Zerstörter Strand in Pattaya macht sprachlos

Foto: Sophon TV/Thaivisa
Foto: Sophon TV/Thaivisa

PATTAYA: Überwiegend sprachlos waren Vertreter mehrerer Behörden bei einer Ortsbesichtigung des beim letzten Unwetter von den Wassermassen fortgeschwemmten Strands an der Beach Road.

Der Chef der städtischen Abteilung für Naturressourcen und Umwelt, Jatuporn Burutphat, erörterte mit dem stellvertretenden Bürgermeister und Vertretern der Hafenabteilung die Lage. Zwar waren Bagger aufgefahren, um die tiefen Wasserinnen im Strand wieder zu füllen. Doch beim nächsten Starkregen wird der für 400 Millionen Baht angefahrene Sand sicherlich wieder mitgerissen. Jatuporn sagte laut Sophon TV, die Situation sei sehr besorgniserregend. Er sprach weiter den potenziellen Schaden für den Tourismus an. Und Mutter Natur sei schuld: „Wir können nichts dagegen tun.“ Gestapelte Sandsäcke entlang der Beach Road sollen künftig verhindern, dass das Regenwasser über die Promenade ins Meer fließt. Die Stadt muss allerdings das Entwässerungsproblem grundsätzlich lösen, damit die Wassermassen dorthin fließen, wo sie hingehören und nicht auf den Strand.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Oliver Harms 08.04.19 01:16
bürgermeister mit neuen namen und geschlecht?
war mir nicht so,dass der herr oder jetzt frau bürgermeister mit dem neuen titel mutter natur den befehl gegeben hatte,die genau so neue promenade an diversen stellen aufzureissen da mit das wasser aus der beachroat über den strand ablaufen kann.....
nun werden also die befohlenen löcher in der promenade mit sandsäcken geschlossen.
das hat doch etwas von schilda.
übrigens herr Lippert konnte man hier im farang lesen,dass das ganze vorher durch analysen und sandproben mit wissenschaftlicher universitätsbegleitung erfolgten und das sogar mit monate langen baustopp wegen falschem sand.nur was können wissenschaftler machen wenn herr/frau mutter natur aus der townhall alle studien über den haufen wirft?
Alfred Wongkhamphra 07.04.19 19:35
Herr
Winzling Mensch vs Mutter Natur!
Frank Matthias 06.04.19 19:24
Regen und Sand
Ohne riesige Regenrückhaltebecken
zum verzögerten Abfließen wird es nicht gehen.
Rudolf Lippert 06.04.19 19:24
Sand hinkippen -
Und den Sand da behalten. Vor längerer Zeit sah ich eine Reportage über ein ähnliches Projekt. Dort war man sich jedoch bewusst darüber, dass der erste schritt eine wissenschaftliche Analyse der lokalgeografie, der Strömungen, des Untergrundes usw. Ist, um dann per Minimaleingriff geeignete Massnahmen zu ergreifen. Einfach Sand hinkippen bringt nichts. Aber das ist für hier schon viel zu vielschichtig. Es ist leichter 440 Mio. Thb mal eben buchstäblich zu vergraben statt vorher mal auf YouTube zu graben...
bert brecht 06.04.19 19:22
"Mutter Natur ist die Schuldige..."

erste Stimmen in Thailand werden laut: danach soll es sich bei Mutter Natur um eine Ausländerin handeln, entweder aus Europa oder USA / CDN / AU
Peter G. 06.04.19 19:20
Vorhersehbar
Jahrelang haben alle dazu "berufenen" in zahllosen "Meetings"darüber diskutiert wie es gemacht werden soll, echte Fachleute waren aber offensichtlich nicht dabei. Wer Oberflächenwasser über Sandstrand ablaufen läßt darf sich nicht wundern, wenn der Sand anschließend weg ist. Um das zu verstehen muß man kein Albert Einstein sein.
Nicht nur 40 Mio. Baht futsch, es sieht mal wieder Sch... aus und so gibt es sicherlich keine "Qualitätstouristen".
Ingo Kerp 06.04.19 13:43
Wieso sind die Herren sprachlos? Die derzeitige Situation war doch so sicher zu erwarten, wie das Amen in der Kirche. Eine funktionierende Kanalisation, ein regelmäßiges Reinigen der Gullies und Wasserabläufe vom Unrat und Plastik und schon wäre zumindest etwas gegen die Strandzerstoerung getan. Nach der kommenden Regensaison muß sich keiner mehr über den Strand unterhalten, er ist dann einfach nicht mehr da.
Rene Amiguet 06.04.19 13:20
Hoffnungslos
Das Sand auffüllen ist einfach sinnlos, nichts kommt gegen die Natur an. Es ist wie ein Perpetum mobile und mit Sandsacken kann man es bestenfalls etwas mildern und die Touristen müssen erst über einen Sandsack Damm klettern bevor sie an den Strand können. Ausserdem gibt es auch die Meeres Strömungen diese Seite kann man nicht mit Sandsäcken absicher. Immerhin es ist ein gutes Geschäft für die Sand Streuer und schafft auch immer wieder Arbeitsplätze!
Andreas Kern 06.04.19 13:16
Abgeschwemmter Strandsand
Gut ist zunächst, dass der fehlende Strandsand erst einmal wieder aufgefüllt wird. Doch damit ist das Problem nicht gelöst, weil der nächste Regen kommt bestimmt. Die Kanalisation instand setzen, sollte das primäre Projekt sein, alles andere ist reine Geldverschwendung.
400 Mio Baht nur für Sand auffüllen ist in Thailand ein großer Haufen Geld und so eine Situation sollte sich nicht wiederholen.
Die ganzen Steuerzahler in Thailand, ob Thais oder Ausländer müssen das bezahlen und nicht die jenigen, die das Geld dann ausgeben.
Thomas Thoenes 06.04.19 11:20
Mutter Natur.
Die Wurzel allen Übels.

Sind Sie bereits Online-Abonnent? Lesen Sie die vollfarbige PDF-Ausgabe DER FARANG.