Betrunkener Polizist außer Kontrolle

Bild: TMN.TV
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PATTAYA: Am Samstag (7. Dezember 2024) um 14.30 Uhr erhielt Polizeichef Navin Sinthurat von der Polizeistation Banglamung eine Meldung, dass ein Polizeibeamter der Polizeistation Na-Jomtien mit einer Schusswaffe mehrmals in die Luft geschossen habe.

Der Vorfall ereignete sich in einem Lebensmittelgeschäft in der Soi Khao Noi, nahe der Eisenbahnstraße. Nach Erhalt der Meldung informierte er den Polizeipräsidenten von Chonburi und begab sich mit einem Team zur Untersuchung des Vorfalls.

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Beim Eintreffen am Tatort war der Täter bereits mit einem Motorrad geflohen. Eine Essensverkäuferin berichtete, dass der beschuldigte Beamte mittags Alkohol getrunken und Cannabis geraucht habe. Später bestellte er ein Gericht mit Meeresfrüchten, das die Verkäuferin jedoch verweigerte, da er Schulden bei ihr hatte. Daraufhin zog er eine Pistole und schoss dreimal in die Luft. Er drohte, zurückzukehren und alle Anwesenden zu erschießen, bevor er mit dem Motorrad in Richtung Wat Boonsampan floh.

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Später berichteten Zeugen, dass der Beamte erneut in die Luft geschossen habe, nachdem ihm in einem 7-Eleven-Laden Alkohol verweigert wurde. Schließlich zog er sich in sein Haus in der Soi 5 Boonsampan zurück, wo er weitere Schüsse abgab. Insgesamt wurden sechs Schüsse abgefeuert.

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Daraufhin umstellte die Polizei das Haus des Täters mit über 50 Polizisten. Beim Eintreffen fanden sie den Mann in seinem Haus, stark betrunken, nur in Unterwäsche und einem Sportshirt bekleidet. Die Polizei versuchte, ihn zur Aufgabe zu bewegen, jedoch ohne Erfolg. Schließlich gelang es einem Kollegen, der mit ihm vertraut war, ihn zur Aufgabe zu überreden.

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Bei der Durchsuchung seines Hauses wurde eine .357 Magnum sowie sechs leere Patronenhülsen sichergestellt. Der Beamte, der weiterhin stark alkoholisiert war und wirre Aussagen machte, wurde festgenommen und wegen illegalem Waffentragen und Schüssen in der Öffentlichkeit angezeigt.

Nachbarn berichteten, dass der Mann häufig betrunken sei, lärmend auftrete und mit Waffen drohe. Viele Bewohner fühlten sich unsicher und forderten strenge Maßnahmen gegen ihn. Insbesondere Familien mit Kindern sorgen sich um deren Sicherheit, da er auch in der Vergangenheit ähnliche Vorfälle verursacht hatte.

Bereits vor einigen Jahren hatte der beschuldigte Beamte in einem Club auf der Pattaya Walking Street betrunken eine Pistole auf einen Touristen gerichtet. Glücklicherweise war die Waffe damals nicht geladen. Zudem verbrachte er vor Kurzem aufgrund unangemessenen Verhaltens drei Tage in Haft, bevor es zu diesem erneuten Vorfall kam. Die Polizei hat angekündigt, den Fall rigoros zu verfolgen und die notwendigen rechtlichen Schritte einzuleiten.

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Dieter Goller 08.12.24 18:30
@Chris Jomtien
Auch wenn die Gefahr besteht, dass Ihr Kommentar von manchem hier als "Thailand-bashing" abgetan werden duerfte, finde ich ihn sehr gelungen. Mit ueberspitzter und amuesierender Ironie legen Sie den Finger in die Wunde. Yesss, weiter so, nicht abschrecken lassen.
Chris Jomtien 08.12.24 17:22
Hart durchgreifen
Keine Sorge, liebe Vor-Kommentatoren.
Diesmal wird er wohl rigoros für mindestens 1 Woche arretiert und seine Waffe wird er nicht vor der Haftentlassung zurück erhalten.
Der Verkäuferin vom Mini Markt sei derweil geraten ihren Namen und Aufenthaltsort zu ändern und dieses geheim zu halten.
Die gute Nachricht zum Schluss: In der direkten Umgebung seines Hauses werden die Immobilienpreise wohl bald erheblich sinken, denn ich kann mir nicht vorstellen das seine Nachbarn sehnsüchtig auf seine Rückkehr warten.
Helge Fitz 08.12.24 17:21
Bedrohlich und alarmierend, wer in Thailand alles Polizist sein darf
Thailand Fan 08.12.24 14:20
Dass trotz der geschilderten Vorkommnisse (auch aus der Vergangenheit) nicht von einem ehemaligen sondern von einem offenbar aktiven Beamten die Rede ist, ist schockierend und macht fassungslos.
Ingo Kerp 08.12.24 12:50
Es zeigt, Polizisten sind auch nur Menschen. Im vorliegenden Fall allerdings ein sehr gefährlicher Mensch mit einem .357 Magnum Revolver, der verheerend wirken kann. Wieso ist nach mehreren vorfällen der Mann immer noch im Polizeidienst und trägt eine Waffe? Verantwortlich dafür sind seine Vorgessetzten, die man ebenfalls zur Rechenschaft ziehen müßte.
Ludwig Haugg 08.12.24 12:00
Das ist kein Thailand Bashing
Wenn Gesetzeshüter mit solchen Qualitäten für Recht und Ordnung sorgen,kann sich der Bürger so sicher wie in Mutters Schoß fühlen.Typen wie diesen sollten lieber ein Magnum Eis essen statt mit einer Magnum Wumme herumballern .
Hans-Jürgen Thomas Kirchner 08.12.24 11:40
Weg damit
Ein Polizist, der sich offenbar des öfteren betrinkt, dazu noch kifft und dann mit der Schusswaffe hantiert, gehört ua therapiert.
Auf jeden Fall muss er entlassen und nicht auf einen inaktiven Posten versetzt werden.
In Deutschland hätte der nach dem ersten Vorfall vor einigen Jahren seine Uniform schon abgeben müssen.

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