Zum Tod von Elizabeth II: Meldungen am Montag

Queen Elizabeth II. verstarb auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral im Alter von 96 Jahren. Foto: epa/Olivier Hoslet
Queen Elizabeth II. verstarb auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral im Alter von 96 Jahren. Foto: epa/Olivier Hoslet

Letzte Ruhestätte für die Queen - Sarg im Familienkreis beigesetzt

WINDSOR: Nach dem Staatsbegräbnis mit Stationen in London und Windsor ist Queen Elizabeth II. an ihrer letzten Ruhestätte angekommen. Die Queen wurde im engsten Kreis ihrer Familie in einer Seitenkapelle der St.-Georges-Kapelle in Windsor beigesetzt. Sie wurde wieder mit ihrem langjährigen Ehemann Prinz Philip vereint, wie aus einer Mitteilung der königlichen Familie hervorgeht. Philip war im vergangenen Jahr im Alter von 99 Jahren gestorben.

Am Nachmittag war der Sarg von Queen Elizabeth II. bei einem Aussegnungsgottesdienst in die königliche Gruft unter der St.-Georges-Kapelle hinuntergelassen worden. Dort blieb er aber nur kurze Zeit. Am Abend wurden die Queen und Philip, die 73 Jahre lang verheiratet waren, in einer privaten Zeremonie umgebettet.

Queen Elizabeth II. war am 8. September auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral mit 96 Jahren gestorben. Während der zehntägigen Trauerphase hatten erst die Menschen in Schottland, dann in London ausgiebig Zeit, sich an verschiedenen Orten von ihrer Königin zu verabschieden.


«Minor Royals»? - Australisches TV-Team erkennt Liz Truss nicht

LONDON: Kleines Missgeschick im australischen Fernsehen: Beim Staatsbegräbnis für Königin Elizabeth II. hat ein Moderationsteam die neue britische Premierministern Liz Truss zunächst nicht erkannt. Als die Politikerin am Montag zusammen mit ihrem Mann Hugh O'Leary an der Westminster Abbey ankam, rätselten Peter Overton and Tracy Grimshaw vom Sender «Channel Nine» zunächst, um wen es sich handelt. Das Duo vermutete in der TV-Übertragung, dass es sich bei Truss und ihren Mann um «minor Royals» - also weniger wichtige Mitglieder der Königsfamilie oder lokale Würdenträger handeln könnte. Sekunden später wurden die Moderatoren aber auf ihren Irrtum hingewiesen und korrigierten sich.

Elizabeth II. war am 8. September auf ihrem Landsitz im schottischen Balmoral im Alter von 96 Jahren gestorben. Zwei Tage vorher hatte sie die konservative Politikerin Truss dort noch empfangen und formell mit der Regierungsbildung beauftragt.


Generaldebatte der UN-Vollversammlung startet in New York

NEW YORK: Mit Reden von UN-Chef António Guterres und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan beginnt am Dienstag (15.00 Uhr MESZ) die 77. Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. Später am Tag sollen auch der französische Präsident Emmanuel Macron und am Abend (Ortszeit) Bundeskanzler Olaf Scholz sprechen. Bei allen Reden dürfte der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine eine Hauptrolle spielen. Zudem veranstaltet US-Außenminister Antony Blinken einen Gipfel zur Nahrungsmittelsicherheit, an dem Scholz ebenfalls teilnehmen wird.

US-Präsident Joe Biden hatte seine traditionell für Dienstag angesetzte Rede wegen seiner Teilnahme am Staatsbegräbnis für Königin Elizabeth II. auf den Mittwoch verschoben.

Bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung werden in den kommenden Tagen über 140 Staats- und Regierungschefs erwartet. Kremlchef Wladimir Putin wird nicht teilnehmen, Außenminister Sergej Lawrow vertritt Russland. Für die Ukraine spricht Präsident Wolodymyr Selenskyj - wahrscheinlich per Video.


Hunde und Pferd der Queen erwarten Ankunft ihrer Herrin in Windsor

LONDON: Auch die geliebten Hunde und ein Pferd der Queen haben bei dem Staatsbegräbnis der Monarchin am Montag eine Rolle gespielt. Wie auf Fernsehbildern zu sehen war, warteten die zwei Corgis Muick und Sandy an der Leine von Mitarbeitern auf die Ankunft des Leichenwagens ihrer Herrin auf Schloss Windsor.

Der Sarg der Queen war zuvor in einer Prozession von Hunderten Militärangehörigen und Würdenträgern auf seiner letzten Etappe über die als Long Walk bekannte Allee und durch den Schlosspark geleitet worden. Beim Einzug durch das Tor erwiesen auch die Mitarbeiter des königlichen Marstalls der Queen die letzte Ehre. Einer von ihnen hielt eines ihrer Pferde am Halfter. Laut dem Sender Sky News handelte es dabei um Emma, das Lieblingspferd der Königin.

Im Innenhof des Schlosses stießen auch König Charles III., Königsgemahlin Camilla sowie weitere Mitglieder der Königsfamilie hinzu. Ziel der Prozession war die St.-Georges-Kapelle auf dem Gelände des Schlosses. Nach einem Aussegnungsgottesdienst in der Kirche soll die Queen dort an der Seite ihres im vergangenen Jahr gestorbenen Prinzgemahls Philip ihre letzte Ruhestätte finden.


