Tennisprofi Hanfmann verpasst Viertelfinale in Rio
RIO DE JANEIRO: Der Davis-Cup-Spieler verliert auf Sand gegen einen Argentinier. Der zweite deutsche Starter im Turnier war bereits an der Auftakthürde gescheitert.
Tennisspieler Yannick Hanfmann ist beim ATP-Turnier in Rio de Janeiro im Achtelfinale ausgeschieden. Der 34 Jahre alte Karlsruher verlor gegen den Argentinier Juan Manuel Cerundolo mit 4:6, 7:6 (7:1), 4:6. Damit ist kein deutscher Spieler mehr im mit rund 2,5 Millionen US-Dollar dotierten Sandplatzturnier dabei.
Daniel Altmaier hatte zuvor seine Auftaktrunde gegen den Serben Dusan Lajovic in zwei Sätzen verloren. Der 27-Jährige wartet damit weiter auf seinen ersten Sieg in diesem Jahr.
Super-Bowl-Sieger Seattle Seahawks vor Milliarden-Verkauf
SEATTLE: Anderthalb Wochen nach dem Gewinn des Super Bowls steht das American-Football-Team der Seattle Seahawks vor einem milliardenschweren Besitzerwechsel. Der Nachlassverwalter des verstorbenen Teambesitzers und Microsoft-Mitgründers Paul Allen gab bekannt, dass der Verkaufsprozess der Seahawks offiziell eingeleitet wurde. Die Familie Allen hatte das NFL-Franchise 1997 gekauft. Paul Allen starb 2018 im Alter von 65 Jahren und hatte zuvor verfügt, alle Sportbeteiligungen zu veräußern und den gesamten Erlös für wohltätige Zwecke zu spenden.
Nächster Rückschlag: Basketball-Star Wagner weiter verletzt
ORLANDO: Der deutsche Basketball-Weltmeister Franz Wagner wird seinem NBA-Team Orlando Magic erneut für längere Zeit fehlen. Nur etwas mehr als eine Woche nach einem kurzen Comeback des 24-Jährigen gab die Franchise bekannt, dass Wagner immer noch Schmerzen habe und «zusätzliche Zeit und Rehabilitation benötigt». Erst in drei Wochen werde der deutsche Nationalspieler erneut untersucht.
2:0 in Piräus: Leverkusen schafft Champions-League-Revanche
PIRÄUS: Bayer Leverkusen hat sich eine sehr gute Ausgangsposition für das Weiterkommen in der Champions League verschafft. Im Playoff-Hinspiel beim griechischen Meister Olympiakos Piräus gewann der Fußball-Bundesligist mit 2:0 (0:0). Beide Tore schoss Patrik Schick (60. Minute/63.). Die zweite Partie findet am kommenden Dienstag in der BayArena statt.
Magdeburg bucht Viertelfinal-Ticket in der Champions League
MAGDEBURG: Titelverteidiger SC Magdeburg hat in der Champions League vorzeitig das Viertelfinale erreicht. Gegen den dänischen Vertreter GOG gab es vor 6.240 Zuschauern ein 37:30 (17:15). Bester Magdeburger Schütze war Omar Ingi Magnusson mit sechs Toren. Der SCM steht nach elf Siegen in elf Partien nun bei 22 Punkten, duelliert sich in den verbleibenden drei Gruppenspielen mit dem FC Barcelona (20) um den Gruppensieg.
Woltemade torlos bei Newcastles Kantersieg
BAKU: Mit Nick Woltemade in der Startelf hat Newcastle United in der Champions League einen riesengroßen Schritt Richtung Achtelfinale getan. Der Premier-League-Club feierte im Playoff-Hinspiel bei Außenseiter FK Karabach Agdam aus Aserbaidschan einen 6:1 (5:0)-Kantersieg. Woltemade konnte keinen Treffer beisteuern. Anthony Gordon war in der ersten Halbzeit mit einem Viererpack (3. Minute/22., Handelfmeter/33./45.+1) der dominierende Spieler auf dem Platz. Außerdem trafen der deutsche Abwehrspieler Malick Thiaw (8.) und Jacob Murphy (72.) für die Magpies.
