Ausländer uriniert einem Wahlkandidaten fast aufs Auto

Ein neuer Tiefpunkt der Völkerverständigung: Ein „Manneken Pis“ brachte alle ausländischen Urlauber und Residenten in Pattaya in Verruf. Foto: Sanook
Ein neuer Tiefpunkt der Völkerverständigung: Ein „Manneken Pis“ brachte alle ausländischen Urlauber und Residenten in Pattaya in Verruf. Foto: Sanook

PATTAYA: Ein gefundenes Fressen für die Thai-Medien und willkommene Abwechslung zu den derzeit weniger erfreulichen Nachrichten à la gesundheitsschädigende Luftverschmutzungen oder neue Visa-Anforderungen für Langzeitresidenten stellt ein Vorfall in Pattaya dar, wo ein Ausländer in flagranti erwischt wurde, wie er von einem fahrenden Baht-Bus auf die Straße urinierte.

Der Vorfall soll sich auf der Sukhumvit Road ereignet haben. Unfreiwilliger Zeuge dieses absolut unangemessenen Verhaltens wurde ausgerechnet Pramet Ngamphichet, Wahlkandidat für die Region 7 bei den anstehenden Parlamentswahlen, der wegen einer roten Ampel an der Abzweigung nach Huay Yai jedoch keine Wahl hatte, sich der Situation entziehen zu können und direkt neben dem Pick-up-Taxi zum Stehen kam. So tat er was er tun musste und hielt die Notdurft des dunkelhäutigen Mannes im Bild fest, der lautstark von seinen johlenden Freunden angefeuert wurde. Pramet nutzte die Rotphase dennoch dazu, um den Fahrer des Pick-up-Taxis durch einen seiner Mitarbeiter informieren zu lassen, was er da gerade gesehen hatte (was in thailändischen Medien übrigens als „riesige Anakonda“ bezeichnet wurde). Der Fahrer beteuerte, von dem sittenwidrigen Vorfall an Bord seines Fahrzeuges nichts mitbekommen zu haben, zeigte sich jedoch kooperativ und willigte ein, die Ausländer bei der Polizeistation Pattaya abzuliefern statt sie zum gebuchten Fahrtziel zu bringen. Die Ausländer schienen jedoch den Braten gerochen zu haben und zogen es beim Erreichen der Polizeiwache vor, in alle Himmelsrichtungen die Flucht zu ergreifen.

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Jürgen Franke 16.02.19 11:07
Herr Volkmann, es doch auch völlig richtig,
was Sie mitgeteilt haben, doch hier ging es lediglich um das Anpinkeln eines Autos und um keine Erkrankung.
Jürgen Franke 15.02.19 11:28
Herr Volkmann, hier hat lediglich jemand an ein
Auto gepinkelt. Es ist sicherlich nicht erforderlich, daraus nun eine ärztliche Sprechstunde zu machen. Ihre Erfahrungen mit Prostataerkrankungen sind sehr interessant, gehen jedoch am Thema erheblich vorbei.
Hans-Dieter Volkmann 15.02.19 05:51
Jürgen Franke 14.02.2019 21:44
Werter Herr Franke, es ist davon auszugehen das Sie keine reale Vorstellung haben von einer Prostataerkrankung. Wie unterscheidet sich ein "wirklich Prostatakranker" von einem Prostatakranken. Sagen Sie mir wie ein Erkrankter sich zu helfen weiß wenn er große Schmerzen erleidet, nur weil er so leichtsinnig war seinen Drang einzuhalten. Windeln sind für Blasenschwäche sicherlich sinnvoll aber nicht bei Prostata. Diese Erkrankung ist eher das Gegenteil weil sie den Wasserfluss hemmt. Ich habe einmal erlebt wie ein Erkrankter den Notarzt brauchte. Nur mal eben den Katheder vom Notarzt angelegt und bald frei von Schmerz und Wasser. Hätte er sich ersparen können wenn er sich irgendwie diskret im Freien "notdürftig" erleichtert hätte.
Mike Dong 14.02.19 21:44
Für die meisten hier scheint "russisches Liebe machen" am öffentlichen Strand ja ok sein. Pieseln im Freien dagegen nicht. "Sagt die eine Mama zur anderen: Ihr Sohn pieselt in's Becken. Die entgegnet: Macht dich jeder. Darauf die erste Mama: Aber nicht vom 3 m Brett !" Man muß es ja nicht vom Pickup machen.
Jürgen Franke 14.02.19 21:44
Es ist davon auszugehen, dass ein wirklich
Prostatakranker in einem Notfall, sich zu helfen weiß. Abgesehen gibt es bekanntlich auch Windeln für Männer. Im Vorliegenden Bericht geht es jedoch mehr um das Gerät, mit dem die Blase entleert wurde, das als riesige Anakonda bezeichnet wurde. "Notdurft" Herr Volkmann.
Hans-Dieter Volkmann 14.02.19 15:59
N.K.Leupi / I.Kerp Notfall-Pinkeln
Für mich gibt es in der ganzen Diskussion ein grundlegendes Problem. Wenn ich als Prostatakranker irgendwo im Lande bin wo es weit und breit keine öffentliche Toilette gibt, was mache ich? Schmerzen aushalten oder nasse Hose? Im deutschen Sprachgebrauch gibt es das Wort "Notdurf". Ich verstehe das wie folgt: " In der Not darf ich". Oder doch nicht?
Ingo Kerp 14.02.19 13:54
Ein Drecknbär, der sowas macht. Im Notfall lieber an die Hauswand pinkeln? Sehr fragwürdig oder freut sich jemand, wenn man seine Hauswand als Pinkelwand nutzt?

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