Aussegnungsgottesdienst für Queen in Windsor hat begonnen

LONDON: Nach der Ankunft des Sargs der britischen Königin Elizabeth II. auf Schloss Windsor hat der Aussegnungsgottesdienst für die Monarchin in der St.-Georges-Kapelle begonnen. Der Leichenwagen war zuvor von Hunderten Militärangehörigen und Würdenträgern auf der letzten Etappe in das Schloss geleitet worden. Im Innenhof hatten sich König Charles III. sowie weitere Mitglieder der Königsfamilie dem Trauerzug angeschlossen. Zu Dudelsack-Klängen wurde der Sarg zur Kirche geleitet.

An dem Gottesdienst sollten neben den Royals vor allem Vertreter der Länder teilnehmen, deren Staatsoberhaupt die Queen war. Später soll Elizabeth II. in einer Seitenkapelle an der Seite ihres im vergangenen Jahres gestorbenen Prinzgemahls Philip sowie ihrer Eltern und Schwester beigesetzt werden.


Queen-Sarg trifft auf Schloss Windsor ein - Royals schließen sich an

LONDON: Der Leichenwagen mit dem Sarg der gestorbenen britischen Königin Elizabeth II. ist auf Schloss Windsor eingetroffen. Auf der finalen Etappe ihrer letzten Reise gaben der Queen noch einmal Hunderte Militärangehörige und Würdenträger das Geleit, als sich der Leichenwagen langsam auf das Schloss zubewegte. Tausende Menschen hatten sich zu beiden Seiten der als Long Walk bekannten Allee versammelt, um der Queen die letzte Ehre zu erweisen.

Im Innenhof des Schlosses warteten bereits König Charles III., Königsgemahlin Camilla sowie weitere Mitglieder der Königsfamilie, um sich dem Trauerzug anzuschließen. Ziel der Prozession war die St.-Georges-Kapelle auf dem Gelände des Schlosses. Nach einem Aussegnungsgottesdienst in der Kirche soll die Queen dort an der Seite ihres im vergangenen Jahres gestorbenen Prinzgemahls Philip ihre letzte Ruhestätte finden.


Öffentlicher Teil des Staatsbegräbnisses für die Queen beendet

WINDSOR: Mit dem Aussegnungsgottesdienst ist der öffentliche Teil des Staatsbegräbnisses für Queen Elizabeth II. zu Ende gegangen. Es war das letzte Mal, dass der mit der royalen Standarte bedeckte Sarg der Königin öffentlich zu sehen war, bevor er in die königliche Gruft unter der St.-Georges-Kapelle in Windsor hinuntergelassen wurde. Später soll Elizabeth II. im engsten Familienkreis in einer Seitenkapelle an der Seite ihres im vergangenen Jahr gestorbenen Prinzgemahls Philip sowie ihrer Eltern und Schwester beigesetzt werden.

An dem Gottesdienst mit rund 800 Gästen nahmen neben den Royals vor allem Vertreter der Länder teil, deren Staatsoberhaupt die Queen war. Auch die Träger des Hosenbandordens waren anwesend.


Abschied von Queen: Unzählige Menschen säumen Straßen nach Windsor

LONDON: Während der Fahrt des Leichenwagens mit dem Sarg der Queen von London nach Windsor haben am Montag unzählige Menschen die Straßen gesäumt, um sich von Elizabeth II. zu verabschieden. Einige warfen Blumen, als das Auto mit dem in die royale Standarte gehüllten Sarg an ihnen vorbeifuhr.

Dem königlichen Leichenwagen folgten Queen-Tochter Prinzessin Anne und ihr Mann Timothy Laurence im Konvoi. König Charles III., Königsgemahlin Camilla und weitere Royals hatten die Queen zuvor gemeinsam mit Hunderten Militärangehörigen am Wellington Arch nach einer Prozession durch die Straßen der Hauptstadt verabschiedet.

In Windsor soll die Queen - nach einem weiterem Trauerzug und einem Aussegnungsgottesdienst in der St.-Georges-Kapelle - auf dem Gelände von Schloss Windsor im Beisein ihrer Familie beigesetzt werden.


UN-Chef über die Queen: Welt verabschiedet «herausragende Anführerin»

NEW YORK: UN-Generalsekretär António Guterres hat anlässlich des Staatsbegräbnisses für Queen Elizabeth II.

von New York aus seine «tiefe Trauer» über ihren Tod ausgedrückt. «Die Welt nimmt Abschied von einer herausragenden Anführerin und ihrem lebenslangen Dienst», sagte Guterres am Montag bei einer Veranstaltung zu den UN-Nachhaltigkeitszielen, die der am Dienstag startenden Vollversammlung der Vereinten Nationen vorausgeht. Wegen der Vorbereitungen für diese Vollversammlung war Guterres nicht zum Begräbnis der Queen gereist.


