Finnlands Präsident: Putin «will keinen Frieden»

Finnischer Präsident Alexander Stubb in Helsinki. Archivfoto: epa/KIMMO BRANDT
Finnischer Präsident Alexander Stubb in Helsinki. Archivfoto: epa/KIMMO BRANDT

LONDON: Verhandlungen mit Russland hält Finnlands Präsident Stubb hält für äußerst unwahrscheinlich. Stattdessen müsse mehr Druck auf Russland ausgeübt werden - auch mit mehr Waffen für die Ukraine.

Finnlands Präsident Alexander Stubb sieht nur verschwindend geringe Chancen für Verhandlungen des russischen Staatschefs Wladimir Putin über eine Waffenruhe in der Ukraine. «Putin will keinen Frieden», sagte Stubb im Interview der BBC. Putins ursprüngliches Ziel sei es gewesen, die Existenz der Ukraine auszulöschen. «Er hat sein Ziel nicht geändert», sagte Stubb.

Russland ist bislang nicht bereit für eine sofortige Waffenruhe auf Vorschlag der USA. Die Ukraine hat ihre grundsätzliche Bereitschaft dafür erklärt. Putin knüpft eine Feuerpause an Bedingungen; von seinen Maximalforderungen ist er bislang nicht abgerückt.

Deshalb müsse der Druck auf den russischen Präsidenten maximiert werden, sagte Stubb auch mit Bezug auf die Videokonferenz von rund 25 Staats- und Regierungschefs am Samstag zur Lage im Ukraine-Krieg. Das bedeute mehr Sanktionen, die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte und «die Ukraine bis an die Zähne zu bewaffnen».

Finnland ist seit knapp zwei Jahren offiziell Mitglied des Militärbündnisses Nato. Das Land hat eine 1.340 Kilometer lange Grenze zu Russland.

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Hans-Dieter Volkmann 19.03.25 13:20
Tim Beam 19.03.25 09:32
Machtgelüste und Gier kennt keine Grenzen, auch nicht am Antlantik.
joe bachmann 19.03.25 09:34
so ein quatsch! ohne die nato osterweiterung hätten wir ruhe im karton.
und stubb ist nichts anderes als eine weitere hure von "hintermännern" mit dollarzeichen in augen und hirnen. jene die an kriegen hunderte milliarden verdienen und denen sowohl kriegsschäden und -opfer am ar*** vorbei gehen. im gegenteil, auch am wiederaufbau verdienen sie kräftig mit und haben längst alles vorbereitet. man kann sie ruhig mit namen nennen. blackrock und vangarde. wer das als märchen abtun will, kann ja mal forschen wo diese beiden finanzkonzerne als hauptinvestoren das sagen haben.
und wer dazu zu faul ist kann mich stattdessen einmal mehr kritisieren. egal, nur zu.
Jürgen Franke 18.03.25 11:15
Herr Loehr, eigentlich ist die
NATO seit 1955 völlig überflüssig, da wir die UN haben. Die Osterweiterung war ein Fehler. Auch die Amis wollten seinerzeit nicht, dass die Russen auf Kuba Waffen stationieren. In Ramstein hat die NATO ihren größten Militärstützpunkt außerhalb der USA. Besonders Deutschland reduzierte seine Militärausgaben, nach dem Natoanschluß.
Jörg Obermeier 17.03.25 21:20
Helmut Loehr 17.03.25 19:00
Jeder kann und darf eine Meinung haben. Glücklicherweise ist das noch so! Aber um die Sache von hinten aufzuzäumen, wenn man Friedensgespräche führen will, braucht man auch einen Gesprächspartner der das will. Diese Erfahrung hat nun aktuell auch der Herr Präsident machen müssen, dass es einen solchen in Moskau nicht gibt. Dabei habe ich ja schon fast Verständnis für den Putin. Hat sein geplanter Kurzeinsatz zur Zerschlagung der Ukraine nicht geklappt, tut er sich nun nach Jahren des Krieges natürlich schwer seinen Leuten beizubringen, dass sie nicht einmal in der Lage sind einen gescheiterten Staat wie die Ukraine zu übernehmen. Wenn man schon die Nato-Osterweiterung für jeden russischen Irrsinn verantwortlich machen will, dann müsste man zuerst einmal den Anschluss der Ostzone an Deutschland entsprechend benennen. Beides wäre allerdings meines Erachtens falsch, Ohne Nato-Osterweiterung hätten wir heute die Russen schon wieder mindestens an Oder und Neiße, stellvertretend für die sonstigen Länder des früheren Warschauer Paktes stehen. Die Ostzone lasse ich dabei einfach mal unbeachtet.
Helmut Loehr 17.03.25 19:00
Die Nato Osterweiterung
Die Nato Osterweiterung ist das eigentliche Problem. Die Nato hat sich immer weiter ausgedehnt, bis an die russische Grenze.
Zu diesem Thema informiert Gabriele Krone-Schmalz sehr ausführlich, ehrlich, sachlich.
Putin geht es vor allem darum. Die Ukraine wird ein neutrales Land. Ohne Beitritt zur Nato.
Hier noch umfassender zu schreiben. Das ist zu umfangreich. Trump ist der einzige, der Friedensgespräche führt. Wahrscheinlich mit Erfolg. Die EU handelt im Namen Blackrock. Die EU hätte schon längst Friedensgespräche führen müssen. Sie tat es nicht.
Fred Suban 17.03.25 17:51
Ingo Kerp
Wer sich auf unabhängigen Kanälen informiert weiss, was Putin will. Tröpfchenweise kommt es nur auf westlichen Mainstreammedien herüber,
Ingo Kerp 17.03.25 13:30
Jetzt wird spekuliert was das Zug hält, denn, nichts Genaues weiß man nicht. Trump gibt sich optimistisch, Selenskyj pessimistisch und Putin läßt troepfchenweise mitteilen, wie er sich was vorstellt und was auf keinen Fall. Währenddessen verlieren die UKR im Kursker Gebiet Fahrzeuge und Waffen und hoffentlich auf dem Rückzug nicht noch ihr Leben. Auch der neue Oberbefehlshaber der UKR für das Gebiet, wird keine Wende bringen. Auffällig ist dabei, das Selenskyj die Befehlsstruktur schneller wechselt, als andere die Hemden. Gebracht hat es nie was.

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