SPD schafft es weiter nicht aus dem Umfragetief

Foto: epa/Sascha Steinbach
Foto: epa/Sascha Steinbach

MAINZ (dpa) - Die SPD verharrt gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl im Umfragetief. In dem am Freitag veröffentlichten ZDF-«Politbarometer» bleiben die Sozialdemokraten unverändert bei 22 Prozent. Im ARD-«Deutschlandtrend» vom Donnerstag kam die SPD nur auf 21 Prozent.

Beide Werte liegen unter dem historisch schlechtesten SPD-Wahlergebnis von 2009, als die Partei mit dem damaligen Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier 23,0 Prozent holte. Am 24. September wird der Bundestag gewählt.

Die Union büßt im neuen «Politbarometer» einen Punkt ein und käme auf 38 Prozent. Die Linke verharrt bei 9 Prozent, die Grünen bleiben bei 8 Prozent. Die FDP verliert einen Prozentpunkt auf 9 Prozent. Dagegen legte die AfD um einen Punkt auf 9 Prozent zu.

Auf der Liste der zehn beliebtesten Politiker kann Schulz indes punkten. Mit einer Durchschnittsnote von 1,1 (zuvor 0,7) rückt er laut ZDF auf Platz vier vor. Merkel führt weiter mit einem Wert von 2,0 (zuvor 2,1). Es folgen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 1,7 und Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) mit 1,5. Es war die erste ZDF-«Politbarometer»-Umfrage nach dem TV-Duell der beiden Kandidaten Merkel und Schulz.

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 10.09.17 10:35
Es ist schon sehr interessant zu beobachten,
wie die Medien versuchen, das Wahlverhalten der Menschen zu manipulieren. Die AfD wird zweistellig werden. Die Wahlforscher werden sich über das Endergebnis später wundern. Wie beim Brexit und Trump.
Dracomir Pires 10.09.17 08:19
"Wir schaffen das"
In anderen Umfragen kommt die Alternative für Deutschland von nichts auf Platz drei. Woher kommt das wohl?