Haiti trauert nach Hurrikan Melissa

​Jamaika plant Reggae-Konzerte für den Wiederaufbau der Region

Ein Mann blickt auf ein eingestürztes Gebäude in Petit-Goâve, wo Hurrikan Melissa schwere Zerstörungen und viele Todesopfer verursachte. Foto: epa/Mentor David Lorens
Ein Mann blickt auf ein eingestürztes Gebäude in Petit-Goâve, wo Hurrikan Melissa schwere Zerstörungen und viele Todesopfer verursachte. Foto: epa/Mentor David Lorens

PORT-AU-PRINCE/KINGSTON: Nach Hurrikan «Melissa» trauert Haiti um mindestens 30 Tote. Jamaika will internationale Reggae-Konzerte organisieren, um beim Wiederaufbau zu helfen.

Aufgrund der dramatischen Folgen von Hurrikan «Melissa» hat Haitis Regierung drei Tage Staatstrauer ab dem heutigen Montag angeordnet. Infolge des Wirbelsturms kamen in dem Karibikstaat bei Überschwemmungen und Erdrutschen nach Angaben des Zivilschutzes mindestens 30 Menschen ums Leben. Für einige Regionen rief die Regierung aufgrund der Schäden für drei Monate den Notstand aus.

Der Hurrikan traf unter anderem auch Jamaika, Kuba und die Bahamas. In Jamaika zog der Hurrikan mit voller Wucht über den Inselstaat hinweg. Nach vorläufigen Behördenangaben kamen dort mindestens 28 Menschen ums Leben.

Jamaika plant fünf Konzerte

Das jamaikanische Kulturministerium will mit Benefizkonzerten Geld für den Wiederaufbau sammeln. Unter dem Titel «I Love Jamaica» sollen ab dem 14. November in Kingston, London, New York, Toronto und Südflorida Reggae-Musiker auftreten. Das Programm steht bisher nicht fest.

«Wie schon so oft zuvor wenden wir uns unserer Musik zu, unserer Reggae-Musik, die sich in Zeiten der Not und Bedrängnis nicht nur für Jamaikaner, sondern für die ganze Welt als heilender Balsam und Elixier erwiesen hat», sagte Kulturministerin Olivia Grange.

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