Drogendealer zurück in der Soi 3 in Jomtien

Bild: TMN.TV
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PATTAYA: In der Soi 3 in Jomtien hat sich erneut ein florierender Drogenmarkt etabliert. Trotz großangelegter Polizeieinsätze in den vergangenen Monaten agieren sowohl altbekannte als auch neue Dealer wieder offen auf der Straße – in unmittelbarer Konfrontation mit den laufenden Anti-Drogen-Maßnahmen der Regierung. Dies bestätigte eine vor Ort durchgeführte Recherche am Donnerstag (27. Februar 2025).

Ein Reporterteam begab sich an diesem Tag in den Bereich unterhalb des Bodhi-Baums am Ende der Soi 3, nachdem Anwohner Hinweise auf die Rückkehr der Dealer gegeben hatten. Die Händler verkaufen dort laut Augenzeugenberichten offen Drogen, ohne sichtbare Furcht vor polizeilichen Maßnahmen.

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Dies geschieht, obwohl Yingyos Thepjamnong, der Chef der Polizeiregion 2, gemeinsam mit der Stadt Pattaya in den vergangenen zwei Monaten eine Reihe von Razzien und Räumungsaktionen durchgeführt hatte.


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Im Rahmen der laufenden Operation wurden mehrere Treffpunkte aufgelöst und illegale Strukturen entfernt. Die Maßnahmen blieben offenbar ohne langfristige Wirkung.

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Während einer knapp einstündigen Recherche dokumentierte das Reporterteam die Aktivitäten einer Gruppe von Dealern, die sich vor einem fünfstöckigen Gewerbegebäude gegenüber dem Bodhi-Baum positioniert hatte. Drogenkäufer fuhren mit Autos und Motorrädern in regelmäßigem Rhythmus vor, um direkt auf der Straße ihre Bestellungen entgegenzunehmen.

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Wenn der Vorrat der Händler zur Neige ging, forderten diese per Zuruf Nachschub aus dem dritten Stock des Gebäudes. Die Pakete wurden von dort aus direkt vom Balkon auf die Straße geworfen und anschließend sofort an die wartenden Kunden weitergegeben. Die Bezahlung erfolgte ausschließlich in bar.

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Besonders auffällig war die Anwesenheit eines etwa 15-jährigen Jungen, der rauchend zwischen den Dealern stand. Zudem wurde beobachtet, wie eine körperlich behinderte Frau mit einem Motorrad mit Beiwagen bis zu den Dealern vorfuhr, um dort Drogen zu kaufen.

Die offene Rückkehr der Drogenszene in der Soi 3 sorgt bei Anwohnern und Touristen für erhebliche Besorgnis. Der Eindruck entsteht, dass die Dealer unbehelligt agieren und die bestehenden Gesetze sowie die laufenden Maßnahmen der Behörden gezielt ignorieren.

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Hans-Jürgen Thomas Kirchner 28.02.25 14:40
Drogen
Ich habe 27 Jahre in dem Bereich gearbeitet. Mein Fazit: Der Krieg gegen die Drogen kann als verloren angesehen werden. Die geführten Grabenkämpfe erfordern einen langen Atem und sind sehr personalintensiv.
Ich wünsche daher viel Glück und Durchhaltevermögen.
Christian Freder 28.02.25 14:01
Muss sagen....
.....der Quaitätstourismus ist schon wieder in Gefahr!
Ingo Kerp 28.02.25 13:00
Da haben die Polizei Razzien aber einen durchschlagenden Erfolg erzielt. Wenn jetzt wieder so offen gedealt wird muß man wohl annehmen, das die Strafen mehr als gering sind und der Verkaufsgewinn der Drogen das polizeiliche Risiko geschnappt zu werden übersteigt.

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