Mutmaßliche Attentäterinnen gefasst

In der philippinischen Hauptstadt Manila stehen Autos jeden Tag im Stau. Foto: epa/Eugenio Loreto
In der philippinischen Hauptstadt Manila stehen Autos jeden Tag im Stau. Foto: epa/Eugenio Loreto

MANILA: Bei Razzien im Süden der Philippinen haben Sicherheitskräfte neun mutmaßliche Selbstmordattentäterinnen festgenommen. Es handele sich um Töchter, Schwestern und Witwen getöteter Terroristen der islamistischen Organisation Abu Sayyaf, teilte das Militär des südostasiatischen Inselstaates am Dienstag mit.

Die Frauen hätten sich in der Vorbereitungsphase der Anschläge befunden, die Sprengsätze seien noch nicht fertig gewesen, sagte ein örtlicher Militärkommandeur. Das Militär hatte demnach einen Tipp erhalten, dass die Frauen in die Ausführung der Attentate eingewiesen wurden. Bei den Razzien auf der Insel Jolo seien am vergangenen Freitag Bauteile zur Herstellung von Bomben sowie Zünder sichergestellt worden.

Im August vergangenen Jahres hatten zwei Selbstmordattentäterinnen zwei Anschläge auf der Insel Jolo in der Provinz Sulu verübt. 15 Menschen starben, Dutzende wurden verletzt.

Die Extremistengruppe Abu Sayyaf wird für einige der schwersten Terrorangriffe und Entführungen auf den Philippinen verantwortlich gemacht. Sie versucht seit langem, mit Entführungen und Lösegeldzahlungen ihren bewaffneten Kampf zu finanzieren.

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