Trump und Duterte zu Menschenrechten

Foto: epa/Athit Perawongmetha / Pool
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MANILA (dpa) - Die Präsidenten der USA und der Philippinen, Donald Trump und Rodrigo Duterte, haben die Bedeutung der Menschenrechte betont. In einer gemeinsamen Erklärung, die am Dienstag in Manila veröffentlicht wurde, heißt es: «Die Menschenrechte und die Würde des menschlichen Lebens sind essenziell.» Beide Präsidenten hätten das auch bei ihrem Zweiergespräch am Tag zuvor betont. Duterte steht wegen eines brutalen Vorgehens gegen Drogenhändler und Süchtige, bei dem es schon Tausende Tote gab, in der Kritik.

Zuvor hatte es vom Weißen Haus und der philippinischen Regierung widersprüchliche Angaben darüber geben, ob das Thema Menschenrechte bei dem Treffen der Präsidenten eine Rolle spielte. Trumps Sprecherin Sarah Sanders behauptete, das Thema sei «kurz» zur Sprache gekommen. Dutertes Sprecher Harry Roque erklärte daraufhin jedoch, es sei überhaupt nicht über Menschenrechte gesprochen worden und auch nicht über Tötungen ohne gesetzliche Grundlage.

Trump hält sich zum Abschluss einer langen Asien-Reise auf den Philippinen auf. Am Dienstag stand in der Hauptstadt Manila noch der zweite Teil eines Südostasien-Gipfels und ein Ostasien-Gipfel auf dem Programm. Am Nachmittag macht sich Trump auf den Heimflug nach Washington.

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 14.11.17 21:58
Der Auftritt, der im Fersehen zu sehen war,
spiegelte genau die Primitivität der beiden wider. Aber auch das haben die Menschen nun mal zu akzeptieren.
Hans-Gerd Englich 14.11.17 15:59
Trump under Duerte zu Menschenrechten.
Dann steht ja der Verleihung des Friedens Nobel Preises fuer die Beiden sicherlich nichts Im Wege? Was fuer win Schmieren Theater!
Ingo Kerp 14.11.17 13:55
Die Aussage der beiden Politiker kann man sowohl am 1. April, als auch bei der Büttenrede im Fasching verwenden.