Feuerwehrmann wegen Brandstiftung verhaftet

Foto: epa-efe/Adriana Thomasa
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VALPARAÍSO: Bei heftigen Waldbränden an der Pazifikküste kamen im Februar 137 Menschen ums Leben, mehr als 4.500 Häuser wurden zerstört. Ausgerechnet ein Brandschützer soll einige der Feuer gelegt haben.

Nach verheerenden Waldbränden in Chile ist ein Feuerwehrmann wegen des Verdachts auf Brandstiftung verhaftet worden. Es soll einige der Feuer gelegt haben, bei denen im Februar rund um die Stadt Valparaíso an der Pazifikküste 137 Menschen ums Leben kamen, wie die Staatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes mitteilte. Das Motiv ist demnach noch unklar.

Der Mann, der beim örtlichen Katastrophenschutz beschäftigt war, habe allerdings im Polizeiverhör angegeben, er habe sich an Rettungseinsätzen beteiligen wollen, berichtete der Radiosender Cooperativa.

Wegen des Verdachts auf Brandstiftung sitzen bereits zwei weitere Männer in Untersuchungshaft - ein Feuerwehrmann und ein Mitarbeiter der Forstbehörde. Bei den heftigen Bränden in Viña del Mar, Valparaíso, Quilpué und Villa Alemana wurden im Februar mehr als 4.500 Häuser zerstört und zahlreiche weitere schwer beschädigt.

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