Das bringt der Sonntag

Das bringt der Sonntag

Abschluss des G20-Gipfels - Diskussion über Klimawandel

RIAD: Zum Abschluss des virtuellen G20-Gipfels wollen die führenden Wirtschaftsnationen am Sonntag über den Kampf gegen die globale Erderwärmung diskutieren. Mit diesem Thema hatten sich die G20 in den vergangenen Jahren besonders schwer getan. Grund war vor allem der Ausstieg von US-Präsident Trump aus dem Pariser UN-Klimaabkommen zur Reduzierung von Treibhausgasen. Im Zentrum des Gipfels steht die Corona-Pandemie. Gipfel-Teilnehmer forderten, Impfstoffe nach der Zulassung gerecht zu verteilen. Es ist zu erwarten, dass sich dieser Punkt in der Abschlusserklärung wiederfindet.


Grüne beschließen ihr neues Grundsatzprogramm

BERLIN: Die Grünen wollen an diesem Sonntag die Beratungen über ihr neues Grundsatzprogramm abschließen. Unter anderem steht beim digitalen Bundesparteitag eine Gastrede von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf dem Programm, der im März seinen Posten als erster und bisher einziger Grünen-Landeschef verteidigen will. Nachdem Serverprobleme am Samstagabend den Zeitplan verzögert hatten, hatte Bundesgeschäftsführer Michael Kellner Themen auf den Sonntag verschoben - darunter auch eine Abstimmung darüber, wie die Partei sich zu Volksentscheiden auf Bundesebene positioniert.


Lukaschenko-Gegner in Belarus rufen zur neuen Sonntagsdemonstration

MINSK: Trotz Gewaltandrohung der Polizei ist in Belarus (Weißrussland) am Sonntag die 15. Großdemonstration gegen Machthaber Alexander Lukaschenko geplant. Offiziell ist die Aktion diesmal als «Marsch gegen den Faschismus» angekündigt. Die Organisatoren regieren damit auf Beschimpfungen in dieser Woche durch den 66-jährigen Lukaschenko, sie seien Faschisten. Die Proteste sind wie immer verboten - zuletzt ging die Polizei unter anderem mit Festnahmen und Wasserwerfern hart gegen die friedlichen Demonstranten vor.


Gegner der Corona-Politik demonstrieren erneut - Fokus Berlin

BERLIN: In Berlin wollen an diesem Sonntag (12 Uhr) wieder mehrere Tausend Gegner der Corona-Politik von Bund und Ländern auf die Straße gehen. 5000 Teilnehmer sind zu der als «Schweigemarsch» bezeichneten Demonstration im Stadtteil Prenzlauer Berg angemeldet. Ähnliche Aufrufe gibt es für mehrere deutsche Städte, darunter Hamburg, und auch in Stuttgart und Cottbus sind Demonstrationen angemeldet - dort werden aber überall weit weniger Teilnehmer als in Berlin erwartet.


Wahlen in Burkina Faso von Terrorbedrohung überschattet

OUAGADOUGOU: Im westafrikanischen Sahelstaat Burkina Faso kämpft Präsident Roch Marc Christian Kabore am Sonntag um seine Wiederwahl. Der 63-Jährige tritt gegen zwölf Gegenkandidaten an - darunter auch eine Frau. Als sein stärkster Herausforderer gilt der frühere Finanzminister Zephirin Diabre. Sollte keiner der Kandidaten im ersten Anlauf die 50-Prozent-Hürde nehmen, steht eine Stichwahl an. Überschattet wird die Wahl - bei der zugleich ein neues Parlament bestimmt wird - von zunehmender Instabilität im Land.


Mainz hofft am Sonntag auf ersten Sieg - Union in Köln gefordert

BERLIN: Zum Abschluss des 8. Spieltags der Fußball-Bundesliga sind in den Sonntagsspielen insbesondere die Vereine im Tabellenkeller gefragt. Schlusslicht FSV Mainz 05 hofft im Duell gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr/Sky) auf den ersten Saisonsieg. Im zweiten Sonntagsspiel will das Liga-Überraschungsteam Union Berlin nach dem 5:0-Sieg gegen Bielefeld am vergangenen Spieltag seinen Höhenflug fortsetzen. Gegen den kriselnden 1. FC Köln (18.00 Uhr/Sky) könnten die Berliner den dritten Sieg in Serie schaffen.

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