Superstar Crosby verletzt sich bei Viertelfinal-Drama
MAILAND: Kanada steht nach einem Sieg in der Verlängerung gegen Tschechien im Halbfinale, verliert aber seinen Kapitän. Ob der Ausnahmekönner im Halbfinale wieder spielen kann, ist unklar.
Ohne seinen Superstar und Kapitän Sidney Crosby ist Top-Favorit Kanada dramatisch ins Olympia-Halbfinale eingezogen. Den Siegtreffer von Mitch Marner in der zweiten Minute der Verlängerung beim 4:3 (2:1, 0:1, 1:1) erlebte der 39 Jahre alte Crosby nicht mehr auf dem Eis mit. Der Olympiasieger von 2010 und 2014 musste bereits im zweiten Drittel nach einigen harten Checks in die Kabine.
«Das ist natürlich hart, wenn du deinen Kapitän so siehst. Ich hoffe, dass er im nächsten Spiel wieder dabei sein kann», sagte Abwehrstar Drew Doughty von den Los Angeles Kings.
Die NHL-Startruppe um Connor McDavid, Nathan Mackinnon und Crosby hatte in Mailand viel Mühe mit den Tschechen, die bis kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit noch 3:2 geführt hatten. Nick Suzuki von den Montreal Canadiens rettete den Favoriten vier Minuten vor Schluss mit seinem Ausgleich in die Verlängerung.
Algarve-Rundfahrt: Lipowitz zum Auftakt im Hauptfeld
TAVIRA: Deutschlands Radsportstar Florian Lipowitz ist bei der Auftaktetappe der Algarve-Rundfahrt mit dem Hauptfeld ins Ziel gekommen. Für den Vorjahresdritten der Tour de France war es erst der zweite Auftritt in dieser Saison. Zuvor hatte der 25-Jährige nur das Teamzeitfahren auf Mallorca bestritten und sich an der Seite von seinem neuen Red-Bull-Teamkollegen Remco Evenepoel direkt den ersten Sieg gesichert.
VfB im Zwischenrunden-Hinspiel in Glasgow gefordert
GLASGOW: Stuttgart möchte in der Europa League dem SC Freiburg ins Achtelfinale folgen. Am Donnerstag soll auswärts bei Celtic Glasgow dafür ein Sieg her.
Mit großer Vorfreude auf die Kulisse möchte der VfB Stuttgart bei Celtic Glasgow die Grundlage für den erhofften Achtelfinaleinzug in der Europa League legen. Anpfiff des Zwischenrunden-Hinspiels im populären Celtic Park ist am Donnerstag um 21.00 Uhr. Die Entscheidung, ob der DFB-Pokalsieger den Sprung unter die besten 16 schafft, fällt in einer Woche. Am 26. Februar hat das Team von Trainer Sebastian Hoeneß Heimrecht.
Anders als der VfB kam der SC Freiburg als zweiter Bundesliga-Vertreter im Wettbewerb ohne den Umweg über die Playoff-Runde weiter und steht bereits als Achtelfinalist fest.
Verstappen offen für Le-Mans-Start mit Vettel
SAKHIR: Max Verstappen würde sich einen gemeinsamen Start mit Sebastian Vettel bei den 24 Stunden von Le Mans nur ungern entgehen lassen. «Das würde ich sehr gerne machen. Aber natürlich nur, wenn wir um Siege kämpfen können. Man muss mit dem richtigen Team zusammenarbeiten, daher ist es etwas schwierig zu sagen, wann das passieren kann», sagte Red-Bull-Pilot Verstappen am Rande der Testfahrten in Bahrain.
