ein Startplatz im Hauptfeld, wo er mit starken Auftritten überzeugte. Zverev ist dennoch der klare Favorit.
Das Abendspiel (20.15 Uhr) auf dem Court Philippe Chatrier bestreiten der Novak Djokovic-Bezwinger Joao Fonseca aus Brasilien und der Norweger Casper Ruud.
Letzter Test vor Amerika-Abflug gegen Finnland
MAINZ: Vor dem Abflug zur WM in die USA testet die DFB-Elf gegen Finnland. Wer steht neu in der Startelf - und wie will Bundestrainer Nagelsmann die Erfolgsserie fortsetzen?
Mit einem Erfolgserlebnis gegen Finnland will Julian Nagelsmann die WM-Stimmung weiter anheizen. In Mainz tritt die Fußball-Nationalmannschaft an diesem Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) zum letzten Testspiel vor der Abreise zum XXL-Turnier in die USA an. «Wichtig ist, so einen Flow zu erreichen», sagte der Bundestrainer vor der Partie gegen die nicht für die WM qualifizierten Finnen. Die DFB-Elf war seit dem 0:2 in der Slowakei siebenmal siegreich und will diese Serie ausbauen.
In der ausverkaufte Arena in Mainz wird der 18 Jahre alte Bayern-Profi Lennart Karl erstmals in der DFB-Startelf stehen. Der Münchner spielt neben Jamal Musiala auf der rechten, offensiven Mittelfeldseite. Musiala kann nach seiner langen Verletzungspause erstmals seit März 2025 wieder für die Nationalmannschaft auflaufen. Im Sturm vertritt Deniz Undav Kai Havertz, der mit dem FC Arsenal im Champions-League-Endspiel spielt.
Baumann ersetzt Neuer im Tor
Da Manuel Neuer wegen einer Wadenverhärtung noch nicht für sein Comeback bereit ist, wird wie in der WM-Qualifikation Oliver Baumann im deutschen Tor stehen. Auf der Sechserposition vertraut Nagelsmann dem Dortmunder Felix Nmecha und dem Münchner Aleksandar Pavlovi?. Nach dem Finnland-Spiel reist die DFB-Elf am Dienstag nach Chicago, wo am 6. Juni die WM-Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA ansteht.
Iran hat immer noch keine Visa für Fußball-WM
BERLIN: Die iranische Fußball-Nationalmannschaft hat knapp zwei Wochen vor dem Beginn der Weltmeisterschaft immer noch keine Visa für die USA und Mexiko. Das teilte der iranische Verband mit. Man habe in einem offiziellen Schreiben an den Weltverband FIFA um Transparenz und Klarstellung hinsichtlich des Visumverfahrens für die Mitglieder der iranischen Nationalmannschaftsdelegation gebeten. Jedoch liege noch keine Antwort vor, hieß es vom Verband weiter. «Daher ist darauf hinzuweisen, dass für die Mitglieder der iranischen Nationalmannschaftsdelegation bislang noch keine Visa für die Vereinigten Staaten und Mexiko ausgestellt wurden. Infolgedessen stehen die Reisevorbereitungen und der Abfahrtsplan der Mannschaft für Mexiko zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest», teilte die FFIRI mit.
Schlägereien unter Fans vor Champions-League-Finale
BUDAPEST: In der Nacht vor dem Champions-League-Finale zwischen Titelverteidiger Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal ist es im Zentrum Budapests zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Teams gekommen. Die Polizei sprach in einer Mitteilung von «Schlägereien unter mehreren Fans» und erklärte, dass sie «wegen des Verdachts auf kollektive Randalierung ein Verfahren gegen unbekannte Täter» eingeleitet habe. Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie Fans beider Finalisten aufeinander einschlugen und Leuchtraketen zündeten. Bis zum frühen Nachmittag wurden keine weiteren Auseinandersetzungen gemeldet. Die Polizei sichert das Endspiel mit einem Großaufgebot von rund 4.000 Einsatzkräften ab.
