Corona-Überblick: Meldungen am Sonntag

Foto: Freepik
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US-Präsident Biden: Corona-Pandemie ist vorbei

WASHINGTON: US-Präsident Joe Biden hat die Corona-Pandemie für beendet erklärt. «Die Pandemie ist vorbei, aber wir haben immer noch ein Problem mit Covid», sagte Biden in einem am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten TV-Interview. Das Interview wurde am Donnerstag aufgezeichnet - unter anderem als Biden die Auto-Messe in Detroit im Bundesstaat Michigan besuchte. «Wie Sie sehen, trägt hier niemand eine Maske. Alle scheinen in ziemlich guter Verfassung zu sein. Ich glaube also, dass sich die Situation ändert, und ich denke, dies ist ein perfektes Beispiel dafür», sagte der US-Präsident weiter.

Der US-Präsident war im Juli positiv auf Corona getestet worden und wurde mit dem Covid-Medikament Paxlovid behandelt. Ende August infizierte sich seine Ehefrau Jill mit dem Virus und wurde ebenfalls mit dem Medikament behandelt. In den USA sterben im Sieben-Tage-Schnitt täglich rund 390 Menschen infolge einer Covid-19-Erkrankung. US-Behörden hatten zuletzt zwei an die Omikron-Variante angepasste Corona-Impfstoffe zugelassen. Bei den beiden Präparaten handelt es sich um sogenannte bivalente mRNA-Impfstoffe der Unternehmen Biontech/Pfizer und Moderna.


Bus für Covid-Quarantäne auf Autobahn verunglückt: 27 Tote

PEKING: Bei einem Unglück mit einem Bus auf dem Weg zur Covid-Quarantäne sind 27 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei überschlug sich das Fahrzeug am Sonntag auf der Autobahn in der Präfektur Qiannan zwischen Guiyang, der Hauptstadt der Provinz Guizhou, und der Stadt Libo. Zum Zeitpunkt des Unglücks seien 47 Insassen an Bord gewesen, 20 wurden verletzt. Die Ursache des Unglücks war zunächst nicht bekannt.

Der Bus transportierte nach Berichten in chinesischen Staatsmedien Personen in Corona-Isolation. Während der Rest der Welt versucht, mit dem Virus zu leben, verfolgt China weiterhin unbeirrt eine strikte Null-Covid-Strategie mit Quarantäne für Infizierte oder Kontaktpersonen. Auch werden bei Ausbrüchen Ausgangssperren verhängt und Massentests vorgenommen.


Argentinier gewinnen Tango-WM in Buenos Aires

BUENOS AIRES: Sieg auf heimischem Terrain: Argentinische Paare haben die Tango-Weltmeisterschaft in Buenos Aires dominiert. So gewannen etwa Constanza Vieyto und Ricardo Astrada in der Kategorie Bühnentango, einer von der Choreographie geprägten Form des Tanzes, am Samstagabend (Ortszeit). Im traditionellen Tanzsaal-Wettbewerb setzten sich zudem Cynthia Palacios und Sebastián Bolivar aus der Patagonien-Provinz Río Negro durch.

Insgesamt nahmen an der Veranstaltung beim Internationalen Tango-Festival in der argentinischen Hauptstadt nach den Beschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder mehr als 500 Tänzerinnen und Tänzer aus Argentinien und anderen Ländern teil, darunter auch aus Deutschland und der Schweiz.

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