UEFA untersucht Rassismus-Vorwurf nach Real-Sieg in Lissabon
LISSABON: Der mutmaßliche Rassismus-Vorfall im Playoff-Hinspiel der Champions League zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid hat ein Nachspiel. Die Europäische Fußball-Union UEFA kündigte an, die vor allem von Real-Star VinÃcius Junior erhobenen Vorwürfe gegen Benfica-Profi Gianluca Prestianni zu untersuchen. Der 20-Jährige soll VinÃcius Junior nach dessen Siegtor und einem von den Benfica-Spielern als provokant wahrgenommenem Jubel rassistisch beleidigt haben.
Strafrunde von Preuß: Biathletinnen ohne Staffel-Medaille
ANTHOLZ: Deutschlands Biathletinnen führen im Staffelrennen in Antholz früh. Ausgerechnet Franziska Preuß versagen dann erneut die Nerven. Zu einer Olympia-Medaille reicht es wieder nicht.
Erstmals in der Olympia-Geschichte sind nach den deutschen Biathlon-Männern auch die Frauen in der Staffel ohne Medaille geblieben. Julia Tannheimer, Franziska Preuß, Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt belegten in Antholz nur den vierten Platz. Dabei leistete sich Weltmeisterin Preuß in Führung liegend eine Strafrunde im Stehendschießen. Nach 4 x 6 Kilometern und insgesamt neun Nachladern hatte das Quartett 1:29,1 Minuten Rückstand auf den erneut souveränen Olympiasieger Frankreich. Silber holte Schweden vor Norwegen.
Weiterhin nur eine deutsche Biathlon-Medaille in Antholz
Seitdem Frauen und Männer im Biathlon 1992 ihre Wettbewerbe bei Olympia gemeinsam austragen, hatte zuvor immer mindestens eine der beiden deutschen Staffeln auf dem Podest gestanden. 1998 in Nagano hatte es sogar das einzige Mal zweimal Gold gegeben. Die Männer waren am Dienstag in Italien beim Sieg Frankreichs Vierte geworden. Vor den abschließenden Massenstarts am Freitag und Samstag bleibt Mixed-Bronze die einzige Medaille für den Deutschen Skiverband in Antholz.
Vor vier Jahren in Peking hatten Deutschlands Frauen die Bronzemedaille gewonnen, Preuß und Voigt waren damals bereits dabei. 2002 hatte die Auswahl des Deutschen Skiverbandes in Salt Lake City letztmals Olympia-Gold geholt. Richtig enttäuschende Ergebnisse gab es auch in der Vergangenheit immer wieder: Weit entfernt vom Podest reichte es 2018 nur zu Platz acht, 2014 sogar nur zu Rang zehn.
Rodel-Olympiasieger Langenhan zieht Lose für DFB-Pokal
BERLIN: Vier Clubs hoffen auf das große Finale - doch erst muss ein Olympiasieger per Los bestimmen, wer im DFB-Pokal-Halbfinale auf wen trifft.
Rodel-Olympiasieger Max Langenhan wird die Halbfinal-Partien des DFB-Pokals auslosen. Wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte, zieht der zweimalige Goldmedaillengewinner der Winterspiele am Sonntagabend (17.10 Uhr/ZDF) die Lose der vier Halbfinalisten FC Bayern München, Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart und SC Freiburg.
Das Halbfinale im DFB-Pokal der Männer wird am 21. und 22. April ausgetragen. Das Endspiel im Berliner Olympiastadion findet am 23. Mai statt.
Bitteres Viertelfinal-Aus für Eishockey-Team
MAILAND: Die mit sieben NHL-Profis bei Olympia angetretene deutsche Eishockey-Auswahl ist nach einem Viertelfinal-Debakel gegen die Slowakei ausgeschieden.
