Macron lehnt Hormus-Einsatz ab

Frankreich setzt auf Geleit erst nach Beruhigung

Emmanuel Macron verlässt ein Wahllokal in Le Touquet. In Frankreich hat die erste Runde der Kommunalwahlen begonnen, die am 22. März fortgesetzt werden. Foto: EPA/Jean-francois Badias
Emmanuel Macron verlässt ein Wahllokal in Le Touquet. In Frankreich hat die erste Runde der Kommunalwahlen begonnen, die am 22. März fortgesetzt werden. Foto: EPA/Jean-francois Badias

PARIS: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will so schnell wie möglich wieder Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ermöglichen - durch Geleit. Doch noch ist es dafür laut Macron deutlich zu früh.

Trotz des Drängens von US-Präsident Donald Trump schließt Frankreich aktuell aus, Teil einer Sicherung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zu sein. «Frankreich wird im aktuellen Kontext niemals an einer Operation zur Öffnung oder Befreiung der Straße von Hormus teilnehmen», sagte der französische Staatschef Emmanuel Macron in Paris.

Frankreich bemüht sich zwar um ein Geleit von Schiffen durch die für den Handel wichtige Meeresenge. Macron betonte aber erneut, dass dies erst geschehen könne, wenn die Bombardierungen weitestgehend vorbei seien und die Situation sich beruhigt habe.

Man habe bereits mit europäischen und regionalen Partnern gesprochen und wolle in den kommenden Wochen darauf hinarbeiten, dass der sichere Schiffsverkehr durch die Meeresenge zu einem späteren Zeitpunkt sichergestellt werden könne. Macron verwies darauf, dass Frankreich in dem Konflikt eine rein defensive Haltung habe und keine Konfliktpartei sei.

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