Verfahren gegen Ex-Präsidenten ausgesetzt

Foto: epa/Mark R. Cristino
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MANILA (dpa) - Der ehemalige philippinische Präsident Benigno Aquino muss sich vorerst nicht mehr wegen Bestechung und unrechtmäßiger Ausübung von Befehlsgewalt im Zusammenhang mit einem blutigen Polizeieinsatz gegen Terroristen verantworten. Das Oberste Gericht des Landes setzte ein entsprechendes Verfahren vorläufig aus und will Anträge prüfen, die stattdessen eine Anklage wegen mehrfachen Totschlags gegen den 58-Jährigen fordern, wie der Sender CNN Philippines am Freitag berichtete.

Bei einer geplanten Festnahme eines islamistischen Terroristen in der südphilippinischen Stadt Mamasapano im Januar 2015 war der Gesuchte Zulkifli bin Hir («Marwan») getötet worden, jedoch starben auch 44 Polizisten. Angehörige von zwei der getöteten Beamten und der Generalstaatsanwalt der Philippinen richteten nun die Anträge an das Oberste Gericht.

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