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Foto: epa/Nik Hallen
Foto: epa/Nik Hallen

Mary J. Blige für Lebenswerk geehrt - Rihanna würdigt «Türöffnerin» 

LOS ANGELES (dpa) - Die Popsängerin Rihanna (31) hat ihre US-Kollegin Mary J. Blige (48) als Türöffnerin gewürdigt.

«Du hast die Messlatte gelegt für ansprechende, zeitlose und mustergültige Musik. Du hast mehrere Türen für weibliche Künstler in dieser Industrie geöffnet», sagte Rihanna am Sonntag (Ortszeit) bei den BET Awards in Los Angeles. Blige wurde bei der Preisverleihung für afroamerikanische Künstler für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Sängerin aus der Bronx schaffte 1992 mit ihrem Debütalbum «What's The 411?» den Sprung an die Spitze der R&B-Charts in den USA. Ihren größten Hit in Deutschland hatte sie 2006 mit «One» zusammen mit der irischen Rockband U2. Mittlerweile ist die 48-Jährige auch am Broadway und auf der Leinwand zu sehen, aktuell in der Netflix-Serie «The Umbrella Academy». Mit den BET Awards werden alljährlich neben Musikern auch Schauspieler und Sportler auszeichnet, die einer ethnischen Minderheit angehören.


Cardi B: «Ich gehe nicht in den Knast» 

NEW YORK (dpa) - US-Rapperin Cardi B (26) hat sich kurz vor ihrem Gerichtstermin wegen eines tätlichen Angriffs in einem Nachtclub selbstbewusst gezeigt.

«Ich gehe nicht in den Knast», sagte die Musikerin am Sonntag (Ortszeit) mehrmals während ihres Auftritts bei den Black Entertainment Television Awards (BET) in Los Angeles. US-Medien wie die «New York Times» oder CNN hatten am Freitag von einer Anklage gegen Cardi B berichtet, unter anderem wegen versuchter Körperverletzung und Belästigung. Demnach soll es im vergangenen August in einem Stripclub im New Yorker Stadtteil Queens zu einem Streit zwischen der Rapperin und zwei Bardamen gekommen sein. Die Sängerin habe eine der Schwestern beschuldigt, eine Affäre mit ihrem Ehemann gehabt zu haben. Laut den Berichten hätten Cardi B und ihre Begleitung Flaschen und Stühle nach den Frauen geworfen. An diesem Montag sollte die 26-Jährige in New York vor Gericht erscheinen.


Cathy Hummels zu möglichen Dortmund-Umzug: Ludwig geht vor 

MÜNCHEN (dpa) - Die Influencerin Cathy Hummels (31) hat sich nach dem Wechsel ihres Mannes Mats zu Borussia Dortmund über einen möglichen Umzug von München ins Ruhrgebiet geäußert.

«Unsere kleine Familie wird auf jeden Fall zusammenbleiben, aber mit Kind kann man eben nicht von heute auf morgen umziehen. Ich möchte Ludwig nicht von heute auf morgen aus seinem gewohnten Umfeld reißen», schrieb Hummels am Sonntag bei Instagram. Sie betonte aber, später nachziehen zu wollen. Davor müssten noch «einige Maßnahmen» getroffen werden. «Dazu zählt unter anderem natürlich auch, dass wir erst einmal die passenden 4 Wände finden müssen. Und jetzt arbeiten wir daran, uns erneut eine schöne 2. Heimat in Dortmund neben München aufzubauen», kündigte Cathy Hummels an. Die Moderatorin und der Fußballstar kennen sich seit Jugendtagen und sind seit vier Jahren verheiratet. Söhnchen Ludwig ist 17 Monate alt.


US-Model Karlie Kloss feiert im Wilden Westen nochmal ihre Hochzeit 

SARATOGA (dpa) - US-Model Karlie Kloss (26) hat acht Monate nach der Hochzeit mit Joshua Kushner (34) noch mal kräftig gefeiert.

