Russland muss Absturz von MH17 aufklären

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Foto: epa/Christian Bruna
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Foto: epa/Christian Bruna

OTTAWA (dpa) - Die Außenminister der G7-Staaten haben Russland aufgefordert, den Absturz des Passagierflugzeuges MH17 aufzuklären.

Bei dem Abschuss im Juli 2014 über der Ostukraine waren 298 Menschen getötet worden. Russland müsse im Dialog mit Australien und den Niederlanden sofort mögliche Verstöße gegen internationales Recht klären, teilten die Minister am Sonntag mit.

Die Niederlande leiteten die Untersuchungen zum Absturz, weil die weitaus meisten Opfer der Katastrophe niederländische Staatsangehörige waren. 38 Absturzopfer waren Einwohner Australiens.

Beweise internationaler Ermittler, wonach die Malaysia-Airlines-Maschine mit einer Buk-Rakete der russischen Armee abgeschossen wurde, seien «überzeugend, bedeutend und zutiefst beunruhigend», hieß es. Moskau hält die Ermittlungen nicht für glaubwürdig und macht die Ukraine verantwortlich.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte Russland Ende Mai aufgefordert, Verantwortung für den Absturz zu übernehmen. Der Abschuss der Maschine jährt sich am Dienstag zum vierten Mal.

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Jürgen Franke 18.07.18 13:21
Herr Levi de Ruiter, es ist erfreulich, dass Sie
uns nochmal vor Augen führen, was eigentlich allen bekannt sein müsste. Ich gehe mal davon aus, dass Sie auch gelegentlich auf den 9/11 eingehen werden, der bis heute immer wieder zur Rechtfertigung von Kriegen benutzt wird. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Präsident Obama als Friedensnobelpreisträger in seiner Amtszeit 7 Kriege ohne UN Mandat geführt hat.
Jürgen Franke 18.07.18 00:51
Herr Levi de Ruiter, wieder ein sachlicher
Kommentar von Ihnen, dem zugestimmt werden kann. Insbesondere was Ihre Einschätzung der US Regierung anbelangt.
Jürgen Franke 17.07.18 10:29
Es ist offensichtlich immer noch nicht
genau ermittelt worden, aus welchen Gründen ausgerechnet die Malaysia Airlines immer noch diese Route geflogen ist, während andere Airlines dies Route gemieden haben.
Hermann Auer 17.07.18 04:55
@David Hermann
Zitat: "Die Indizienkette gegen das russische BUK-Personal steht und ist erdrueckend.". Das sehe ich allerdings völlig anders. Die Geheimniskrämerei bei der jahrelangen Untersuchung sowie auch z.B. bekannt gewordene Fotos der Pilotenkanzel (Einschusslochformen) legen ganz andere Schlüsse nahe, deren Erläuterung jedoch den Rahmen dieses Kommentars sprengen würde.

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