Meldungen der Luftfahrt am Dienstag

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Zwei Feuerwehrleute sterben bei Brand am Flughafen Bordeaux

BORDEAUX: Zwei Brandbekämpfer kommen bei Löscharbeiten nahe dem Flughafen Bordeaux in Frankreich ums Leben. Der Flugbetrieb ist eingeschränkt, riesige Rauchwolken ziehen über die Stadt.

Bei der Bekämpfung eines Brandes in der Nähe des Flughafens von Bordeaux in Südwestfrankreich sind zwei Feuerwehrleute ums Leben gekommen. Wie Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez im Parlament in Paris sagte, starben sie bei Löscharbeiten an zwei Gebäuden. Die örtliche Zeitung «Sud-Ouest» berichtete, dass der Brand zunächst auf einer Fläche neben den Langzeitparkplätzen des Regionalflughafens ausgebrochen war. Für das Departement Gironde, dessen Hauptstadt Bordeaux ist, gilt im Moment wegen Waldbrandgefahr die höchste Warnstufe Rot.

Die Starts an dem Flughafen wurden teils unterbrochen, ein am Abend nach München vorgesehener Flug sollte aber planmäßig stattfinden. Landungen waren zunächst weiter möglich. Bei der Bekämpfung der Flammen wurde die örtliche Feuerwehr von der Flughafenfeuerwehr unterstützt, wie die Zeitung berichtete. Außerdem kam ein Löschflugzeug zum Einsatz. Riesige Rauchwolken, die auch von Bordeaux aus zu sehen waren, zogen in den Himmel.


Swiss zieht alkoholisierte Piloten vor Flug aus dem Verkehr

GENF: Zwei Piloten wollen in Genf den Dienst antreten, die offensichtlich alkoholisiert sind. Die Crew schlägt Alarm. Was die Fluggesellschaft zu dem Vorfall sagt.

Zwei offenbar alkoholisierte Piloten sind vor einem Flug aus Genf bei der Lufthansa-Tochter Swiss aus dem Verkehr gezogen worden. Crew-Mitglieder hatten Stunden vor dem Flug im Mai Alarm geschlagen, wie die Fluggesellschaft auf Anfrage mitteilt. Sie informierten Vorgesetzte.

Die Swiss habe die Piloten noch im Hotel vor der Abreise zum Flughafen aus dem Einsatz genommen und durch andere ersetzt, teilte Swiss mit. Die Hinweise der Crew-Mitglieder seien so konkret gewesen, dass die Airline an der Einsatzfähigkeit der beiden zweifelte.

«Die beiden Piloten fliegen seither nicht mehr und die Abklärungen laufen noch», hieß es weiter. «Verstöße gegen unsere Sicherheitsgrundsätze nehmen wir sehr ernst und sie können arbeitsrechtliche Konsequenzen haben.» Zuvor hatte das Portal «AeroTelegraph» über den Vorfall berichtet.

Swiss macht aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine Angaben über die Nationalität der Piloten oder wo der Flug aus Genf hingehen sollte.

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