PATTAYA: Das Provinzgericht von Pattaya verurteilte am Freitag (20. Dezember 2024) drei Personen zum Tode wegen des Mordes an dem deutschen Geschäftsmann Hans-Peter Mack. Da zwei der drei Personen geständig waren, wurden ihre Todesstrafen in lebenslange Haft umgewandelt.
Der schockierende Fall kam zum Abschluss, als das Gericht die beteiligten zwei Deutschen, Petra Christl Grundgreif und Olaf Thorsten Brinkmann, sowie den mitangeklagten Pakistaner Shahrooq Kareem Uddin für schuldig befand. Die Leiche von Mack wurde im Juli 2023 zerstückelt in einer Gefriertruhe in einem Wohnhaus in Chok Chai Garden Village in Ost-Pattaya entdeckt.
Der deutsche Immobilienunternehmer, der am 10. Juli 2023 als vermisst gemeldet wurde, fiel einem grausamen Mord zum Opfer. Überwachungsaufnahmen zeigten, wie sein Fahrzeug einem schwarzen Geländewagen folgte, was schließlich die Polizei auf die Spur der Täter führte. Die Ermittlungen enthüllten ein düsteres Komplott, bei dem auch ein Diebstahl von 3,35 Millionen Baht von Macks Konto im Spiel war.

Während des Prozesses gestanden Grundgreif und Brinkmann ihre Beteiligung am Mord, was zu einer Umwandlung ihrer Todesstrafen in lebenslange Haft führte. Uddin hingegen, der seine Unschuld beteuerte, erhielt die Todesstrafe. Der Fall, der von der Polizeistation Nong Prue bearbeitet wurde, hat nationale und internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Experten heben hervor, dass die sorgfältige Prüfung von Zeugenaussagen und forensischen Beweisen maßgeblich zu den Verurteilungen beigetragen hat.
Der Fall Hans-Peter Mack unterstreicht die Notwendigkeit einer fortgesetzten internationalen Zusammenarbeit in der Verbrechensbekämpfung und des Rechtsschutzes für Ausländer in Thailand.