Hitzewelle in Alaska sorgt für Temperaturrekorde im US-Norden

Foto: Twitter/@pablorodas
Foto: Twitter/@pablorodas

ANCHORAGE (dpa) - Der nördlichste US-Bundesstaat Alaska ist für seine Gletscher und eher kühle Temperaturen bekannt, doch nun macht die Region mit Hitzerekorden Schlagzeilen. An zahlreichen Stellen im Süden von Alaska seien Höchstwerte gemessen worden, teilte die US-Wetterbehörde am Freitag auf Twitter mit.

Einen Temperaturrekord gab es am Donnerstag auch am Flughafen von Anchorage, wo das Thermometer auf 32,2 Grad Celsius kletterte. Das lag deutlich über dem bisherigen Höchstwert von 29,4 Grad Celsius, der am 14. Juni 1969 in der größten Stadt Alaskas seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1952 gemessen wurde.

Schon im Vormonat meldete die Wetterbehörde in Alaska den wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen mit einer Durchschnittstemperatur von knapp 16 Grad Celsius. Gleichzeitig gingen die Niederschläge auf ein Rekordtief zurück.

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Mike Dong 08.07.19 05:05
Es ist doch eigentlich egal, ob der Temperaturanstieg vom Menschen gemacht ist und das selbiger in Wellen in den letzten Millionen Jahren immer schon da war. Fakt ist aber definitiv, daß die Menschen (und die Technologien) sich damit arrangieren müssen.
Jürgen Franke 07.07.19 17:02
Erfreulicherweise haben die Kriege weltweit
keinen Einfluss auf das offensichtlich vom Menschen verursachte Klima dieser Welt. Um die CO2 Steuer schmackhafter zu machen, werden uns zukünftig vermehrt derartige Meldungen erreichen.
Thomas Sylten 07.07.19 14:05
Globales Gesamtbild
Herr H. Bütler, von Ihnen erwarte ich eigentlich dass Sie den Unterschied zwischen Wetter und Klima kennen.. Abgesehen davon dass es auch 1969 schon CO2-Verschmutzung gab, stehen die heutigen Hitzerekorde ja nicht als singuläre Ausrutscher da, sondern fügen sich sowohl vor Ort wie Global in ein kaum ignorierbares Gesamtbild..!!
Ingo Kerp 07.07.19 14:02
Jetzt sollten die Klimaschützerr aber schnell in den Norden fahren und schützen, was noch zu retten ist. Am noerdl. Polarkreis brennt eine nicht mehr zu übeblickende Fläche. Im vergangenen Monat Juni, also innerhalb von 30 Tagen, wurden 50 Millionen Tonnen Kohlendioxyd in die Luft geblasen.
Johann Riedlberger 07.07.19 14:01
Ich wundere mich...
Der Winter 18/19 hat viele Kälte- und Schneerekorde aufgestellt. Temperaturen um -40 Grad waren an vielen Orten die kältesten je gemessenen. Es gab dutzende von Toten. Davon wurden wir im Mainstream kaum informiert, dafür jetzt über ein Wetterphänomen von lokaler Bedeutung.