Nach Trauerfeier für Queen: Royale Gäste mussten auf Bus warten

LONDON: Bei der Trauerfeier für die britische Königin Elizabeth II. mussten am Montag nicht nur die vielen Schaulustigen entlang der Prozessionsrouten in London Geduld haben. Auch royale Trauergäste mussten sich zumindest einige Minuten gedulden, bis sie nach dem Gottesdienst von ihren Bussen abgeholt wurden.

Wie auf Fotos zu sehen war, warteten unter anderen der niederländische König Willem-Alexander mit seiner Frau Königin Máxima und seiner Mutter, der früheren Königin Beatrix, nach dem Gottesdienst vor der Westminster Abbey auf ihre Mitfahrgelegenheit. Auch König Felipe VI. von Spanien mit seiner Frau Königin Letizia und das Schwedische Königspaar Carl Gustav XVI. und Königin Silvia mussten ein wenig ausharren.

Angesichts der großen Zahl an Staats- und Regierungschefs, Monarchen und Würdenträgern hatte die britische Regierung selbst die höchstrangigen Trauergäste darum gebeten, nicht im eigenen Wagen zur Kirche zu kommen. Zu den wenigen Ausnahmen gehörten US-Präsident Joe Biden und seine Frau Jill.

Etwa 2000 Trauergäste hatten sich in der mehr als 1000 Jahre alten Kirche in der Londoner Innenstadt versammelt, um Abschied von der Queen zu nehmen.


Abschied von London: Leichenwagen mit Queen-Sarg auf Weg nach Windsor

LONDON: Der Leichenwagen mit dem Sarg der gestorbenen britischen Königin Elizabeth II. hat seinen Weg nach Windsor angetreten. Für die Londoner, die am Montag zu Hunderttausenden auf die Straßen kamen, um ihrer Queen die letzte Ehre zu erweisen, ist es ein Abschied für immer. Viele winkten und applaudierten, als der Leichenwagen an ihnen vorbeifuhr.

Dem königlichen Leichenwagen folgten Queen-Tochter Prinzessin Anne und ihr Mann Timothy Laurence im Konvoi. König Charles III., Königsgemahlin Camilla und weitere Royals hatten die Queen zuvor gemeinsam mit Hunderten Militärangehörigen am Wellington Arch nach einer Prozession durch die Straßen der Hauptstadt verabschiedet.

In Windsor soll die Queen nach einem weiterem Trauerzug und einem Aussegnungsgottesdienst in der St.-Georges-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor im Beisein ihrer Familie beigesetzt werden.


Kate und Meghan in Schwarz

LONDON: In unterschiedlichen Modestilen in Schwarz haben Prinzessin Kate und Herzogin Meghan, die Ehefrauen der Prinzen William und Harry, am Staatsbegräbnis der Queen teilgenommen.

Kate (40), die jetzt, wie einst Williams Mutter Diana, den Titel Prinzessin von Wales trägt, trug ein langärmeliges Mantelkleid, einen Hut mit Schleiernetz über ihrem Gesicht sowie Perlenohrringe.

Dazu hatte sie eine dreireihige japanische Perlenhalskette der gestorbenen Königin Elizabeth II. angelegt, die sie nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA auch schon 2021 zur Beerdigung von deren Mann, Prinz Philip, trug.

Herzogin Meghan (41) trug ein Kleid mit Cape, darunter nackte Arme, sowie einen ausladenden Hut und Perlenohrringe.


Glockenschläge von Big Ben und Kanonendonner begleiten Trauerzug

LONDON: Der Trauerzug für die britische Königin Elizabeth II. am Montag ist von Glockenschlägen des Wahrzeichens Big Ben und Kanonenschüssen begleitet worden. Hunderttausende säumten die Straßen der britischen Hauptstadt, als die Prozession mit dem Sarg der Queen, wichtigen Mitgliedern der Royal Family sowie unzähligen Uniformierten in Richtung Wellington Arch zog. Militärkapellen spielten Trauermärsche.

Gezogen wurden der als Lafette bezeichnete Kanonenwagen, auf dem der Sarg transportiert wurde, von 98 Marinesoldaten. Der Weg führte von der Westminster Abbey über den Parliament Square und die Straße Whitehall sowie den Exerzierplatz Horse Guards Parade auf die Prachtstraße The Mall.

Hinter dem Sarg schritten die vier Kinder der Queen, König Charles III., Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward sowie die Enkel Prinz William und Prinz Harry. Im Auto folgten Königsgemahlin Camilla (75) und Prinzessin Kate (40) mit ihren beiden Kindern Prinz George (9) und Prinzessin Charlotte (7). Ebenfalls im Wagen fuhren Herzogin Meghan (41) und Gräfin Sophie (57), die Frau Prinz Edwards.

Zuvor hatten die Royals bei einem Gottesdienst in der Westminster Abbey gemeinsam mit etwa 2000 Gästen Abschied von der Queen genommen, darunter Hunderte Staats- und Regierungschefs, gekrönte Häupter und Würdenträger aus der ganzen Welt.


