Bus mit Schülern verunglückt: 25 Tote

Foto: The Nation
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PATHUM THANI: Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagnachmittag (1. Oktober 2024) im Bezirk Lam Luk Ka in Pathum Thani, als ein Bus voller Schüler auf der Vibhavadi Road nahe dem Nationaldenkmal verunglückte. Mindestens 25 Insassen verloren ihr Leben, darunter zahlreiche junge Schüler, viele erst im Kindergartenalter. Viele weitere wurden schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Bus, der 38 Schüler und sechs Lehrkräfte der Wat Khao Phaya School aus Uthai Thani auf einer Exkursion nach Ayutthaya transportierte, verlor infolge eines geplatzten Vorderreifens die Kontrolle. Er prallte gegen eine Metallbarriere, woraufhin ein Feuer ausbrach, das rasch den gesamten Bus erfasste.

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Die Rettungskräfte der Ruam Katanyu Foundation waren schnell vor Ort. Sie berichteten, dass das Feuer gegen 12.20 Uhr ausbrach und es etwa eine Stunde dauerte, bis die Flammen gelöscht waren. Trotz der raschen Reaktion konnten viele der Insassen nicht rechtzeitig gerettet werden, was zu zahlreichen Todesfällen und Verletzungen führte. Die Rettungskräfte zählten mindestens 25 verkohlte Leichen, darunter 22 Schüler und 3 Lehrer, in den Trümmern.

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Für den Schulausflug waren insgesamt drei Busse im Einsatz. Die genaue Unfallursache wird derzeit von den Behörden untersucht.

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Jürgen Franke 04.10.24 16:20
Herr Benz, das deckt sich mit dem,
was mir soeben ein Thai erzählt hat, nämlich, dass der Busfahrer den Bus abgeschlossen hatte und auf die andere Straßenseite ging, nachdem der Bus auf ein Hindernis gestoßen sei.
Konrad Benz 04.10.24 15:38
Erdgas
In thailändischen Medien wurde heute berichtet dass der Bus auf Erdgas umgerüstet wurde. In der Zulassung und technischen Kontrolle waren drei Erdgastanks eingetragen. Die Feuerwehr und die Polizei hat deren 11 gefunden , die an nicht zugelassenen Stellen im Bus verbaut wurden
Tom​ 04.10.24 15:33
@Oliver Harms
In Thailand sterben pro Jahr rund 22000 Menschen im Strassenverkehr. In Deutschland um die 2900. Und das bei 12 Millionen mehr Einwohnern und einem KfZ-Mehrbestand von fast 30 Millionen. Und auch die Busunglücke sind in Thailand viel, viel häufiger. Sie sind meilenweit von der Realität entfernt.
joe bachmann 03.10.24 08:50
mein herzliches beileid an alle hinterbliebenen und r.i.p. für alle verstorbenen.

