Corona-Überblick: Meldungen am Donnerstag

Foto: Freepik
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US-Regierung drängt Mitarbeiter mit neuen Regeln zur Corona-Impfung

WASHINGTON: US-Präsident Joe Biden hat die Einführung neuer Regeln angekündigt, mit denen Millionen Angestellte der Regierung zu einer Impfung gegen das Coronavirus bewegt werden sollen. Mitarbeiter, die keinen Impfnachweis vorlegen können, sollen künftig stets eine Maske tragen müssen und ein bis zwei Mal pro Woche auf eine mögliche Corona-Infektion getestet werden, wie das Weiße Haus am Donnerstag mitteilte. Zudem sollen sie in Bezug auf Dienstreisen Beschränkungen unterliegen.

Die Regelung für die mehr als zwei Millionen zivilen Angestellten der Regierung gilt demnach auch für Mitarbeiter von Vertragspartnern, die in Einrichtungen der Regierung arbeiten. Zudem weise der Präsident das Verteidigungsministerium an, zu prüfen, ab wann die Streitkräfte eine Corona-Impfpflicht verhängen können.

Mehrere Unternehmen, darunter zuletzt auch Google und Facebook, haben für ihre Mitarbeiter bereits eine Impfpflicht angekündigt. Der Demokrat Biden hat sich gegen eine landesweite Impfpflicht ausgesprochen. Die Impfkampagne in den USA tritt inzwischen jedoch auf der Stelle - und das trotz einer Fülle an Impfstoffen und vielen Impfanreizen. Wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus ist zuletzt auch die Zahl der Neuinfektionen im Schnitt wieder auf gut 60.000 angestiegen. In den USA sind bislang 49 Prozent der Bevölkerung von rund 330 Millionen Menschen vollständig geimpft.


Biden fordert 100 US-Dollar Belohnung für neue Corona-Impfungen

WASHINGTON: Um die Impfquote in den USA anzuheben, fordert Präsident Joe Biden eine Belohnung von 100 US-Dollar (85 Euro) für jede neu geimpfte Person. Bundesstaaten, Bezirke und Kommunen sollten dafür übrige Mittel aus dem Konjunkturpaket vom März verwenden, erklärte das US-Finanzministerium am Donnerstag. Dies solle «ein extra Anreiz sein, um die Impfquote zu erhöhen, unsere Gemeinschaften zu schützen und Leben zu retten», hieß es.

Das Ministerium steht demnach bereit, die örtlichen Regierungen bei der Umsetzung zu unterstützen. In dem Konjunkturpaket waren 350 Milliarden US-Dollar Hilfen für Bundesstaaten, Bezirke und Kommunen vorgesehen, die oftmals noch nicht völlig abgerufen oder verplant sind. Viele Bundesstaaten und Kommunen haben aber bereits zahlreiche Anreize ausgelobt, um die Impfquote zu erhöhen, darunter auch Millionengewinne, Anleihen oder eine Belohnung für alle Geimpften.

In den USA sind bislang erst gut 49 Prozent der Bevölkerung von rund 330 Millionen Menschen vollständig geimpft. Zuletzt stieg die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante im Schnitt wieder auf rund 60.000 an.


Corona-Impfgegner blockieren Verkehr in Bratislava

BRATISLAVA: Aus Protest gegen die Corona-Politik der slowakischen Regierung haben Demonstranten am Donnerstag den Verkehr in einem Teil des Stadtzentrums von Bratislava lahmgelegt. Die nach Polizeiangaben rund 1500 Menschen forderten vor dem Amtssitz von Präsidentin Zuzana Caputova die Rücknahme eines umstrittenen Impfgesetzes und blockierten ab Mittag einen der wichtigsten innerstädtischen Verkehrsknoten. Am Abend kündigte ein Teil der Protestierenden an, die Blockade auch während der Nacht und der nächsten Tage fortzuführen.

Das am Sonntag vom Parlament abgesegnete und am Montag von der Präsidentin unterschriebene Impfgesetz erlaubt den Gesundheitsbehörden im Falle einer Verschlechterung der Corona-Pandemiesituation weitreichende Einschränkungen für all jene Menschen, die nicht vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Unter anderem könnte ihnen dann der Zutritt zu Geschäften oder der Weg zur Arbeit nur mit regelmäßigen Corona-Tests erlaubt sein.