Deutschlands Eishockey-Cracks sind nach einem Debakel im Olympia-Viertelfinale gegen die Slowakei ausgeschieden. Das mit sieben NHL-Stars bei den Winterspielen angetretene Team des Deutschen Eishockey-Bundes war beim 2:6 (0:1, 1:3, 1:2) in Mailand chancenlos. Die hochgelobte Offensive um die Superstars Leon Draisaitl und Tim Stützle präsentierte sich zu ineffektiv.
Die Treffer von Lukas Reichel (35. Minute) und Frederik Tiffels (50.) waren zu wenig. Peinliche Abwehrfehler sorgten für Gegentore von Pavol Regenda (19./41.), Milos Kelemen (25.), Oliver Okuliar (25.), Dalibor Dvorksy (31.) und Tomas Tatar (57.).
Vor dem Spiel hatten die Nationalspieler die in der Spitze schlechter besetzten Slowaken als vermeintlich leichteren Gegner ausgemacht und von einer historischen Chance aufs Halbfinale und eine Medaille gesprochen.
Wieder schwach am Berg: Lipowitz-Kollege Evenepoel abgehängt
HUDAYRIYAT ISLAND: Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel hat erneut deutliche Schwächen am Berg gezeigt und seine Chancen auf den Gesamtsieg bei der UAE-Tour quasi verspielt. Der Belgier, seit dieser Saison prominenter Teamkollege des deutschen Tour-de-France-Dritten Florian Lipowitz, erreichte bei dem WorldTour-Rennen die schwere Bergankunft in Jebel Mobrah mit mehr als zwei Minuten Rückstand auf den italienischen Tagessieger Antonio Tiberi, der damit auch das Rote Trikot des Gesamtersten übernahm.
Früherer Box-Weltmeister Pacquiao tritt mit 47 noch mal an
LAS VEGAS: Der philippinische Ex-Weltmeister Manny Pacquiao kehrt mit 47 Jahren ein weiteres Mal in den Boxring zurück. In einem Schaukampf im Weltergewicht über zehn Runden tritt Pacquiao am 18. April in Las Vegas gegen den fünf Jahre jüngeren Ruslan Prowodnikow aus Russland an. Im Juli des vergangenen Jahres hatte Pacquiao sein Comeback nach vierjähriger Pause ebenfalls in der Glücksspielstadt im US-Bundesstaat Nevada gefeiert. Den Kampf gegen WBC-Weltmeister Mario Barrios aus den USA verlor er aber knapp nach Punkten. Pacquiao war 2021 als einziger Boxer mit WM-Titeln in acht verschiedenen Gewichtsklassen in den vorläufigen Ruhestand gegangen. In seiner Karriere siegte er in 62 Kämpfen, kassierte neun Niederlagen und kam auf zwei Unentschieden.
Heidenheim-Boss mit klarem Bekenntnis auch bei Abstieg
HEIDENHEIM: Der 1. FC Heidenheim würde bei einem Abstieg auch in der 2. Fußball-Bundesliga mit Trainer Frank Schmidt weitermachen. «Selbstverständlich, wenn er es möchte», sagte der FCH-Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald der Deutschen Presse-Agentur: «Frank hat bei uns noch einen Vertrag bis 30. Juni 2027. Wir wissen, was wir ihm zu verdanken haben.» Schmidt ist der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball und bereits seit September 2007 Chefcoach des derzeitigen Tabellenletzten FCH. Der 52-Jährige führte den Club aus der vierten Liga bis in die Bundesliga und die Conference League.
