Versorgung des Ebola-Patienten in Berlin beginnt

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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BERLIN: Ein Amerikaner, der sich im Kongo mit dem Ebola-Virus angesteckt hat, wird inzwischen in einer Isolierstation der Berliner Charité behandelt. Seine engsten Angehörigen sollen nun folgen.

Nach der Aufnahme eines Ebola-Patienten in der Berliner Charité sollen auch die Familienangehörigen des US-Amerikaners nachkommen. Seine Ehefrau und vier Kinder sollen ebenfalls in die Sonderisolierstation des Universitätsklinikums gebracht werden, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte. Hintergrund sei ein entsprechendes Hilfeersuchen der US-Behörden.

Der Amerikaner hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus angesteckt. Er wurde nach einem vorherigen Ersuchen der USA an die Bundesregierung zur Behandlung nach Berlin ausgeflogen. Am frühen Morgen war der Mann in der geschützten Isolierstation der Charité aufgenommen worden. Dort ist seine Versorgung mittlerweile angelaufen.

Angehörige gelten als Kontaktpersonen

Auch die Familienangehörigen hatten sich den Angaben zufolge zuvor im Kongo aufgehalten und gelten als Kontaktpersonen des Infizierten. Sie seien zuletzt symptomfrei gewesen und negativ getestet worden, hieß es. Geplant war nach Ministeriumsangaben, dass sie auf gleichem Wege transportiert werden - zunächst mit einem Spezialflugzeug nach Deutschland und dann in Berlin mit einem besonders ausgestatteten Infektions-Rettungswagen zum Klinikbereich.

Die Sonderisolierstation der Charité auf dem Campus Virchow-Klinikum ist eine geschlossene und geschützte Einheit getrennt vom regulären Klinikbetrieb, so dass kein Kontakt zu anderen Patientinnen und Patienten entstehen kann. Ebola ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.

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