Weitere Eskalation verhindern 

EU-Chefdiplomatin 

Foto: Pixabay/Dimitris Vetsikas
Foto: Pixabay/Dimitris Vetsikas

BRÜSSEL: Nach den US-Angriffen auf iranische Atomanlagen wächst auch in Brüssel die Sorge vor weiterer Eskalation. Die EU-Chefdiplomatin ruft alle Seiten auf, sich an den Verhandlungstisch zu setzen.

Nach den US-Angriffen auf Atomanlagen im Iran fordert die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas eine weitere Verschärfung der Lage zu verhindern. «Ich fordere alle Seiten auf, zurückzutreten, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und eine weitere Eskalation zu verhindern», schrieb die Außenbeauftragte der EU auf der Plattform X. Dem Iran dürfe die Entwicklung einer Atomwaffe nicht gestattet werden, da dies eine Bedrohung für die internationale Sicherheit darstellen würde, so Kallas weiter.

Bei einem Treffen an diesem Montag würden die EU-Außenminister über die Situation beraten.

EU-Ratspräsident «zutiefst beunruhigt»

EU-Ratspräsident António Costa zeigte sich «zutiefst beunruhigt» über die Nachrichten aus dem Nahen Osten. Er schrieb auf der Plattform X: «Ich rufe alle Parteien dazu auf, Zurückhaltung zu üben und das Völkerrecht sowie die nukleare Sicherheit zu respektieren.»

Diplomatie sei nach wie vor der einzige Weg, Frieden und Sicherheit in die Region zu bringen. Einer weiteren Eskalation würden wieder einmal zu viele Zivilisten zum Opfer fallen, so Costa weiter. Die EU werde weiterhin mit den Parteien und ihren Partnern zusammenarbeiten, um am Verhandlungstisch eine friedliche Lösung zu finden.