VinÃcius Jr. nach neuem Vorfall: «Rassisten sind Feiglinge»
LISSABON: Real-Star VinÃcius Junior hat sich nach dem mutmaßlichen Rassismus-Vorfall in Lissabon zu Wort gemeldet und seine Intervention beim Schiedsrichter gerechtfertigt. Der 25-jährige Brasilianer hatte nach dem 1:0-Siegtreffer im Playoff-Hinspiel bei Benfica angegeben, rassistisch beleidigt worden zu sein. Bei Instagram schrieb der einstige Weltfußballer, er möge es nicht, sich in solchen Situationen zu befinden. «Erst recht nicht nach einem großartigen Sieg, und wenn die Schlagzeilen eigentlich Real Madrid gelten sollten, aber es war notwendig», erklärte VinÃcius Junior. Der argentinische Benfica-Spieler Gianluca Prestianni soll VinÃcius Junior zuvor rassistisch beleidigt haben. Der 20-Jährige bestritt dies in einer Stellungnahme auf Instagram.
Klopp widerspricht Hoeneß wegen Rolle bei Red Bull
ANTHOLZ: Jürgen Klopp hat Uli Hoeneß widersprochen und sieht sich in seiner Rolle als globaler Fußball-Chef von Red Bull gut aufgehoben. «Das ist für mich keine Rolle, die zu ihm passt», hatte Bayern Münchens Ehrenpräsident gesagt und in der «Bild» betont, er sehe Klopp nur als Trainer und nichts anderes. Klopp entgegnete dort nun, er respektiere Hoeneß (74) schon immer aufs Allerhöchste und dessen Meinung erst recht. «Aber seine Meinung muss ja nicht immer deckungsgleich mit meiner sein. Und in dem Fall sehe ich es ein bisschen anders», sagte der 58-Jährige.
Nagelsmann & Co. zur WM als Playmobil-Figuren
ZIRNDORF: Julian Nagelsmann & Co. gibt es zur Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada auch als 7,5 Zentimeter große Spielfiguren. Der Zirndorfer Spielwarenhersteller Playmobil produziert passend zum XXL-Turnier vom 11. Juni bis zum 19. Juli Florian Wirtz, Jamal Musiala oder auch Joshua Kimmich als Charaktere zum Sammeln im Miniformat. Der Verkaufsstart der neuen DFB-Figurenserie mit insgesamt zwölf Protagonisten ist für April 2026 geplant. Der Spielwarenhersteller aus Mittelfranken hatte schon zur Heim-EM 2024 ein Set mit Nationalspielern herausgebracht.
Dürr im Slalom auf Medaillenkurs - Shiffrin klar vorn
CORTINA D'AMPEZZO: Skirennfahrerin Lena Dürr legt bei Olympia wieder mal einen starken ersten Lauf hin. Belohnt sie sich diesmal? US-Star Mikaela Shiffrin steuert im letzten Alpin-Event der Winterspiele auf Gold zu.
Skirennfahrerin Lena Dürr geht mit guten Medaillenaussichten ins olympische Slalom-Finale. Die 34-Jährige liegt nach dem ersten Durchgang in Cortina d'Ampezzo auf Rang zwei. Ihr Vorsprung auf die drittplatzierte Schwedin Cornelia Öhlund beträgt 0,18 Sekunden, der auf die Schweizerin Camille Rast auf Rang vier 0,23 Sekunden. Auch Emma Aicher hat als Achte noch Podestchancen - sie liegt 0,32 Sekunden hinter Öhlund. Die Entscheidung auf der Piste Olimpia delle Tofane fällt ab 13.30 Uhr.
Klar auf Gold-Kurs befindet sich US-Superstar Mikaela Shiffrin. Die beste Skirennfahrerin der Gegenwart hat als Führende 0,82 Sekunden Vorsprung auf Dürr und steuert auf die vierte Olympia-Medaille ihrer Karriere zu. Der Slalom ist seit Jahren die Paradedisziplin von Shiffrin: Gold bei den Winterspielen 2014 in Russland, vier WM-Titel und 71 Weltcup-Rennen hat sie im Torlauf schon gewonnen. Nachdem sie bei den Spielen 2022 in China in keinem Wettkampf eine Medaille geholt hatte, steht sie in Italien aber auch etwas unter Druck.
Zieht es Dürr diesmal durch?
