«Deadpool 2» beherrscht Kinocharts

Der kanadische Schauspieler und Darsteller Ryan Reynolds posiert für Fotografen während der Präsentation des Films
Der kanadische Schauspieler und Darsteller Ryan Reynolds posiert für Fotografen während der Präsentation des Films "Deadpool 2". Foto: epa/Javier Lizon

NEW YORK (dpa) - Der Comicheld Deadpool stürmt erneut auf Platz eins der Kinocharts in den USA und Kanada, hat aber einen schwächeren Start als noch vor zwei Jahren. Auch sonst läuft es weiter gut für Marvel - und ein Buchclub mit Allstar-Besetzung räumt bei Älteren ab.

Der ungewöhnliche Comicheld Deadpool hat sich auch mit seinem zweiten Film an die Spitze der Kinocharts in Nordamerika gekämpft. Die Actionkomödie mit Ryan Reynolds hat am Startwochenende laut vorläufigen Zahlen des «Hollywood Reporter» 125 Millionen Dollar (106 Millionen Euro) eingespielt, rund sieben Millionen Dollar weniger als Teil eins vor zwei Jahren.

In Nordamerika setzt sich damit für Marvel 2018 ein fantastisches Jahr fort: An neun von zwanzig Wochenenden des Jahres lag bisher eine Comicadaption des Hauses an der Spitze der Charts. Auch in Deutschland belegt der Film diese Woche den Spitzenplatz, weltweit kommt er auf ein Einspielergebnis von über 300 Millionen Dollar zum Start.

Auf Platz zwei in den USA landete «Avengers: Infitiny War» in der vierten Woche mit 29 Millionen Dollar. Insgesamt steht der Film bei knapp 600 Millionen Dollar in Nordamerika und mehr als 1,8 Milliarden Dollar weltweit.

Die Frauen-Komödie «Book Club», in der Jane Fonda und Diane Keaton in einem Buchclub den Erotikthriller «50 Shades of Grey» lesen, kam als zweitbester Neustart auf Rang drei. Der Film spielte rund 12 Millionen Dollar in den USA und Kanada ein. Laut Zahlen von «Box Office Mojo» war das Publikum zu mehr als 80 Prozent weiblich, 88 Prozent der Zuschauer waren über 35 Jahre alt.

Auf den Rängen folgen die Melissa-McCarthy-Komödie «How To Party With Mom», die in ihrer zweiten Woche deutlich verlor und nur noch auf knapp acht Millionen Dollar kam, und der Rache-Thriller «Breaking In» auf Rang fünf mit gut sechs Millionen Dollar.

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