Kinostarts 11. August

Foto: Freepik/Rawpixel.com
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BERLIN: Gewinnerfilm der Berlinale «Alcarràs» kommt ins Kino (Mit KORR-Bericht und Foto)

Der Film nimmt einen mit auf eine spanische Pfirsichplantage. «Alcarràs - Die letzte Ernte» erzählt von einer Familie, die bisher mit Landwirtschaft ihr Geld verdient hat. Als auf dem Areal eine Solaranlage gebaut werden soll, steht die Familie vor einer ungewissen Zukunft. Regisseurin Carla Simón erzählt vom Familienalltag und von verstrickten Familienbeziehungen, von technischen Veränderungen und der Frage, welche Landwirtschaft sich unsere Gesellschaft wünscht. Das Drama, das auf der Berlinale im Februar als bester Film ausgezeichnet wurde, kommt nun ins Kino.

(Alcarràs, Spanien/Italien 2022, 120 Min., FSK ab 6 Jahren, von Carla Simón, https://www.alcarras.piffl-medien.de/)


«Der junge Häuptling Winnetou»: Kino-Legende noch ganz jung (Mit KORR-Bericht und Foto)

BERLIN: Sechzig Jahre ist es her, dass Pierre Brice erstmals in die Rolle des Apachen Winnetou schlüpfte («Der Schatz im Silbersee», 1962, Regie: Harald Reinl). Was folgte, gilt längst als (Pop)-Kulturgut: zehn weitere Winnetou-Streifen mit Brice und anderen Darstellern wie etwa Götz George, Karin Dor, Ralf Wolter und Lex Barker als Old Shatterhand. Nun reitet Winnetou wieder - auch, wenn er noch nicht allzu fest im Sattel sitzt. Regisseur Mike Marzuk erzählt frei nach Karl May und einem von Gesa Scheibner und ihm verfassten Drehbuch die Geschichte des noch jungen Winnetou, der wichtige Lektionen lernen muss, bevor er zum Häuptling werden kann.

(Der junge Häuptling Winnetou, D 2022, 103 Min., FSK ab 0, von Mike Marzuk, mit Mika Ullritz, Milo Haaf, Lola Linnéa Padotzke, www.leoninedistribution.com/filme/162210/der-junge-hauptling-winnetou.html)


«Der Engländer, der in den Bus stieg und bis ans Ende der Welt fuhr» (Mit Meldung und Foto)

BERLIN: 27 Jahre ist ein Film alt mit dem so langen wie schönen Titel «Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam». Der nun lancierte «Der Engländer, der in den Bus stieg und bis ans Ende der Welt fuhr», scheint zumindest mittels seines deutschen Verleih-Titels auf das Werk mit Hugh Grant und anderen Bezug nehmen zu wollen. Ein alter, gebrechlicher Mann steigt hier zum vielleicht letzten Mal in einen Bus. Mit einer hehren Absicht: Vom nördlichsten Punkt Schottlands soll die Reise gehen bis hinunter in den Süden Englands. Bei dem betagten Mann handelt es sich um den Rentner Tom (Timothy Spall), der nach Land's End im Süden Englands möchte, weil er an jenem Ort seine unlängst verstorbene Ehefrau Mary kennengelernt hat. Tom möchte dort Marys Asche verstreuen. Ein skurril-bewegendes Roadmovie.

(Der Engländer, der in den Bus stieg und bis ans Ende der Welt fuhr, Großbritannien/Vereinigte Arabische Emirate 2021, 86 Min, FSK ab 12, von Gillies MacKinnon, mit Timothy Spall, Phyllis Logan, Saskia Ashdown, www.capelight.de/der-englaender-der-in-den-bus-stieg-und-bis-ans-ende-der-welt-fuhr)

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