Gymnastik-Ass Varfolomeev erstmals Mehrkampf-Europameisterin
WARNA: Gymnastik-Star Darja Varfolomeev ist erstmals Mehrkampf-Europameisterin. Die 19 Jahre alte Olympiasiegerin gewann bei den Titelkämpfen in der Rhythmischen Sportgymnastik in Warna überlegen Gold im Vierkampf. Nach ihren Übungen mit Reifen, Ball, Keulen und Band verwies die elfmalige Weltmeisterin in einem spannenden Duell mit 120,150 Punkten die Bulgarin Stiliana Nikolowa um 1,4 Zähler auf Rang zwei. Dritte wurde die Ukrainerin Taisiia Onofriitschuk mit 117,150 Punkten.
Nagelsmann: Neuer beim Comeback-Plan im Soll
HERZOGENAURACH: Julian Nagelsmann sieht Manuel Neuer auf einem guten Weg zu einem baldigen Comeback im Nationaltrikot. Ob der Rekordtorwart nach seiner Wadenverletzung aber beim letzten WM-Test am 6. Juni in Chicago gegen die USA sein 125. Länderspiel für die Fußball-Nationalmannschaft bestreiten kann, ließ der Bundestrainer weiter offen. «Heute war er schon schneller unterwegs im Laufen, sieht gut aus, gibt keine Probleme, also voll im Soll, es läuft alles», erzählte Nagelsmann bei der Pressekonferenz vor dem Testspiel am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) in Mainz gegen Finnland vom Rehaprogramm Neuers.
Deutschland mit Undav und Teenager Karl gegen Finnland
HERZOGENAURACH: Mit Deniz Undav und Startelf-Debütant Lennart Karl bestreitet die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihr letztes WM-Testspiel vor der Abreise in die USA. Bundestrainer Julian Nagelsmann kündigte den Einsatz von Stuttgart-Stürmer Undav und von Bayern-Talent Karl für die Partie am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) gegen Finnland an. Nagelsmann verriet, dass man «sicherlich schon ein paar Spieler» von seiner WM-Wunschformation in der Startaufstellung sehen werde. Im defensiven Mittelfeld plant er mit dem in diesem Jahr länger verletzten Dortmunder Felix Nmecha und dem Münchner Aleksandar Pavlovic.
Wirtz-Club Liverpool beurlaubt Trainer Slot
LIVERPOOL: Der FC Liverpool hat sich überraschend von Trainer Arne Slot getrennt. Wie die Reds mitteilten, muss der Niederländer mit sofortiger Wirkung gehen. Slot hatte noch einen Vertrag bis Sommer 2027. Der 47-Jährige war seit 2024 als Nachfolger von Jürgen Klopp Coach in Liverpool und hatte in seiner ersten Saison den Meistertitel geholt. In der abgelaufenen Spielzeit war der Club von Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz nur Fünfter in der Premier League geworden. Als Nachfolger wird in den englischen Medien bereits Andoni Iraola gehandelt, was auch Bayer Leverkusen betreffen könnte. Der 43 Jahre alte Spanier war drei Jahre lang Trainer beim AFC Bournemouth und gilt auch als Kandidat beim Bundesligisten.
Vingegaard siegt am Berg - Giro-Triumph zum Greifen nah
PIANCAVALLO: Radstar Jonas Vingegaard hat in beeindruckender Manier die 20. und vorletzte Giro-Etappe gewonnen und steht damit unmittelbar vor seinem Premierensieg bei der legendären Italien-Rundfahrt. Zehn Kilometer vor dem Ziel setzte sich der 29 Jahre alte Däne am Schlussabstieg der 200 Kilometer langen Bergetappe zwischen Gemona del Friuli und dem Wintersportort Piancavallo ab und verteidigte souverän das Rosa Trikot. Es war der fünfte Etappensieg beim diesjährigen Giro. In der Gesamtwertung führt der Tour-de-France-Sieger von 2022 und 2023 vor dem Finale weiterhin mit 5:22 Minuten Vorsprung auf den Österreicher Felix Gall.