Niederländer, Schweden und Dänen bei Queen-Gottesdienst ganz vorne

LONDON: Die Oberhäupter der Königshäuser aus den Niederlanden, Schweden und Dänemark haben dem Trauergottesdienst für die Queen mit freier Sicht auf den Sarg beigewohnt. Die dänische Königin Margrethe II. als nunmehr am längsten amtierende Monarchin der Welt saß bei der Trauerfeier am Montag in der Westminster Abbey von London direkt gegenüber von König Charles III. Neben ihr folgten ihr Sohn Kronprinz Frederik, das schwedische Königspaar Carl XVI. Gustaf und Silvia sowie die Niederländer um König Willem-Alexander, Königin Máxima und die frühere Königin, Prinzessin Beatrix. Weitere führende Royals etwa aus Norwegen und Spanien nahmen in der Reihe dahinter Platz.

Die Schweden fühlten sich geehrt, dass ihr König und ihre in Heidelberg geborene Königin in Reihe eins sitzen durften. Dies zeige ihre starken und familiären Bindungen zu Königin Elizabeth II., sagte die Königshausexpertin der Zeitung «Aftonbladet», Sara Ericsson. Die dänische Nachrichtenagentur Ritzau bezeichnete die Platzierung von Margrethe genau gegenüber von Charles - hier die dienstälteste Monarchin, dort der dienstjüngste Monarch - als «symbolisch».

Der Schwede Carl Gustaf ist ebenso wie die Dänin Margrethe entfernt mit der Queen verwandt gewesen. Margrethe und Elizabeth mochten sich sehr, wie die BBC berichtete. Margrethe sitzt in Dänemark seit 50 Jahren auf dem Thron, Carl Gustaf nebenan in Schweden seit 49 Jahren.


«Last Post» und Nationalhymne beenden Trauergottesdienst für Queen

LONDON: Der Trauergottesdienst für die gestorbene britische Königin Elizabeth II. ist zu Ende gegangen. Abschluss der rund einstündigen Zeremonie in der Westminster Abbey bildeten neben einem zweiminütigen Schweigen und dem Signal «The Last Post», die Nationalhymne und das Stück «Sleep, dearie, sleep», das vom Dudelsackpfeifer der Queen vorgetragen wurde.

Der Sarg der Königin sollte von der Westminster Abbey anschließend in Begleitung wichtiger Royals sowie Hunderter Militärangehöriger in einer Prozession zum Wellington Arch gebracht werden. An den Straßen der Route hatten sich bereits Stunden vorher Hunderttausende Menschen versammelt, um ihrer Königin die letzte Ehre zu erweisen.


Dekan von Westminster würdigt «selbstlosen» Dienst der Queen

LONDON: Der leitende Geistliche bei der Trauerfeier für die gestorbene britische Königin Elizabeth II. hat deren «selbstlosen Dienst» gewürdigt. «Hier, wo Queen Elizabeth heiratete und gekrönt wurde, haben wir uns aus dem ganzen Land und dem Commonwealth und allen Ländern der Welt versammelt, um unseren Verlust zu betrauern und ihrem langen, selbstlosen Leben im Dienst zu gedenken (...)», sagte der Dekan von Westminster, David Hoyle, zu Beginn des Gottesdienstes in der Westminster Abbey.

Etwa 2000 Trauergäste hatten sich in der Westminster Abbey versammelt, um Abschied von der Queen zu nehmen. Darunter waren Hunderte Staats- und Regierungschefs, Monarchen und andere Würdenträger aus aller Welt.


Sarg der Queen 30 Jahre alt - und mit Blei ausgekleidet

LONDON: Der Sarg von Queen Elizabeth II.

wurde Berichten zufolge bereits vor 30 Jahren hergestellt. Er ist aus britischer Eiche und von innen mit Blei ausgekleidet und deshalb extrem schwer, wie mehrere britische Medien berichteten. Die Auskleidung mit Blei sei eine royale Tradition, weil dadurch verhindert werde, dass Feuchtigkeit eindringt - und der Leichnam so länger konserviert wird.


Blumenkranz auf Queen-Sarg von König Charles ausgesucht

LONDON: Der Kranz auf dem Sarg von Königin Elizabeth II. ist auf Wunsch ihres Sohns König Charles III. zusammengestellt worden. Die Pflanzen stammen aus den Gärten ihrer Residenzen Buckingham-Palast und Schloss Windsor sowie von Charles' Landsitz Highgrove House. Dazu gehörten Rosmarin, das Gedenken symbolisiert. Die genutzte Myrte - Symbol für eine glückliche Ehe - wurde aus einer Pflanze geschnitten, die einst aus einem Myrtenzweig im Hochzeitsstrauß der Königin gezogen worden war.

Ebenfalls enthalten waren Stieleiche als Zeichen für die Kraft der Liebe, Pelargonien, Gartenrosen, Hortensien, Sedum, Dahlien und Witwenblume. Der Kranz war in Gold, Rosa und tiefem Burgunderrot sowie einem Hauch von Weiß gehalten - den Farben der königlichen Standarte.

In den Kranz gesteckt war ein persönlicher Brief von König Charles III. an seine gestorbene Mutter. Darauf stand: «In liebevoller und treuer Erinnerung. Charles R.» Das «R.» steht für Rex, das lateinische Wort für «König». Ebenfalls auf dem Sarg thronten die Staatskrone sowie Zepter und Reichsapfel.


