Zoll muss zwölf Tonnen Bettwäsche umetikettieren

Zahlreiche Kartons mit insgesamt zwölf Tonnen chinesischer Bettwäsche haben das Hauptzollamt Brauschweig beschäftigt. Foto: Hauptzollamt Braunschweig/dpa
Zahlreiche Kartons mit insgesamt zwölf Tonnen chinesischer Bettwäsche haben das Hauptzollamt Brauschweig beschäftigt. Foto: Hauptzollamt Braunschweig/dpa

HELMSTEDT: Weil sie falsch etikettiert war, hat der Zoll im niedersächsischen Helmstedt zwölf Tonnen Bettwäsche aus China neu etikettiert. Der Fehler war bei einer stichprobenartigen Kontrolle von zwei der insgesamt 775 Kartons Mitte Oktober aufgefallen, wie das Hauptzollamt Braunschweig mitteilte. Laut Unterlagen bestand die Ware aus 100 Prozent Polyester, auf den Etiketten stand jedoch 100 Prozent Baumwolle. Die Ware war über den Hamburger Hafen nach Deutschland gekommen.

Die Beamten informierten das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves), das eine Probe anforderte. Der gesamte Container wurde daraufhin entladen und alle Kartons überprüft. Bettwäsche-Sets wurden laut Hauptzollamt gezählt, fotografiert und dokumentiert. 35 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks unterstützten bei der Aktion. Die Kontrolle der Textilfasern bestätigte dann, dass es sich um Bettwäsche aus 100 Prozent Polyester handelte. Die Bettwäsche musste deshalb mit neu ausgezeichneten Etiketten bestückt werden.

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Ingo Kerp 13.11.24 14:30
Der Hersteller und Versender aus China hat die Bettwäsche falsch etikettiert. Der Schwindel fällt auf und der Zoll hält die Ware fest, um den Umstand zu melden. Soweit so gut. Warum um alles in der Welt muß der Zoll die Ware umetikettieren, zu Lasten der Steuerkasse?
Hartmut Wirth 13.11.24 14:00
Zoll
Falsch etikettierte Bettwäsche? Baumwolle anstatt Polyester?
Das ist schlichtweg Betrug! Entweder zurück an den Absender, der Empfänger etikettiert um oder Vernichtung/verschenken an Bedürftige!
Aber diese Aktion? Lachhaft!!

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