Zu zehnt: Deutscher WM-Gegner Curaçao verliert in Schottland
GLASGOW: Der deutsche WM-Auftaktgegner Curaçao hat im Testspiel in Schottland eine 1:4 (1:1)-Niederlage kassiert. Das Team des inzwischen 78 Jahre alten Trainers Dick Advocaat ging sogar durch den früheren Bremer Tahith Chong (17. Minute) in Führung. Eine etwas harte Entscheidung von Schiedsrichter Georgi Kikacheiswili drehte dann die Partie. Der Georgier zeigte dem früheren Bochumer und Hoffenheimer Bundesliga-Profi Jürgen Locadia wegen einer angeblichen Tätlichkeit die Rote Karte (38.). In Überzahl drehten die Schotten im Glasgower Hampden Park dann durch Findlay Curtis (45.), Lawrence Shankland (59. und 64.) und Ryan Christie (81.) die Partie. Die Schotten treffen bei der WM in der Gruppe C unter anderem auf Brasilien.
Medien: Nationalspieler Undav verlängert beim VfB Stuttgart
STUTTGART: Fußball-Nationalspieler Deniz Undav soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge seinen 2027 auslaufenden Vertrag beim VfB Stuttgart um zwei Jahre verlängert haben. Demnach seien sich die Schwaben mit ihrem Torjäger noch vor dessen Abreise zur Weltmeisterschaft einig geworden, meldeten Sky und die «Bild»-Zeitung. Undavs Gehalt soll von 4,5 Millionen Euro auf bis zu 6 Millionen Euro ansteigen. Hinzu kommt offenbar eine Einmalzahlung im niedrigen einstelligen Millionenbereich bei Vertragsunterschrift.
Läuft ein Sänger-Sohn bald für die «Löwen» auf?
MÜNCHEN: Spielt der Sohn eines Musik-Stars bald für den TSV 1860 München? Es wird über den Zugang von Mathew Collins spekuliert. Der Verein muss trotz Sorgen den Kader planen.
Rund um den TSV 1860 München wird über den Sohn eines prominenten Musikers als Neuzugang spekuliert. Wie die «Bild» berichtet, soll Mathew Collins, Sohn von Phil Collins, bei den «Löwen» ein Probetraining absolvieren.
Der 21-Jährige stand in der vergangenen Saison in Österreich beim SV Austria Salzburg unter Vertrag. Der in der Schweiz geborene Mittelfeldspieler Mathew Collins kam für Salzburg in vier Zweitliga-Einsätzen zu 33 Minuten Spielzeit. Dazu lief er einmal im Pokal auf.
Aktuell müssen die Münchner die Kaderplanung mit Sorgen um die Drittliga-Lizenz vorantreiben. Spekulationen zufolge fehlen den «Löwen» 2,7 Millionen Euro für die Lizenz. Bis zum 3. Juni muss beim Deutschen Fußball-Bund die Zahlungsfähigkeit nachgewiesen werden. Damit droht dem Traditionsverein der Sturz in die vierte Fußball-Liga.
Christoph Harting: «Linke Politik ist für mich die richtige»
BERLIN: Christoph Harting kämpft für soziale Gerechtigkeit und gegen den AfD-Trend. Er kritisiert Berlins Olympia-Pläne. Warum ihm Breitensport wichtiger ist als große Shows.
Diskuswurf-Olympiasieger Christoph Harting zieht es in die Politik. Der 36-Jährige kandidiert im September für die Linke bei der Berliner Abgeordnetenwahl. In Lichtenberg tritt er als Direktkandidat im Wahlkreis 1 an. «Ich setze mich für meine Leute ein, einfache Leute, sozial schlechter gestellte Leute», sagte Harting im Interview der «Berliner Morgenpost».