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Roman Knöpfel 25.06.25 18:20
@ JF
Ich habe anfangs 80er Jahre einen ehemaligen Fremdenlegionär kennengelernt der in Dien bien Phu dabei war und von den Vietnamesen gefangengenommen wurde. Das hat einige Momente wo es mir alt und warm den Rücken hinunter gefahren ist. Politik hat mich aber allgemein interessiert, sobald ich lesen konnte. Ich habe natürlich als Junge von 5 Jahren nicht verstanden. was passierte, das kam später!
Jürgen Franke 25.06.25 18:00
Super Roman,
wie Sie die damalige Geschichte noch in Erinnerung haben.
Roman Knöpfel 25.06.25 17:06
@ Benz
Wer hat, nachdem die Franzosen abgezogen sind 1954), die unsägliche Regierung in Südvietnam unterstützt & Militärberater hingeschickt ( Kennedy? Die False Flag Operation jedenfalls wurde im Auftrag von Lyndon B. Johnson ausgeführt und wurde als Grund für denn Eintritt der US Armee in den Vietnamkrieg angeführt.
Bei Chile habe ich Allende mit Pinochet verwechselt. Die Kolonialisierung im 15. Jhd. als Grund für die Putsche die von der CIA initiiert wurden, anzugeben ist, sorry lächerlich.
Zu Afghanistan. Um die Russen us Afghanistan zu vertreiben wurden die damaligen Mudschahedin (heute Taliban) wurden von den USA u.a. mit Stinger Raketen ausgerüstet um die Russen zu vertreiben. Sie haben damit den gleichen Fehler wie zuvor im Iran gemacht und religiöse Extremisten aufgebaut. Wie im Vietnamkrieg ging es den USA um die Kommunisten zurückzudrängen. Beide Vorhaben wurden zum Rohrkrepierer.
Roman Knöpfel 25.06.25 17:05
@ Benz
Den Rückzug der amerikanischen Truppen aus Afghanistan wurde von Donald Trump angeordnet und auch terminiert. Es war kein NATO Einsatz in Afghanistan. Involviert waren ; Deutschland, Grossbritannien, Australien & Georgien.
Konrad Benz 25.06.25 11:00
Schlimmste fails Khun Knöpfel?
Chile? Wer hat die native people aus Chile unterdrückt und das Land erobert? Die Spanier, also Europäer. Nicaragua ebenso. Vietnam, wer hat die Kolonie nicht verlassen wollen und den Bürgerkrieg der zu einem Krieg, dem Indochinakrieg ausartete, ausgelöst? Die Franzosen, also Europäer. Irak, wer hat Kuwait überfallen? Die USA? War das nicht doch der Mann im Erdloch? Wer hat nach dem Bürgerkrieg zwischen 1979 und 1989 in Afghanistan Krieg geführt und das Land ins Chaos gestürzt? War das nicht die Sowjetunion? Und war es nicht ein Bündnis das Afghanistan erfolglos verlassen musste? Ach wie heißt das denn, NATO? Und da gibt es doch ein paar Länder die dazu gehören?
Roman Knöpfel 25.06.25 07:20
@ MvB
Die meisten Hinrichtungen weltweit werden in China vollzogen! Genaue Zahlen sind nicht eruierbar, aber laut Amnesty International tausende! Im Iran wurden 972 Hinrichtungen dokumentiert, davon 52% wegen Drogendelikten. Im Iran wurden 30 Frauen Hingerichtet.
Nicht dass ich den Iran in Schutz nehmen will, aber China wird in Deinen Kommentaren und weltweit kaum erwähnt wenn es um Todesstrafen geht. Aber dort ist ja alles gut, die produzieren ja für uns Geräte, die wir sonst ja nicht so billig kaufen könnten.
Plante HDV 24.06.25 18:14
m.v.w. 24.06.25 14:45
Jeden Tag hört man von Menschenrechtsverletzung. Im Krieg gibt es keine Menschenrechte. Es gilt das Recht des Stärkeren. Das erleben wir immer wieder.
Jürgen Franke 24.06.25 18:00
Roman, super Zusammenfassung
der Geschichte des Irans.
Konrad Benz 24.06.25 10:10
Figge
Die Hamas, die Huthis und die Hisbollah werden vom Iran finanziert. Das Regime in Teheran will nichts als Israel auslöschen. Größtenteils um ihre eigenen Perversitäten und Machtgelüste auf Kosten des eigenen Volkes mittels Gewalt und Unterdrückung auszuleben. Dazu ist ein Feindbild gut geeignet. Wenn nukleare Sprengkörper auf Israel fallen, wird da keine Radioaktivität frei? So geht das nicht (mehr)
Plante HDV 23.06.25 17:56
I.Kerp 23.06.25 13:28
Wenn auch irgend ein iranischer Politiker glaubt, er könne in eventuellen Verhandlungen sein Gesicht wahren,
der beweist nichts anderes als eine gefährliche Dummheit. Sollte amerikanisches Militärpersonal durch Terroranschläge ums Leben kommen, ist Mr. Trump wieder zu Gegenmaßnahmen gefordert, und er hat einfach die wirksameren Möglichkeiten. So ist Frieden nicht möglich. Die Verantwortlichen begreifen es einfach nicht.
Michael Figge 23.06.25 17:56
Israel bombardiert Atomanlagen. Schon nicht ok. Wenn Radioaktivität frei wird, egal? Was kümmern mich die zivilen Opfer. Meiner Meinung nach ist Netanjahu ein Kriegsverbrecher, der vor das oberste Gericht gehört und verurteilt werden muß. Dann mischt sich auch noch der Irre aus Amerika ein. Das der Iran nicht stillhält, war doch zu erwarten.
Was die Hisbollah und andere Terroristen machen ist definitiv nicht zu entschuldigen, aber so geht's nicht.
Ingo Kerp 23.06.25 13:28
Es glaubt doch nicht ernsthaft irgendein Politiker, das sich der Iran an den Verhandlungstisch setzt und über Frieden spricht. Das wäre eine Blamage für die Mullahs und deren polit. Ende. Stattdessen wird mit Sicherheit über "Rache üben" nachgedacht in Teheran. Was und wieviel die Amerikaner an Atomanlagen zerstoert haben, weiß keiner, da nicht nachprüfbar. Was man weiß, das ist die Trump-Behauptung, der Iran stand kurz vor der A-Bombe, ohne einen Beweis vorzulegen. Seine Geheimdienstchefin sagt, das keine Bombe zu erwarten war. Man kommt sich vor wie einst beim Irak-Debakel, wo es angebl. Massenvernichtungswaffen gab, die nicht existierten.

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