Auf einer Party im Stile des Wilden Westens auf einer Luxusranch im US-Bundesstaat Wyoming waren am Wochenende unter anderem Sängerin Katy Perry und ihr Freund Orlando Bloom eingeladen. «Ein wunderbares Wochenende des Geliebtwerdens und um die Liebe zu feiern», schrieb der Schauspieler Bloom am Montag auf Instagram. «Das beste Wochenende aller Zeiten», schrieb Kloss zu einem Foto, das ein Feuerwerk über der Ranch zeigt. Das Model und der Geschäftsmann sind seit 2012 liiert und haben im Oktober bei einer kleinen jüdischen Zeremonie im US-Bundesstaat New York geheiratet. Kushners älterer Bruder Jared ist mit Ivanka Trump verheiratet, der Tochter von US-Präsident Donald Trump.


Jackson-Fans erinnern an Idol und trotzen Vorwürfen 

MÜNCHEN (dpa) - Allen Vorwürfen des Kindesmissbrauchs zum Trotz bleibt Michael Jackson für sie der größte Musikstar aller Zeiten: Einen Tag vor dem zehnten Todestag von Michael Jackson haben am Montag Dutzende Fans bei einer Gedenkveranstaltung in München an ihr Idol erinnert.

Vor dem Luxus-Hotel Bayerischer Hof, in dem der Sänger mehrmals übernachtet hatte, legten sie an einem inoffiziellen Michael-Jackson-Denkmal rote Rosen und Kerzen nieder. Zu der Veranstaltung hatten unter anderem die Macher des Jackson-Musicals «Beat it!» sowie ein Münchner Fanclub aufgerufen - die Gäste waren überwiegend Darsteller und Wegbegleiter Jacksons.


Beyoncé-Fan erfindet cleveres Twitter-Spiel 

NEW YORK (dpa) - Wer eignet sich für einen Job als persönlicher Assistent von Superstar Beyoncé? In einem kreativen Twitterspiel, das der Account «Green Chyna» am Sonntag online stellte, können Anhänger ihr Wissen über die Sängerin testen.

In einer Reihe von Tweets müssen sich die Nutzer für den richtigen Weg zum neuen Job entscheiden. Bei einer falschen Antwort werden sie gefeuert. So müssen die Spieler etwa die Entscheidung treffen, ob sie der Popdiva («Halo») morgens lieber einen Joghurt und Erdbeeren servieren - oder ein reichhaltiges Frühstück mit Toast und Würstchen. Die Antworten basieren auf Informationen und Gerüchten über die US-Sängerin. Viele Twitter-Nutzer zeigten sich von dem Klick-Spiel begeistert. «Ob man ein Beyoncé-Fan ist oder nur ein Liebhaber interaktiver Fiktion: Dies ist eine tolle Möglichkeit, seine Zeit im Netz zu verbringen», schrieb das US-Internetportal «Mashable».


Udo Lindenberg verlängert seinen «Tourlaub» - 13 Konzerte 2020 

HAMBURG (dpa) - Musiker Udo Lindenberg füllt gerade mit einer riesigen Rockrevue die Hallen, da kündigt er bereits die nächste Tour an.

13 Konzerte - vom Auftakt in Kiel bis zum Abschluss in München - will der Rockstar im nächsten Jahr geben, wie die Veranstalter am Montag mitteilten. Auch Shows in Wien und Zürich plant der 73-Jährige. Noch bis zum 13. Juli dauert der derzeitige sechswöchige «Tourlaub», wie der Panikrocker seine Tourneen am liebsten nennt. 80 Musiker, Sänger und Tänzer sind dazu mit ihm zu 23 Konzerten auf Reisen, 19 Trucks und sechs Nightliner fahren die Panik-Karawane durch Deutschland. Vom 22. Mai nächsten Jahres an geht es - wieder für sechs Wochen - in die Verlängerung, in Hallen wie der Wiener Stadthalle und dem Hallenstadion Zürich ebenso wie bei Open-Air-Shows etwa in der Berliner Waldbühne und auf dem Königsplatz in München.