Die Demonstranten riefen Regierung und Präsidentin auf, die Macht «dem Volk» zu übergeben. Kundgebungsteilnehmer beschimpften anwesende Journalisten und warfen der Polizei vor, einer «Diktatur» zu dienen, die eine «Apartheid» einführe. Das Impfgesetz schaffe zwei Klassen von Bürgern, nämlich Geimpfte und Ungeimpfte.

Die beiden sozialdemokratischen Oppositionsparteien hatten gegen das Gesetz gestimmt. Inzwischen kündigten sie eine gemeinsame Klage vor dem Verfassungsgericht an, weil das Gesetz eine indirekte Impfpflicht einführe. Die rechtsextreme Parlamentspartei LSNS lehnt überhaupt alle Corona-Regeln ab und bezeichnete die Pandemie wiederholt als «Erfindung», die zur Unterdrückung der Bürger diene.


Tödliche Schüsse in US-Kino - Verdächtiger festgenommen

CORONA: Nach tödlichen Schüssen in einem Kino im US-Bundesstaat Kalifornien hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 20-jährigen Mann, in dessen Wohnung eine Waffe gefunden worden sei, teilte die Polizei in der Stadt Corona am Mittwoch (Ortszeit) mit.

Die Beamten ermittelten unter anderem wegen Mordes, nachdem am Montag in einem Kino in dem Ort eine 18-Jährige erschossen und ein 19-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden waren, wie es hieß. Neben der Schusswaffe fanden die Ermittler während einer Wohnungsdurchsuchung bei dem Verdächtigen weitere Hinweise.

Die beiden Kinogäste besuchten den Angaben zufolge gemeinsam eine Vorstellung des Horror-Films «The Forever Purge». Die Frau starb noch am Tatort, der Mann kam ins Krankenhaus. Die Polizei sprach von einem «abscheulichen Verbrechen». Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf die Polizei, dass Kino-Mitarbeiter die jungen Leute nach Ende der Filmvorführung gefunden hätten, die von weniger als zehn Menschen besucht worden sei.

Ob sich die Tat während oder nach Ende des Films ereignete, war zunächst nicht bekannt. Auch das Motiv war Polizeiangaben zufolge zunächst unklar. Der Angriff schien nicht provoziert worden zu sein, sagten die Beamten. Zeugenaussagen hätten die Ermittler auf die Spur des mutmaßlichen Täters geführt.


Indischer Bundesstaat verkündet wegen vieler Corona-Fälle Lockdown

NEU DELHI: Der indische Bundesstaat Kerala mit mehr als 30 Millionen Einwohnern hat angesichts steigender Corona-Zahlen einen Lockdown fürs Wochenende verhängt. Derzeit meldet Kerala nach Behördenangaben 37 Prozent der aktiven Corona-Fälle in dem 1,3 Milliarden-Einwohner-Land. Am Wochenende dürfen nur unverzichtbare Dienstleistungen angeboten werden, so können etwa Lebensmittelläden öffnen und Essenslieferdienste arbeiten, wie die Regierung Keralas am Donnerstag mitteilte.

Kerala wurde in Indien lange dafür gelobt, die Pandemie relativ gut im Griff zu haben. Nun sehen Experten mehrere Gründe für den Anstieg - etwa eine Lockerung von Corona-Maßnahmen während des muslimischen Opferfestes Eid-al-Adha. Auch berichten indische Medien, dass in dem Bundesstaat noch deutlich mehr Menschen empfänglich für das Virus seien als im Rest des Landes. Denn Antikörper-Untersuchungen zeigten, dass in Kerala nur 44 Prozent der Menschen, die älter als sechs Jahre sind, nach einer Corona-Infektion oder durch den Impfstoff Antikörper gebildet hätten. Im landesweiten Durchschnitt seien es 67 Prozent.

Insgesamt hat sich die Corona-Lage in Indien nach einer heftigen Welle im April und Mai unter anderem im Zusammenhang mit der Delta-Variante wieder deutlich beruhigt. Damals gab es an einigen Tagen mehr als 400.000 bekannte Fälle am Tag, Krankenhäusern ging der medizinische Sauerstoff aus und Angehörige mussten selbst vor Krematorien warten. Inzwischen werden täglich rund 40.000 Fälle erfasst.


Zahl der Corona-Fälle in Afrika sinkt leicht - 1,6 Prozent geimpft

DURBAN: Obwohl in Afrika erst 1,6 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen Corona geimpft sind, beginnt die Zahl der Fälle leicht zu sinken. Im Wochenvergleich gingen die Neuinfektionen laut John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC) um 15 Prozent auf insgesamt 239.000 Fälle zurück. Allerdings warnte am Donnerstag die Regionaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation WHO, Matshidiso Moeti: «Der Kontinent befindet sich noch immer im Griff der dritten Infektionswelle, wir sind definitiv noch nicht aus dem Gröbsten raus.»