Soziale Gerechtigkeit ist ein großes Thema für den früheren Leistungssportler und Bundespolizisten, der sein politisches Engagement noch ehrenamtlich betreibt. «Linke Politik ist für mich immer die richtige Politik», sagte Harting, dem vor allem die immer stärker werdende AfD Sorge bereitet. Diese zu wählen, sei falsch. «Weil wir dadurch Menschen Macht geben, die keine integren Absichten haben. Aber die Hälfte meines Umfeldes wählt wahrscheinlich AfD.»
Auch als Gegner einer Berliner Olympia-Bewerbung bezog Harting erneut klar Stellung. Diese sei rein politisch motiviert. «Dem Breitensport bringt das überhaupt nichts», sagte Harting. Das ganze Sportsystem sei «marode, völlig desolat, heruntergekommen und sich selbst überlassen». Das einzig Gute an der Bewerbung sei, dass man eine «sehr genaue und sehr teure Inventurliste» erstellt habe, «wie katastrophal es um die Berliner Sportstätten stehe».
Dante bleibt mit Nizza erstklassig - Bayern lockt
NIZZA: Mit 42 beendet Dante seine aktive Laufbahn - und feiert den Klassenerhalt. Nun kehrt er wohl nach München zurück. Ein anderes bekanntes Gesicht aus der Bundesliga glänzt für Nizza.
Die aus der Bundesliga bekannten Profis Dante und Elye Wahi haben mit dem OGC Nizza den Abstieg in die zweite Fußball-Liga Frankreichs abgewendet. Im Rückspiel der Relegation gewann Nizza auch dank eines Doppelpacks des von Eintracht Frankfurt ausgeliehenen Wahi mit 4:1 gegen die AS Saint-Étienne. Das erste Duell endete torlos.
Für den 42 Jahre alten OGC-Kapitän Dante war es am Freitagabend das letzte Spiel seiner langen Karriere. Zur kommenden Saison soll der ehemalige brasilianische Nationalverteidiger das Traineramt der zweiten Mannschaft des FC Bayern München übernehmen. In Nizza war er zehn Jahre lang aktiv. Zuvor spielte er in Deutschland für Borussia Mönchengladbach, die Bayern und den VfL Wolfsburg.
Trotz Wolfsburg-Interesse: Walter bleibt Trainer in Kiel
KIEL: Tim Walter bleibt an Bord: Nach Zittern um den Klassenerhalt hat Holstein Kiel den Vertrag mit seinem Trainer verlängert - und offenbar auch den Abwerbeversuch eines Konkurrenten abgewehrt.
Tim Walter bleibt Trainer von Holstein Kiel. Wie der Club mitteilte, hat der 50-Jährige seinen Vertrag mit dem Fußball-Zweitligisten verlängert. Wie zuerst Sky und auch die «Wolfsburger Nachrichten» berichteten, versuchte zuletzt auch der VfL Wolfsburg, den früheren HSV-Trainer nach dem Bundesliga-Abstieg zu verpflichten.
Der Kieler Sportgeschäftsführer Sport Olaf Rebbe bestätigte aber: Zwischen Holstein und Walter stehe «nun das Commitment, die erfolgreiche Zusammenarbeit in der kommenden Saison in gleicher Konstellation fortzuführen».
Walter, der bereits von 2018 bis 2019 in Kiel und danach für den VfB Stuttgart, Hamburger SV und Hull City in England tätig war, hatte Kiel Ende Februar vom freigestellten Marcel Rapp übernommen. Der Club rutschte danach zeitweise auf einen Abstiegsplatz ab, schaffte aber drei Spieltage vor dem Saisonende den Ligaverbleib und belegte schließlich Platz zwölf.
«Ich spüre von allen im Verein, den Verantwortlichen, Mitarbeitenden, dem Trainer- und Funktionsteam und den Spielern großes Vertrauen und Überzeugung. Der Verein besitzt Potenzial, eine klare Idee und ein Umfeld, das nachhaltig, aber auch ambitioniert denkt», sagte Walter.