Jubiläumsspiel mit Prinzessin-Besuch

Naruhito und Masako Owada besuchen den Kirschblütenpark in Amstelveen während ihres Staatsbesuchs in den Niederlanden. Foto: epa/Simon Lenskens
Naruhito und Masako Owada besuchen den Kirschblütenpark in Amstelveen während ihres Staatsbesuchs in den Niederlanden. Foto: epa/Simon Lenskens

MONTERREY: Das Gruppenspiel zwischen Japan und Tunesien wird unabhängig vom Ausgang in die WM-Geschichte eingehen. Für die Japaner sitzt noch eine Extra-Motivation auf der Tribüne.

Mega-Jubiläum und Prinzessin-Besuch: Für das japanische Nationalteam ist das zweite Gruppenspiel gegen Tunesien aus mehreren Gründen ein echtes Highlight. Die Partie am Sonntag (6.00 Uhr MESZ/MagentaTV) im mexikanischen Monterrey wird das 1.000. Spiel in der Geschichte von Fußball-Weltmeisterschaften sein - und aus diesem Anlass hat sich auch Japans Prinzessin Hisako von Takamado als Besucherin angekündigt.

«Das ist eine große Ehre», sagte Japans Nationaltrainer Hajime Moriyasu. Aufgrund der besonderen Zahl würden «alle auf der ganzen Welt» das Spiel verfolgen. «Das macht mich so glücklich.» Er und seine Spieler würden dafür sorgen, «dass es ein brillantes Spiel wird, das es verdient, das 1.000. Spiel der Weltmeisterschaften zu sein».

Moriyasu hofft auf «friedlichere Welt»

Man wolle auch gewinnen, damit «die Prinzessin den Sieg miterleben kann. Wir hoffen also, dass wir diese Freude mit ihr teilen können».

Die Hoffnung des japanischen Nationalcoaches ging sogar so weit, dass das auch von zahlreichen anderen Delegationen besuchte Jubiläumsspiel ein wenig zu einem besseren Miteinander auf der Welt beitragen könnte. «Natürlich sehen wir die Konflikte, die in einigen Teilen der Welt herrschen - und wir hoffen, dass wir durch den Fußball einer friedlicheren Welt näherkommen können», sagte er. «Und wir hoffen, dass wir die Spiele in diesem Sinne gestalten können.»

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