Mindestens zwölf Tote bei Waldbrand

Ein Löschflugzeug bekämpft einen Waldbrand nahe dem Naturpark Despeñaperros in Südspanien. Foto: EPA/Jose Manuel Pedrosa
Ein Löschflugzeug bekämpft einen Waldbrand nahe dem Naturpark Despeñaperros in Südspanien. Foto: EPA/Jose Manuel Pedrosa

MADRID: Immer wieder kommt es im Sommer in Spanien zu schweren Waldbränden. In Andalusien hat ein großes Feuer nun mehrere Menschen das Leben gekostet.

Bei einem Waldbrand im Süden Spaniens sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Notdienst der Region Andalusien in der Nacht auf der Plattform X mit. Einige der Opfer wurden demnach in Fahrzeugen aufgefunden.

Der Brand war am Nachmittag in der rund 300 Kilometer nordöstlich von Málaga gelegenen Gemeinde Los Gallardos in der Provinz Almería ausgebrochen, wie die Regionalregierung mitteilte. Der regionale Gesundheitsminister Antonio Sanz sprach von einer «beispiellose Tragödie» - es sei der Waldbrand «mit den bislang schwersten Folgen» in Andalusien. «Der Schmerz ist unermesslich. Andalusien trauert, und unser Herz ist bei Almería und allen Betroffenen.»

Ortschaften evakuiert

Nach Angaben des Ministers sind derzeit rund 150 Feuerwehrleute mit fünf Löschfahrzeugen sowie weitere Rettungskräfte in Los Gallardos im Einsatz. Die Bewohner mehrerer Ortschaften seien vorsorglich in Sicherheit gebracht worden.

Auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez brachte auf der Plattform X seine «große Trauer und Bestürzung angesichts der schrecklichen Folgen des Brandes» zum Ausdruck.

In Spanien wütet derzeit eine ganze Reihe von Waldbränden. Seit Jahresbeginn haben dort großflächige Feuer bereits mehr als 50.000 Hektar Land zerstört, wie Daten des Waldbrand-Informationssystems der Europäischen Kommission (EFFIS) zeigen.

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