CHANTHABURI: In der Provinz Chanthaburi ist ein Wanderarbeiter aus Myanmar von einem wilden Elefanten angegriffen und verletzt worden. Die thailändische Nationalparkbehörde reagierte umgehend und leitete Maßnahmen ein, um den Verletzten zu versorgen und die Bevölkerung vor weiteren Vorfällen zu schützen.
Am Dienstag (14. Oktober 2025) teilte das Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP) mit, dass man den Verletzten nach dem Angriff aktiv unterstütze.
Arbeiter außerhalb des Schutzgebiets verletzt

Der Vorfall ereignete sich in der Gemeinde Thap Sai im Bezirk Pong Nam Ron, wo ein 32-jähriger Arbeiter aus Myanmar außerhalb eines Schutzgebiets von einem wilden Elefanten verletzt wurde. Der Angriff geschah auf dem Gelände der Firma Mac & Crew and Partner Co., Ltd., etwa 1,5 Kilometer außerhalb des geschützten Waldgebiets.
Schnelle Hilfe und Versorgung des Verletzten

Laut Kongkiat Temtanlan, Direktor des Schutzgebietsmanagementbüros 2, erhielt man den Bericht von Kanupong Ngamnet, Leiter des Wildschutzgebiets Khao Soi Dao. Einsatzkräfte der mobilen Einheit 19 sowie Freiwillige der Elefanten-Abwehrgruppe brachten den Verletzten zunächst ins Phra Pokklao Hospital in Chanthaburi. Dort wurden ein Armbruch und Verletzungen im Rippenbereich festgestellt. Anschließend wurde der Patient zur weiteren Behandlung ins Pong Nam Ron Hospital verlegt.
Einsatzkräfte halten Elefantenherde in Schach

Zum Zeitpunkt des Vorfalls war die mobile Einheit 19 gerade damit beschäftigt, eine Herde von mindestens zehn wilden Elefanten im Gebiet der Dörfer 4 und 5 von Thap Sai abzuwehren. Das Wildschutzgebiet Khao Soi Dao beobachtet die Lage weiterhin genau und berichtet fortlaufend über den Stand der Maßnahmen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.