Arbeitslosigkeit auf Philippinen erreicht 17,7 Prozent

Frauen stehen in Manila für kostenlose Essensausgabe in einer Warteschlange an. Foto: epa/Mark R. Cristino
Frauen stehen in Manila für kostenlose Essensausgabe in einer Warteschlange an. Foto: epa/Mark R. Cristino

MANILA: Der wirtschaftliche Abschwung durch den Lockdown in der Corona-Pandemie hat die Arbeitslosigkeit auf den Philippinen auf einen Rekordwert von 17,7 Prozent emporschnellen lassen. Das bedeutet, dass 7,3 Millionen Menschen ohne Arbeit sind, wie das Statistikamt am Freitag in Manila mitteilte. Vor einem Jahr hatte die Arbeitslosenrate noch bei 5,1 Prozent gelegen. Die Regierung hatte Mitte März weitreichende Bewegungsbeschränkungen für die 106 Millionen Einwohner verfügt, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen.

Schulen, öffentlicher Nahverkehr, Einkaufszentren, Kirchen sowie Behörden und Büros von Unternehmen wurden geschlossen. Erst seit Mitte Mai wurden die Beschränkungen schrittweise gelockert. Die Schulen haben den Unterricht aber bis heute noch nicht wieder aufgenommen. Auch werden die Menschen weiter davor gewarnt, ihre Wohnungen zu verlassen. Sie sollten nur unbedingt notwendige Reisen unternehmen. Mehr als 20.000 Infektionen sowie 984 Todesfälle durch die Lungenkrankheit Covid-19 sind auf den Philippinen bestätigt.

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