HELSINKI: Bei der europäischen Lotterie könnte am Dienstag der deutsche Gewinnrekord eingestellt werden. Bislang ging die ganze Summe bereits viermal nach Deutschland.
13 Ziehungen und noch kein Gewinner: Am Dienstag gibt es eine neue Chance auf den Eurojackpot - mit 120 Millionen Euro. Gegen 21 Uhr wird bekannt, ob bei der Ziehung in Helsinki der Jackpot geknackt wurde. Und auch hohe Gewinne in der zweiten Gewinnklasse werden möglicherweise ausgegeben: Laut Westlotto, das diese Lotterie koordiniert, werden hier rund 20 Millionen Euro ausgespielt.
Um den Jackpot zu holen, müssen 5 Zahlen aus 50 sowie bei den Eurozahlen (Zusatzzahlen) 2 aus 12 richtig angekreuzt sein. Mit 120 Millionen Euro in der ersten Gewinnklasse ist die gesetzliche Obergrenze für die europäische Lotterie mit 19 Teilnehmerländern schon erreicht. Geht das Geld am Dienstag nach Deutschland, wäre der deutsche Lottorekordgewinn eingestellt.
Erster Rekordhalter in Deutschland wurde im November 2022 ein Berliner. Im Juni 2023 ging die volle Summe nach Schleswig-Holstein - damit wurde der Rekord erstmals eingestellt. Im Mai 2025 kam der Gewinner aus Baden-Württemberg, im September 2025 erneut aus der Bundeshauptstadt. Die weiteren Eurojackpot-Gewinner kamen aus Dänemark (Juni 2022 und Juni 2025) und Norwegen (Januar 2024).
Immer mehr Geld wird ausgespielt
Ist die gesetzlich festgelegte Obergrenze von 120 Millionen Euro erreicht, wandert das nicht ausgeschüttete Geld in die zweite Gewinnklasse - daher ist diese nun relativ hoch dotiert. Je länger diese Phase dauert, desto größer wird der Pott auch hier.
Der Ort der Ziehung ist Helsinki, koordiniert wird die Lotterie von Westlotto in Münster. Die Gewinnwahrscheinlichkeit beim Eurojackpot liegt bei 1 zu 140 Millionen; laut Westlotto liegen die Chancen auf die 20 Millionen in der zweiten Gewinnklasse bei 1 zu 7 Millionen.