PATTAYA: Mit den steigenden Temperaturen in der heißen Jahreszeit wird auf Koh Larn, wie auch auf vielen anderen thailändischen Inseln, das Wasser knapp, weshalb Pattayas Behörden zusammen mit der Marine Maßnahmen eingeleitet haben, mit denen die Wassernot der Insulaner gelindert werden soll.
Pattayas stellvertretender Bürgermeister Manoch Nongyai sagte gegenüber der Presse, dass die beliebte Badeinsel in der Bucht vor der Touristenmetropole über zwei Frischwasserquellen verfüge: eine davon sei das von der Entsalzungsanlage der East Water Co. produzierte Wasser, die andere das Grundwasser und das, was die Einwohner während der Regenzeit gespeichert haben.
In der Vergangenheit reichte dies aus, aber in diesem Jahr, in dem es zwei bis drei Monate lang nicht geregnet hat, während die Touristen auf die Insel strömen, hat dies zu einem sprunghaften Anstieg des Wasserverbrauchs und damit auch des Wasserpreises geführt.
Die Vorräte, die aus der Entsalzung von 300 Kubiklitern Meerwasser pro Tag stammten, sind nun aufgebraucht, und das frische Wasser wird mit Fähren von der Küste auf die Insel gebracht, um dort verkauft zu werden.
Die Behörden der Stadt Pattaya und der Marinestützpunkt Sattahip helfen zum Teil mit dem Transport von Vorräten auf die Insel. Außerdem wurde East Water gebeten, die Frischwasserproduktion zu erhöhen.
Sowohl die Einwohner als auch die Touristen wurden aufgefordert, angesichts der derzeitigen Wasserknappheit den Wasserverbrauch zu reduzieren.
Eine Entsalzungsanlage verbraucht ja relativ viel Strom Vor zig Jahren waren es ca. 80 kWh/1.000 l. Jetzt sind's i. i. d. R. 23-27 kWh oder 90 MJ.
Die neuesten Anlagen sind sogar schon unter 4 kWh. Und Siemens baut in Singapur eine Anlage, die nur noch 1,5 kWh brauchen soll.
Ich hoffe mal, dass sich Thailand für die neueste Technik entscheidet. Und die Energie nicht mit Kohle und/oder Öl produziert, sondern mit der Sonne (oder Wind).