Die Anfang Mai erstmals registrierte Infektionswelle wird von der hochansteckenden Delta-Variante getrieben und führt nun im Westen des Kontinents zu steigenden Fallzahlen. Bisher hat Afrika 82 Millionen Impfdosen beschafft. «Wenn wir eine zweimalige Impfung ansetzen, benötigen wir 820 Millionen Dosen Impfstoff, um bis zum Jahresende das Ziel einer zu 30 Prozent komplett durchgeimpften Bevölkerung auf dem Kontinent zu erreichen», sagte Moeti.

Als einer der letzten Staaten in Afrika hat Tansania nun eine landesweite Corona-Impfaktion ausgerollt. Damit hat neben Eritrea nur noch Burundi keine landesweiten Impfaktionen gestartet. Es plane aber entsprechende Schritte, so Nkengasong.

Insgesamt wurden bisher in Afrika laut CDC gut 6,5 Millionen Infektionen dokumentiert, von denen mehr als 167.000 tödlich waren. Die Dunkelziffer dürfte nach Expertenansicht auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Menschen jedoch höher liegen. Dennoch macht Afrika offiziell lediglich 3,4 Prozent der weltweiten Infektionsfälle aus. Die CDC versucht, die Mittel der afrikanischen Staaten zu bündeln und Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie zu koordinieren.


Rekordzahl an «Pings» in England und Wales nach Corona-Kontakten

LONDON: Wegen hoher Corona-Fallzahlen sind in England und Wales erneut so viele Menschen von der Corona-App als enge Kontakte von Infizierten benachrichtigt worden wie nie zuvor. In der Woche bis zum 21. Juli wurde laut Zahlen, die der Gesundheitsdienst am Donnerstag veröffentlichte, eine Rekordzahl von 689.313 Kontakten «gepingt», die sich daraufhin in Quarantäne begeben mussten. In der Woche zuvor waren es 618.903 Kontakte. Die App schlägt an, wenn sich Nutzer eine gewisse Zeit in direkter Nähe eines positiv Getesteten aufgehalten haben.

Die «Pingdemic», wie das Phänomen von britischen Medien genannt wird, hat in Großbritannien in den vergangenen Tagen und Wochen für erhebliche Störungen gesorgt. Weil so viele Arbeitskräfte ausfielen, blieben Supermarktregale leer, Mülltonnen voll, und Züge fielen aus. Mittlerweile sind für eine Reihe von Berufsgruppen Ausnahmeregelungen beschlossen worden. Von Mitte August an sollen für alle Geimpften gelockerte Quarantäne-Regeln eingeführt werden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt im Land derzeit bei 377 (Stand: 23. Juli) mit fallender Tendenz. Gespannt wird darauf gewartet, ob sich der überraschende Trend trotz der weitreichenden Lockerungen in der vergangenen Woche fortsetzen wird.


Stadt Athen bietet Älteren und Kranken Impfservice zu Hause an

ATHEN: Die Gesundheitsbehörde der Stadt Athen hat einen mobilen Impfservice ins Leben gerufen. Vom 2. August an können ältere, kranke und behinderte Bürger telefonisch einen Termin vereinbaren und sich zu Hause impfen lassen, wie die Verwaltung der griechischen Hauptstadt am Donnerstag mitteilte. Das Angebot ergänzt die bereits bestehende Möglichkeit für immobile Menschen, sich zu Hause abholen und zu einem Impfzentrum bringen zu lassen.

Wie in anderen EU-Staaten geht derzeit auch in Griechenland die Nachfrage nach Impfungen zurück. Aktuell sind laut griechischer Gesundheitsbehörde knapp fünf Millionen der etwa elf Millionen Einwohner des Landes vollständig geimpft. Weitere 600.000 haben mindestens eine Impfung erhalten. Die griechische Regierung bemüht sich mit verschiedenen Maßnahmen darum, die Zahlen zu erhöhen. So erhalten junge Leute eine Bezahlkarte in Höhe von 150 Euro, wenn sie sich impfen lassen. Es gibt mittlerweile jedoch auch in manchen Bereichen eine Impfpflicht, etwa für Beschäftigte im Gesundheitssektor.