Trauerzug für Queen trifft am Wellington Arch ein

LONDON: Der Trauerzug mit dem Sarg der gestorbenen britischen Königin Elizabeth II. hat den Wellington Arch erreicht, den Triumphbogen nahe dem Hyde Park. Die Prozession zum Abschied von der Queen durch London ist damit an ihrem Ziel angelangt. Hunderttausende Menschen hatten sich an den Straßen entlang der Route von der Westminster Abbey bis zur Hyde Park Corner versammelt, um das Geschehen zu verfolgen und dort letztmals den Sarg und die Royal Family zu sehen.

Im Anschluss sollte der Sarg per Leichenwagen in das etwa 35 Kilometer westlich von London gelegene Windsor gebracht werden. Dort soll die Queen nach einer weiteren Prozession und einem Aussegnungsgottesdienst in der St.-Georges-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor beigesetzt werden.


US-Präsident Biden und First Lady an Westminster Abbey eingetroffen

LONDON: US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill sind zur Trauerfeier für die Queen an der Westminster Abbey in London eingetroffen. Anders als die meisten Trauergäste reiste das US-Präsidentenpaar im eigenen Wagen an. Hand in Hand betraten sie die Kirche.

Bei dem Gottesdienst im Rahmen des Staatsbegräbnisses wurden etwa 2000 Gäste erwartet, darunter Hunderte Staats- und Regierungschefs, gekrönte Häupter und Würdenträger aus der ganzen Welt. Die meisten wurden mit Bussen zu der Kirche im Zentrum Londons gebracht, um ein Verkehrschaos zu vermeiden. Der Bereich um das Parlament, die Westminster Abbey und die Prozessionsroute war schon am Morgen weiträumig abgesperrt.

Biden und seine Frau hatten noch am Sonntagabend mit einem Besuch an dem im Parlament aufgebahrten Sarg persönlich Abschied von der Queen genommen. Dank Elizabeth II. sei «die Welt ein besserer Ort», sagte Biden am Vorabend des Begräbnisses über die am 8. September gestorbene Monarchin.


Britische Regierungschefin und Vorgänger zu Trauerfeier eingetroffen

LONDON: Knapp eine halbe Stunde vor dem Beginn der Trauerfeier für die gestorbene Queen Elizabeth II. sind die britische Premierministerin Liz Truss und ihre Vorgänger in der Westminster Abbey eingetroffen. Wie auf Fernsehbildern zu sehen war, betraten zunächst die Ex-Premiers John Major, Tony Blair, Gordon Brown, David Cameron, Theresa May und Boris Johnson die Kirche, bevor Truss eintraf.

Zuvor waren bereits unter anderem der französische Präsident Emmanuel Macron, Kanadas Premier Justin Trudeau und US-Präsident Joe Biden angekommen. Erwartet wurden etwa 2000 Gäste, darunter Hunderte Staats- und Regierungschefs, gekrönte Häupter und Würdenträger aus aller Welt.


Glocke der Westminster Abbey läutet vor Trauergottesdienst 96 Mal

LONDON: Vor dem Beginn des Staatsbegräbnisses von Queen Elizabeth II.

läutet die Glocke der Westminster Abbey 96 Minuten lang einmal pro Minute. Damit soll jedes Lebensjahres der vor eineinhalb Wochen gestorbenen Königin gedacht werden. «Die Tenorglocke ist die größte der zehn Glocken der Abbey und wird traditionell nach dem Tod eines Mitglieds der königlichen Familie geläutet», hieß es auf dem Twitter-Account der Westminster Abbey. Der Trauergottesdienst beginnt um 12.00 Uhr (MESZ).


Trauerzug für Queen zieht an Buckingham-Palast vorbei

LONDON: Die Prozession mit dem Sarg der britischen Königin Elizabeth II. ist am Buckingham-Palast vorbeigezogen. Gardesoldaten und Mitarbeiter ihrer früheren Hauptresidenz hatten sich im Vorhof des Schlosses versammelt, um der Königin die letzte Ehre zu erweisen. Ziel des Trauerzugs war der Wellington Arch, von dort sollte der Sarg per Leichenwagen nach Windsor gebracht werden.

Hinter dem Sarg schritten die vier Kinder der Queen, König Charles III., Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward, sowie die Enkel Prinz William und Prinz Harry. Gezogen wurden der als Lafette bezeichnete Kanonenwagen, auf dem der Sarg transportiert wurde, von 98 Marinesoldaten. Unzählige weitere Soldaten aus Großbritannien und Ländern des Commonwealths, Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeiter des Gesundheitsdiensts NHS begleiteten den Trauerzug.


Wüstenbussard Rufus kämpft gegen Tauben in der Westminster Abbey

LONDON: Bei der Vorbereitung des Staatsbegräbnisses für Queen Elizabeth II.

ist auch ein Greifvogel im Einsatz. Wüstenbussard Rufus soll dafür sorgen, dass die Anzahl der Tauben rund um die berühmte Abtei in London nicht überhand nimmt. Der 15-jährige Vogel ist bereits seit vielen Jahren aktiv. «Wir haben proaktiv gearbeitet», sagte Falkner Wayne Davis am Montag. «Ich war im Dachstuhl, um die Tauben zu kontrollieren.».