Regisseur Haußmann dreht im September Stasi-Komödie 

BERLIN (dpa) - Regisseur Leander Haußmann (59) will im September mit den Dreharbeiten für seinen neuen Film beginnen. Seit fast sechs Jahren bereite er «Leander Haußmanns Stasikomödie» vor, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Hauptrolle werde David Kross («Trautmann») übernehmen. Mit dabei seien auch frühere Schauspieler der Berliner Volksbühne. An der Volksbühne hatte Haußmann («Sonnenallee») bereits ein Theaterstück über die DDR-Staatssicherheit inszeniert. Auch im Film soll es um Stasi-Spitzel gehen, die sich bei Künstlern einschleichen sollen und dafür selbst zu Künstlern werden müssen. «Ich finde, dass man nach 30 Jahren endlich über die Stasi lachen darf», sagte Haußmann. «Wir fanden die Leute auch damals lustig. Die sahen scheiße aus, die waren unbeholfen, die gehörten nicht dazu. Die gingen uns auf die Nerven und wir hatten immer das Gefühl, wir tanzten denen gehörig auf der Nase herum. Wir wussten ja nicht, dass wir so infiltriert waren.»


Gemüse an der Landebahn: Schauspielerin Carol Schuler gärtnert 

BERLIN (dpa) - Schauspielerin Carol Schuler (32) versucht sich seit einiger Zeit im Gemüseanbau. «Ich habe letztes Jahr ein bisschen mit Gärtnern angefangen.

Aber ich bin total untalentiert. Ich kann Unkraut nicht von anderen Pflanzen unterscheiden», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Ich habe aber gemerkt: Das ist etwas, was einen tatsächlich etwas erdet.» Schuler wird ab Herbst 2020 neue «Tatort»-Kommissarin in der Schweiz. Sie gehört seit zwei Jahren zum Ensemble der Berliner Schaubühne und ist dort etwa in «Prometheus» zu sehen. Seit mehreren Jahren lebt die gebürtige Schweizerin in der deutschen Hauptstadt. Auf dem stillgelegten Flughafengelände in Berlin-Tempelhof gibt es mehrere Gemeinschaftsgärten. «Da bin ich ein bisschen aktiv», sagte Schuler. Sie hätten Tomaten, Chilis, Erdbeeren, Kartoffeln, Salat und Zucchini angebaut. «Kürbisse sind auch gut gekommen letzten Sommer.»


Sänger Matthias Reim vom aktuellen Zustand der Politik ernüchtert 

DRESDEN (dpa) - Sänger Matthias Reim («Verdammt ich lieb Dich») ist vom derzeitigen Zustand der Politik ernüchtert. «Ich sitze jeden Morgen bei meinem Cappuccino und lese Zeitung.

Dafür nehme ich mir immer eine Stunde. Doch immer häufiger kann ich nur noch den Kopf schütteln», sagte der 61 Jahre alte Künstler im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. «Wir leben im Moment in einer ganz schwierigen, komischen Welt, wo Erzpopulisten an der Macht sind.» Deshalb könne er Menschen nur raten, sich politisch zu bilden und diesen Leuten nicht auf den Leim zu gehen. «Ich sage ja auch immer zu meinem Kindern: Schaut lieber mal in die Zeitung oder in die Fernsehnachrichten, statt Youtube zu glotzen.» Allerdings sieht Reim auch hoffnungsvolle Zeichen. «Ich sehe positiv, dass Jugendliche sich wenigstens in der Schule mit etwas beschäftigen, was nichts mit einem Bildschirm zu tun hat. Dass sie überlegen, was sie machen können, und dadurch ein politisches Bewusstsein entwickeln.» Reim verwies auf die Protestbewegung «Fridays For Future».


Ein Jahr Auszeit: Norderney sucht Inselblogger 

NORDERNEY (dpa) - Ein Jahr Auszeit auf einer ostfriesischen Insel - und das sogar bezahlt: Norderney sucht für die zweite Jahreshälfte einen Inselblogger.

«Uns ist egal, ob 18 oder 80 Jahre; wichtig ist, dass die Person Spaß am Berichten, Fotografieren und vielleicht auch Videos Drehen hat», sagte Wolfgang Lübben, stellvertretender Marketingleiter der Tourismus-Organisation Staatsbad Norderney. Der Inselblogger solle mit offenen Augen über die Insel gehen, Angebote mitmachen und Veranstaltungen besuchen. Auch könne er oder sie bei örtlichen Unternehmen mithelfen, um darüber zu berichten. «Natürlich ist das eine Typ-Frage. Wir geben Anstöße, doch der Inselblogger kann auch auf Eigeninitiative starten», sagte Lübben. Es sei eine Möglichkeit, die Insel kennenzulernen: «Wir können auch Türen öffnen, die man als normaler Gast nicht öffnen kann.»

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