Polizeikräfte auf griechischen Corona-Inseln werden verstärkt

ATHEN: Im Kampf gegen steigende Corona-Zahlen auf mehreren griechischen Inseln will die Regierung die Zahl der Polizisten vor Ort erhöhen. Die Beamten sollen dafür sorgen, dass im Nachtleben die vorgegebenen Corona-Maßnahmen eingehalten werden, wie die griechische Zeitung «Kathimerini» am Donnerstag unter Berufung auf den Zivilschutz berichtete. Betroffen sind vor allem die Kykladen-Inseln Paros und Ios. Auch auf Kreta stiegen die Coronafälle in den vergangenen Wochen an. Es gelte dringend, auf den bei Touristen beliebten Inseln einen Lockdown zu vermeiden, hieß es.

Griechische Medien berichten immer wieder über ausufernde Partys auf den Urlaubsinseln, obwohl Clubs und Bars bei Verstößen mit hohen Strafen und vorübergehenden Schließungen rechnen müssen. Häufig belegen Fotos und Videos in sozialen Medien, dass Abstände nicht eingehalten werden und die Gäste auf engem Raum tanzen. Eigentlich gilt für solche Betriebe ein Sitz-Gebot und damit effektiv ein Tanzverbot.


Beck's-Brauer AB Inbev verdient operativ weniger als erwartet

LÖWEN: Die weltgrößte Bierbrauer Anheuser-Busch Inbev hat sich im zweiten Quartal kräftig von der Corona-Krise erholt.

Wegen höherer Rohstoffkosten und stark gestiegener Marketingausgaben blieb das operative Ergebnis aber hinter den Erwartungen zurück. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei um 42 Prozent auf 4,85 Milliarden Dollar (4,1 Mrd Euro) gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Bereinigt um die Wechselkursveränderungen sowie Zu- und Verkäufen habe das Plus 31 Prozent betragen. Experten hatten mit einem stärkeren Anstieg gerechnet. Der Umsatz legte aus eigener Kraft um 28 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar zu. AB Inbev stellt unter anderem Budweiser, Beck's, Stella Artois und Corona Extra her.


Britische Wirtschaft erleichtert über Ende der Quarantänepflicht

LONDON: Die britische Wirtschaft hat die Aufhebung der Quarantänepflicht für Reisende aus der EU und den USA begrüßt. «Für die langfristige Erholung unserer Wirtschaftsbeziehung ist es von enormer Bedeutung, dass Reisen im Personen- und Handelsverkehr wieder in beide Richtungen möglich sind», sagte die Geschäftsführerin der britischen Handelskammer in Deutschland, Ilka Hartmann. Viele Unternehmen im bilateralen Handel profitierten vom Ende der Maßnahmen. Hartmann forderte, die Kosten für notwendige Corona-Tests auf ein Minimum zu begrenzen.

Vom 2. August an müssen sich vollständig geimpfte Reisende aus der EU und den USA nicht mehr wie bisher für mindestens fünf Tage nach Ankunft in häusliche Isolation begeben. Notwendig sind allerdings weiterhin ein negativer Corona-Test vor der Einreise sowie ein weiterer Test spätestens am 2. Tag nach der Ankunft in England.

Große Hoffnungen auf dringend benötigte Einnahmen macht sich vor allem die Reisebranche. Die Tourismusbehörde Visit Britain sprach von «fantastischen Neuigkeiten». Es handle sich um einen «entscheidenden Schritt auf dem Weg der Branche zum Wiederaufbau», sagte Vizechefin Patricia Yates. «Die EU ist einer unserer größten Märkte und die USA sind der wertvollste, da die transatlantische Handelsroute sowohl für Unternehmen als auch für den Tourismus unglaublich wichtig ist.» Als ein Grund für die Aufhebung der Quarantänepflicht gilt, dass Premierminister Boris Johnson fürchtet, US-Touristen könnten Paris, Rom oder Berlin London vorziehen.

«Die Nachricht wird der angeschlagenen Reisebranche einen erheblichen Schub geben und gleichzeitig wichtige Geschäftsbeziehungen zu wichtigen Handelspartnern wiederherstellen», betonte Tom Thackray vom britischen Industrieverband CBI. «Internationale Reisen ohne Einschränkungen werden ein wichtiger Bestandteil des Erholungspuzzles sein.» Nun gehe es darum, die Änderungen so schnell und reibungslos wie möglich einzuführen. Wichtig sei dabei vor allem ein effektives System, das bereits vor Reisebeginn greife und helfe, Staus an den Flughäfen zu verhindern, sagte Thackray.

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