Myrte und Gladiolen: Westminster Abbey mit grün-weißem Blumenschmuck

LONDON: Für das Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II.

ist die Westminster Abbey in London mit grün-weißem Blumenschmuck dekoriert. Unter anderem sei für die Trauergestecke Myrte verwendet worden, berichteten britische Medien. Die Pflanze war einst bereits im Brautstrauß der Königin verarbeitet worden, wie es in Großbritannien royale Tradition ist. Zudem waren weiße Lilien, Gladiolen, Japanrosen sowie Zweige der Stieleiche und der Trauerbirke zu sehen. Der Trauergottesdienst sollte um 12.00 Uhr (MESZ) beginnen.


Zuschauerbereiche für Prozession von Queen-Sarg in London sind voll

LONDON: Die Anteilnahme am Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II.

in London ist gewaltig. Entlang der Strecke, auf der der Sarg der Königin von der Westminster Abbey zum Wellington Arch geleitet werden soll, gebe es keine Plätze mehr, teilte das Rathaus am Montag in der britischen Hauptstadt mit. «Für Neuankömmlinge gibt es keinen Einlass. Bitte folgen Sie den Anweisungen von Ordnern und Polizei.» Wer doch noch ankomme, solle den ausgewiesenen Wegen zum Hyde Park folgen und die Zeremonie von dort verfolgen. Dort sind große Leinwände aufgestellt. Das Staatsbegräbnis sollte um 12.00 Uhr (MESZ) beginnen.


Royal Family würdigt tote Queen mit Bilderreigen

LONDON: Kurz vor dem Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. hat die königliche Familie mit einem Bilderreigen Abschied von der Königin genommen. In dem am Montag veröffentlichten Zusammenschnitt wurden zahlreiche Bilder aus dem Leben der Monarchin gezeigt, darunter Elizabeth als Baby, im Militärdienst während des Zweiten Weltkriegs, mit ihrem Mann Prinz Philip sowie anderen Familienmitgliedern. Auf den meisten Fotos war die Queen lächelnd zu sehen. Den Schlusspunkt setzt ein Porträt der lachenden Königin, das der Palast erst am Vorabend veröffentlicht hatte.

«Wir gedenken unserer Queen», twitterte der offizielle Account der Royal Family. «Heute werden Menschen aus dem Vereinigten Königreich, dem Commonwealth und der ganzen Welt dem außergewöhnlichen Leben und der Herrschaft Ihrer Majestät der Königin Tribut zollen.»

Der Staatsakt in der Londoner Westminster Abbey sollte um 12.00 Uhr (MESZ) beginnen.


Polizei: Queen-Begräbnis größter Einsatz der britischen Geschichte

LONDON: Für die britische Polizei ist das Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. nach eigenen Angaben der größte Einsatz ihrer Geschichte. Nichts sei mit der enorm komplexen Aufgabe zu vergleichen, sagte Deputy Assistant Commissioner Stuart Cundy von der Londoner Metropolitan Police am Montag. Das Ausmaß übertreffe sowohl das Platinjubiläum der Queen im Juni als auch die Olympischen Sommerspiele 2012, bei denen 10.000 Polizisten im Einsatz waren. Zugleich sei der Staatsakt mit Hunderten Monarchen, Staats- und Regierungschefs sowie anderen ranghohen Persönlichkeiten die größte Bewachungsoperation, die die Met zu bewältigen hatte.

Als größte Gefahr gelten nach Ansicht von Sicherheitsexperten derzeit Einzeltäter, die vor allem Messerattacken verüben. Die Sicherheitskräfte seien aber auch auf alle anderen möglichen Anschläge vorbereitet. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, verdächtige Personen in der Menge zu melden. Als riskant gilt vor allem, dass der engste Kreis der Königsfamilie über weite Strecken dem Sarg der Queen zu Fuß durch London folgt.

Mehr als 3000 Polizisten aus anderen Landesteilen wurden zur Verstärkung nach London geschickt. In den Straßen der britischen Hauptstadt patrouillierten Polizisten zu Pferde, auf Motorrädern und mit Hunden. Zum Schutz der Prozession gingen Scharfschützen auf Dächern entlang der Route in Stellung. Etliche Straßen sowie mehrere U-Bahn-Stationen waren gesperrt. Einige Bereiche konnten nur mit speziellen Ausweisen betreten werden.

Insgesamt sollten 2300 Polizisten allein die Strecke des Sargs vom Staatsbegräbnis in der Westminster Abbey in London bis Schloss Windsor schützen, wo am Abend die private Beisetzung geplant war. Auch in Windsor waren mehr als 2000 Beamte im Einsatz.


Erzbischof von Canterbury: Queen hat Vielzahl von Leben berührt

LONDON: Der Erzbischof von Canterbury sieht den Grund für die große Anteilnahme am Tod der Queen in deren Art, auf Menschen zuzugehen. «Sie war fröhlich, für so viele da und hat eine Vielzahl von Leben berührt», sagte Justin Welby in seiner Predigt bei der Trauerfeier für Elizabeth II. am Montag in der Westminster Abbey.

