Amerikaner war bereits in Tötungsdelikt involviert

Foto: Facebook / เรารักพัทยา
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UPDATE - PATTAYA: Der Amerikaner, der am Freitag letzter Woche im Ruby Club in der Soi 6 einen australischen Urlauber zu Tode geschlagen hat, war bereits als Teenager in einem Tötungsdelikt involviert.

Laut „news.com.au“ wurde der heute 44-jährige im Jahr 1993 wegen Mordes zweiten Grades von der Polizei in North Miami angeklagt. Er soll einen Mann nach einem Streit um 20 Dollar ermordet haben. Während seiner Vernehmung teilte er der Polizei mit, wo er die Mordwaffe und seine blutige Kleidung entsorgt hatte, zitiert „news.com.au“ aus den Gerichtsakten. Der Amerikaner wurde zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt, aber nach zwei Jahren entlassen, weil die Anklage wegen Totschlags mit einer Schusswaffe aufgehoben und herabgesetzt wurde. Danach verbrachte er die nächsten fünf Jahre auf Bewährung.

Im Ruby Club hatte er am letzten Freitagabend einen 43 Jahre alten Australier im Streit lebensgefährlich verletzt. Dieser starb am Samstagmorgen im Memorial Hospital. Der Amerikaner will sich lediglich verteidigt haben. Er soll sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten.

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Leserkommentare

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Konrad Stoll 15.02.18 09:12
Wehrlos
Also die Verteidigung ist wohl abgeschlossen wen einer am Boden liegt, alles was dann erfolgt ist reiner mordversuch und soll auch so bestraft werden.
Alois Amrein 15.02.18 09:09
Schöne Aussichten
Ein weiterer Quality Tourist, natürlich in Pattaya. TAT freut sich sicher. Der Amerikaner darf sich freuen auf 30 Jahre Bangkok Hilton, Gefängnis Bangkwang in Bangkok, alias Big Tiger. Big Tiger darum, weil das Gefängnis "seine Insassen frisst", d.h. die meisten überleben die harten Haftbedingungen nicht und sterben vor Haftende. Mehr auf youtube unter Bangkok Hilton oder Bangkwang.
Roland Studer 14.02.18 17:00
Also mal Halblang
Erstens ist zum Tathergang nichts bewiesen, zweitens fragt sich, was wäre mit dem Australier passiert, wäre die Thailady nicht nur blau, sondern erstickt wäre, drittens fragt sich, warum ringsum niemand eingegriffen hat und die erste Tat liegt 25 Jahre zurück. Wir wissen nichts über die Umstände und nichts über den Ami. Also einfach nicht in ein lautes Hallo ausbrechen, immerhin hat er sich freiwillig gemeldet und wer macht das schon, wenn er schuldig ist.
Norbert Kurt Leupi 14.02.18 15:18
So enthemmt ... / Herr Jürgen Franke
Hoffen wir dass kein "proamerikanisches " Gericht tagt und entscheidet ,sonst kommt "Artikel 1 " , wie vielmals zur Anwendung ! " Wäre das Oper zu dieser Zeit nicht anwesend gewesen , wäre er nicht zum Opfer geworden " !
Jürgen Franke 14.02.18 14:34
Wer so enthemmt zuschlägt, muß schon
ein wenig Erfahrung auf diesem Gebiet haben. Aber noch ist er, bis das Gericht es anders entscheidet, unschuldig