Meldungen der Luftfahrt am Montag

Foto: Pixabay/Andrzej
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Übernahmeangebot von US-Investor: Easyjet schlägt ein

LONDON: Lange hat sich Easyjet gegen die Übernahme gesträubt, doch nun scheint der Preis zu stimmen. Der Billigflieger wird dabei mit über sechs Milliarden Euro bewertet.

Der britische Billigflieger Easyjet hat dem hartnäckigen Werben des US-Investors Castlelake doch noch nachgegeben. So stimmte Easyjet dem fünften Übernahmeangebot der Amerikaner «im Grundsatz» zu, wie die Unternehmen am Sonntag in London mitteilten. Dabei bietet Castlelake nun 6,90 britische Pfund je Aktie, womit Easyjet mit 5,2 Milliarden Pfund (knapp 6,1 Mrd. Euro) bewertet wird. Die Billigfluglinie hatte die vorigen Offerten alle abgelehnt, Castlelake aber eine Hintertür für eine Nachbesserung offen gelassen.

Da Castlelake ein US-Unternehmen ist, kann es keine Mehrheitskontrolle über eine europäische Fluggesellschaft übernehmen und benötigt deshalb Partner. Deswegen wird Castlelake den Angaben zufolge mit den Luftfahrtmanagern Peter Bellew und Mark Breen zusammenarbeiten. Bellew war früher bei Easyjet, bevor er das Unternehmen 2022 abrupt verließ.

Zu den attraktivsten Vermögenswerten von Easyjet zählen eine Flotte moderner Flugzeuge des Typs Airbus A320 sowie Landerechte in London, Mailand und Genf. Größter Anteilseigner des Unternehmens ist die Familie des Gründers Stelios Haji-Ioannou mit einer Beteiligung von 15,3 Prozent.

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