Der Erzbischof erinnerte auch an die viel beachtete Rede der Queen an die Nation während der Corona-Pandemie. Elizabeth II. sprach ihren Untertanen damals Mut zu und sagte: «Wir werden uns wiedersehen.»

Das gelte für gläubige Christen wie die Queen auch für die Zeit nach dem Tod, so der Geistliche.

Etwa 2000 Trauergäste hatten sich in der mehr als 1000 Jahre alten Kirche in der Londoner Innenstadt versammelt, um Abschied von der Queen zu nehmen. Darunter waren Hunderte Staats- und Regierungschefs, Monarchen und andere Würdenträger aus aller Welt.


Türen der Westminster Abbey öffnen für Gäste des Staatsbegräbnisses

LONDON: Drei Stunden vor Beginn des Staatsbegräbnisses von Queen Elizabeth II. sind die Türen der Westminster Abbey in London für die Gäste geöffnet worden. Mitglieder der King's Guards, die für die Bewachung der königlichen Residenzen verantwortlich sind, marschierten durch die Tore. Zwei Soldaten stationierten sich am Zugang. Kurz darauf passierten die ersten schwarz gekleideten Besucher die Eingangskontrolle, wie am Montag auf Fernsehbildern zu sehen war. Einer der ersten war das britische Kabinettsmitglied Nadhim Zahawi.

Der Gottesdienst sollte um 12.00 Uhr (MESZ) beginnen. Dazu wurden etwa 2000 Gäste erwartet, darunter zahlreiche gekrönte Häupter und Staatschefs. Elizabeth II. war am 8. September im Alter von 96 Jahren gestorben.


Pariser Metrostation für Begräbnistag nach Queen umbenannt

PARIS: Eine Pariser Metrostation trägt für den Tag des Begräbnisses von Queen Elizabeth II. den Namen der Monarchin. Die Betreibergesellschaft RATP teilte am Montagmorgen mit, dass die Station «George V» am Prachtboulevard Champs-Élysées für einen Tag «Elizabeth II» heiße. Auf einem Foto zeigte sie ein Schild mit dem vorübergehenden Namen. Darauf zu lesen waren auch die Lebensdaten der Verstorbenen. Damit die vorübergehende Namensänderung keine Verwirrung stifte, solle auf jeder zweiten Tafel aber der eigentliche Name der Station angezeigt werden, teilte der Betreiber mit.

In Frankreich stieß die Aktion teils auf Kritik. In den Kommentaren schrieben Menschen etwa, sie seien schockiert, so etwas in Frankreich zu sehen und forderten ein Ende der Monarchie. Andere Kritik hingegen war weniger grundlegend: Ob Dank solcher Maßnahmen die Ticketpreise erhöht würden, fragte ein Nutzer.


Trudeau gegen Abschaffung der Monarchie in Kanada

LONDON: Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat sich gegen die Abschaffung der Monarchie in seinem Land ausgesprochen. Das System der parlamentarischen Monarchie biete eine «außergewöhnliche Stabilität», sagte Trudeau dem Sender BBC Radio 4 am Montag. «Wir haben einen außergewöhnlichen Generalgouverneur, der das Beste der Kanadier verkörpert, und wir haben eine Krone, die, manchmal aus bequemer Entfernung überwacht, was passiert.» Das System sei gut ausbalanciert und diene den Kanadierinnen und Kanadiern sehr, sagte Trudeau am Rande des Staatsbegräbnisses für Queen Elizabeth II. in London.

Der britische Monarch ist auch Staatsoberhaupt von Kanada, das einst zum Vereinigten Königreich gehörte. Zuletzt hatte in Umfragen gut die Hälfte der Einwohner angegeben, die Staatsform ändern zu wollen.

Trudeau sagte, er habe die Queen erstmals vor gut 40 Jahren getroffen, als sein Vater Pierre Premierminister war. «Ich werde sie furchtbar vermissen, ich verarbeite das immer noch.» Es sei sonderbar, in London zu sein und die Königin nicht treffen zu können. Seine Beziehung zur Queen sei «außergewöhnlich» gewesen, sagte der Premier. «Ich konnte sie auf dem Laufenden halten, was in Kanada passiert, aber auch einfach echte, tiefgründige, nachdenkliche Gespräche über globale Angelegenheiten führen.»


Sarg der Queen wird in königliche Gruft hinuntergelassen

WINDSOR: Der Sarg Königin Elizabeths II. ist im Rahmen des Aussegnungsgottesdiensts für die Monarchin am Montagabend in die königliche Gruft unter der St.-Georges-Kapelle in Windsor hinuntergelassen worden. Zuvor waren die Insignien, Krone, Zepter und Reichsapfel vom Sarg genommen und auf dem Altar platziert worden.

An dem Gottesdienst nahmen neben den Royals vor allem Vertreter der Länder teil, deren Staatsoberhaupt die Queen war. Auch die Träger des Hosenbandordens waren anwesend. Später soll Elizabeth II. in einer Seitenkapelle an der Seite ihres im vergangenen Jahres gestorbenen Prinzgemahls Philip sowie ihrer Eltern und Schwester beigesetzt werden.