solange die fuhrunternehmer und chauffeure sehr viel mehr wert auf das äussere ihrer busse und lkw legen, sprich (gefühlt) hundert scheinwerfer und ebensoviele rückspiegel, die eh kaum mal genutzt werden, anstatt auf die betriebssicherheit, solange wird es leider immer wieder zu schweren unfällen kommen.
wie @rudolf schreibt, ein intakter reifen platzt nicht einfach so und wenn er feuer fängt, dann ist das ein langsamer prozess, verursacht durch überhitzung wegen z.b. zuwenig luft, defektes radlager oder nicht komplett gelöste bremse. alles defekte, die ein berufsfahrer bemerken muss, sofern er etwas denkt beim und vor dem fahren.
ob beim aktuellen schrecklichen unfall scheinwerfer, spiegel oder auch bis auf ein kleines guckloch verhängte frontfenster vorhanden waren, ist für uns nicht zu eruieren. so oder so wären sie hier nicht die unfallursache. aber diese dinge sind es, auf die eben mehr wert gelegt wird als auf die betriebssichereit der fahrzeuge.
es wäre garantiert ein riesen gewinn, wenn die zuständigen behörden und die polizei diesen unsinn endlich stoppen würden. falls es bereits ein gesetz gibt, welches das verbietet, dann wäre jetzt der richtige zeitpunkt um allen unternehmern und fahrern ein frist von 2-3 monaten zu geben in denen die fahrzeuge "gecleart" werden müssen. danach rigoros alles aus dem verkehr ziehen was nicht den vorschriften entspricht.
Jomtien Franky 02.10.24 21:40
Ich hatte...
Tränen in den Augen, als ich das las.
Mein Gott, so viele Kinder!!! Mein Patenkind ist 7, und die hatte letztens auch so einen Ausflug. Ich habe zu ihrer Mutter damals noch gesagt, dass sie sich auf jeden Fall mal die Qualität der Reifen angucken sollte. War aber überflüssig, weil die Aksorn School Pattaya vorab Lehrer in den Bus schickt, um zu inspizieren und den Bus freigeben. Dabei werden sie begleitet von höheren Semestern des Aksorn Technical Colleg. Absolut vorbildlich, kann ich dazu nur sagen, auch wenn die natürlich nicht versteckte Mängel herausfinden können, zumindest haben sie ihr Bestes gegeben...
Rudolf Lippert 02.10.24 21:40
Erst dachte ich Busunglück 25 Tote
Aha wieder Thai Style on the road...
Ja, das ganz bestimmt auch...
Aber dann holte mich eine innere Stimme kräftig zurück.
25 Menschen verkohlt. Das heisst doch fast völlig verbrannt. Dieses 25 fache Leid und Elend ist unvorstellbar, und dann noch Kinder. Ist das wirklich nicht zu vermeiden? Ich bin der festen Überzeugung, dass, wenn man Motorfahrzeug Kontrolle ernst nehmen würde, vieles zu verhindern wäre. Ich sprach in einem anderen Zusammenhang vor längerer Zeit mal mit einem Reifenhändler in DE. Der sagte bis ein Reifen platzt muss schon viel passieren. Wie Felgen zu heiss, Reifen abgefahren bis zum 'geht nicht mehr" usw. Reifen sind heutzutage High Tech Produkte, sprich die platzen nicht einfach so.
Mich kotzt (Entschuldigung, aber wahr) diese "Macht Nichts' Mentalität hierzulande einfach an.
Vieles ist "macht sehr wohl etwas".
25 Leben qualvoll ausgelöscht.
Mann o Mann.
Urs Widmer 02.10.24 14:50
Diese Tragödie hinterlässt Fassungslosigkeit und Entsetzen. Mein Beileid an die Angehörigen der Kinder und Lehrer. Ich hoffe, sie erhalten jegliche Unterstützung.
Herbert Thielen 02.10.24 14:40
Hartmut Wirth, 02.10.24 12:50
Bitte keine Pauschalisierungen, @Herr Wirth.
Eben nicht ALLE, nur EINIGE.
Im Zweifelsfalle zurückscrollen und nochmal nachlesen, bitte.
Ansonsten bin ich bei Ihnen:
25 Menschen sind tot und das ist eine Tragödie.
Mögen sie in Frieden ruhen.
Hartmut Wirth 02.10.24 12:50
@Alle
Was sollen hier die wilden Vermutungen und Unterstellungen?
Der Bericht sagt ganz klar: Reifen geplatzt! Die Untersuchungen dauern noch an und schon gibt's hier die wildesten Spekulationen.

Was da im Anschluss an diesen Unfall passiert ist, ist eine ganz schreckliche Tragödie.
Mein Mitgefühl und Beileid gilt allen, den Überlebenden, die zeitlebens traumatisiert sind, sowie den Hinterbliebenen, für die es alle keine Worte des Trostes gibt.
Jürgen Franke 02.10.24 08:40
Wenn kein Fahrfehler vorliegt,
kann es sich nur um technisches Problem gehandelt haben.
Michael 01.10.24 22:10
Einfach grausam
Die armen Menschen, noch dazu fast alles Kinder. Wie schnell alles vorbei sein kann ist unfassbar.
Herbert Thielen 01.10.24 22:00
Busunglück
.......und vor allem ist es kein Thema um immer wieder den offenbar fast schon pathologischen D-Hass in die Welt hinauszuposaunen, wie es einige Zeitgenossen nicht unterlassen können. Den Angehörigen dieser armen Seelen ist innere Stärke und eine psychlogische Betreuung zu wünschen, die diesen Namen auch verdient. Denn es dauert, bis diese Wunde heilt.
Wenn überhaupt.....
Paul Schön 01.10.24 19:00
Sowas darf nicht passieren!!!
So etwas ist vermeidbar!
Hohe Geschwindigkeit, mit schlecht gewartetem Fahrzeug auf Löchriger Fahrbahn???
Nein es macht mich extrem verrückt, dass so viele unschuldige Kinder für die Fehler von Erwachsenen so grausam brutal sterben mussten. Sowas darf in keinem Land der Welt passieren im 3. Jahrtausend.
Mein Beileid an alle Opfer, vor allem den Kindern und deren Angehörige.
Jörg Obermeier 01.10.24 18:40
Da fehlen mir die Worte. Meine beiden Enkelinnen sind auch gerade auf einer 3-Tage-Tour mit ihrer Schule. Ich mag gar nicht daran denken.

Und @ Harms. Für mich bist Du mit Abstand das größte dumme A in diesem Kreis.
Oliver Harms 01.10.24 17:10
Traurig
Aber passiert leider immer wieder und in Deutschland kommen solche Tragödien leider sogar öfter vor als in Thailand.

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