EU besorgt über Menschenrechtsfälle in China

Botschafter der Europäischen Union (EU) in China, Hans Dietmar Schweisgut: Foto: epa/How Hwee Young
Botschafter der Europäischen Union (EU) in China, Hans Dietmar Schweisgut: Foto: epa/How Hwee Young

PEKING (dpa) - Die Europäische Union ist «sehr besorgt» über eine Reihe von Menschenrechtsfällen in China.

Der EU-Botschafter in Peking, Hans Dietmar Schweisgut, kritisierte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz die Inhaftierung und Bestrafung von Anwälten, Menschenrechtsverteidigern und anderen, die nur ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausgeübt hätten. «Alle diese Fälle stoßen auf große Sorge, weil sie häufig nicht einmal im Einklang mit den eigenen chinesischen Gesetzen und der Verfassung stehen.» Er nannte namentlich die unter Hausarrest stehende Liu Xia, die Witwe des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, sowie den Schweden Gui Minhai und den Bürgerrechtsanwalt Wang Quanzhang..

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