Westminster Hall mit Sarg der Queen für Öffentlichkeit geschlossen

LONDON: In London ist kurz vor dem Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. die Westminster Hall mit dem Sarg der Monarchin für die Öffentlichkeit geschlossen worden. Noch in der Nacht und bis zum frühen Montagmorgen waren viele Menschen in das älteste Gebäude des britischen Parlaments geströmt, um der Königin die letzte Ehre zu erweisen.

Die Warteschlange war aber schon am Sonntagabend für neu Ankommende geschlossen worden. Viele, die nach langem Warten nicht mehr zugelassen wurden, zeigten sich enttäuscht. Medien zufolge waren einige in Tränen aufgelöst.

Der Sarg, auf dem die Königskrone, Zepter und Reichsapfel ruhen, war seit Mittwoch in der Westminster Hall aufgebahrt. Viele Tausend Menschen hatten sich seither in die kilometerlange Schlange eingereiht und teilweise viele Stunden Wartezeit auf sich genommen, um ihren Respekt zu zollen. Viele sprachen anschließend von einer großen Stille in der Halle.


Trauerbeflaggung für die Queen

BERLIN: Zum Staatsbegräbnis für die britische Königin Elizabeth II. wehen auch in Deutschland die Flaggen auf Halbmast. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) habe die Trauerbeflaggung für alle Bundesbehörden angeordnet, teilte ihr Ministerium am Montag auf Twitter mit. Versehen war der Tweet mit dem Hashtag #RestInPeace (Ruhe in Frieden). Auch in mehreren Bundesländern haben die Innenminister vor den Landesgebäuden Trauerbeflaggung angeordnet, mehrere Stadtverwaltungen ebenfalls.

Die Queen war vor gut eineinhalb Wochen gestorben. An der Trauerfeier in London nehmen am Montag Staats- und Regierungschefs, gekrönte Häupter und Würdenträger aus der ganzen Welt teil. Anschließend wird der Sarg durch die Stadt und in das westlich gelegene Windsor geleitet, wo die Queen am Abend beerdigt wird.


Persönlicher Dudelsackpfeifer der Queen soll Trauerfeier beschließen

LONDON: Der persönliche Dudelsackspieler von Elizabeth II.

wird die Trauerfeier für die gestorbene Königin beschließen. Major Paul Burns werde das traditionelle Klagelied «Sleep, Dearie, Sleep» spielen, während die Trauergemeinde aufstehe und der Sarg aus der Westminster Abbey gebracht werde, berichteten britische Medien am Montag. Wie bereits ihre Mutter, die Queen Mum, liebte Elizabeth II. Dudelsack-Musik. Die Darbietung in der Westminster Abbey sei ihr ausdrücklicher Wunsch gewesen, hieß es. Die Königin hatte die Trauerfeierlichkeiten zu ihren Lebzeiten mitgeplant und einige persönliche Akzente gesetzt.


Kurz vor Begräbnis der Queen noch immer lange Warteschlange am Sarg

LONDON: Wenige Stunden vor Beginn des Staatsbegräbnisses für Königin Elizabeth II. haben noch immer Tausende Menschen in der Warteschlange vor der Westminster Hall in London ausgeharrt. Die Behörden hatten die Schlange zum Abschiednehmen am Sarg der Queen am späten Sonntagabend offiziell geschlossen und ab ca. 22:40 Uhr Ortszeit keine weiteren Menschen mehr zugelassen. Bei denen, die anschließend abgewiesen wurden, sei die Enttäuschung groß gewesen, berichtete der Sender BBC.

Wegen der langen Wartezeiten und der kühlen Temperaturen in London hätten in der Nacht fast 100 Menschen medizinische Hilfe gebraucht, neun seien ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur PA. Der letzte Bürger wird der Queen um 06:30 Uhr Ortszeit (07:30 Uhr MESZ) die letzte Ehre erweisen, anschließend wird das Gebäude geschlossen.

Wenige Stunden später wird der Sarg in einer Prozession auf einer von 98 Marinesoldaten gezogenen Lafette - einem für Kanonen bestimmen Wagen - von der Westminster Hall in die nahe Westminster Abbey gebracht. In den vergangenen vier Tagen hatten sich viele Tausend Menschen in die kilometerlange Schlange eingereiht und Wartezeiten von vielen Stunden auf sich genommen, um Elizabeth II. ihren Respekt zu zollen.


Strahlend lächelnd: Unveröffentlichtes Porträt der Queen verbreitet

LONDON: Kurz vor dem Staatsbegräbnis für Elizabeth II.

ist ein bisher unveröffentlichtes Foto der gestorbenen Monarchin publiziert worden. Auf dem am Sonntagabend von Buckingham Palace verbreiteten Bild ist die Monarchin strahlend lächelnd in einem hellblauen Kleid und mit ihrem Perlenschmuck zu sehen. Zudem trägt sie Aquamarin- und Diamantbroschen, die ihr Vater George VI. ihr zum 18. Geburtstag im April 1944 geschenkt hatte. Das Foto wurde britischen Medienberichten zufolge im Mai kurz vor dem Platin-Jubiläum der Queen in Schloss Windsor von Ranald Mackechnie aufgenommen, der auch das offizielle Jubiläums-Porträt fotografiert hatte.

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