«Es hat Spaß gemacht, der Schnee ist wieder ein Traum, perfektes Wetter», sagte die deutsche Slalom-Spezialistin Dürr im ZDF. Vor vier Jahren in Peking und auch im Riesenslalom von Cortina d'Ampezzo am vergangenen Sonntag hatte sie große Medaillenchancen im zweiten Lauf allerdings noch verspielt.
Schalke 04 und Ex-Nationalspieler Amin Younes trennen sich
GELSENKIRCHEN: Zweitliga-Spitzenreiter FC Schalke 04 und Amin Younes gehen ab sofort getrennte Wege. Wie der Verein mitteilte, wurde der bis zum Saisonende gültige Vertrag des Offensivspielers in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Grund sind die geringen Einsatzchancen des 32 Jahre alten früheren Fußball-Nationalspielers. Younes war im Frühjahr 2024 als vereinsloser Spieler zu den Königsblauen gekommen und hielt sich dort zunächst in der Reserve fit. Im Juni 2024 erhielt er einen Profikontrakt über zwei Jahre. Seither absolvierte er insgesamt 31 Partien für Schalke.
Kovac zu Guirassy-Trauerfall: «Davon weiß ich nichts»
DORTMUND: Serhou Guirassy zeigt beim Sieg von Borussia Dortmund gegen Atalanta Bergamo eine starke Leistung - trotz eines Trauerfalls in der Familie. BVB-Trainer Kovac wusste nichts davon.
Die emotionale Botschaft von Serhou Guirassy an seinen Bruder beim 2:0 von Borussia Dortmund gegen Atalanta Bergamo kam für Niko Kovac völlig überraschend. «Davon weiß ich wirklich nichts. Deshalb kann ich dazu nichts sagen», sagte der BVB-Trainer nach dem Sieg im Play-Off-Hinspiel der Champions League über den Trauerfall in Guirassys Familie.
Der Torjäger hatte nach seinem frühen Führungstor eine emotionale Botschaft gezeigt. Auf einem Shirt unter seinem Trikot stand in Französisch geschrieben: «Möge er sie in seinem großen Paradies willkommen heißen.» Die Nachricht habe seinem Bruder gegolten, dessen Tochter gestorben sei, berichtete der 29-Jährige nach der Partie.
Trotz des Trauerfalls lieferte Guirassy einen starken Auftritt ab, den er mit der Vorlage zum 2:0 durch Maximilian Beier krönte. «Serhou hat nicht nur ein Tor erzielt und eins vorbereitet, sondern auch die Bälle gehalten und den Gegner unter Druck gesetzt. Er ist viel gelaufen und hat ordentlich Betrieb gemacht», lobte Kovac den Nationalspieler aus Guinea.
Auch Sportdirektor Sebastian Kehl war angetan von der starken Leistung des Stürmers, der sein monatelanges Formtief überwunden hat. «Er hat hart gearbeitet und an sich geglaubt. Heute war er wieder extrem schwer zu verteidigen. Und sein Näschen hat er nicht verloren. Champions League ist ein bisschen sein Ding. Ich bin heilfroh, dass er im richtigen Moment wieder in Fahrt kommt», sagte Kehl.
Hoeneß warnt: WM mit 48 Teams gefährdet Spieler-Gesundheit
MÜNCHEN: Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß sorgt sich bei der aktuellen Teilnehmerzahl von 48 Teams an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko um die Gesundheit der Spieler. «Ich finde maximal 32 Teilnehmer richtig. Ich bin der Meinung, dass die Qualität der Spiele immer weiter verwässert wird und die Verletzungsgefahr immer weiter steigt. Das merken heute bereits alle Klubs», sagte der 74-Jährige im zweiten Teil eines «Bild»-Interviews. Als Hoeneß 1974 mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel holte, waren nur 16 Teams bei der Endrunde in Deutschland am Start.